Wie auch in jedem ihrer anderen Bücher versteht Barbara Wood es auf`s beste, den Leser in einer Weise gefangenzunehmen, die in meinen Augen nur sie beherrscht. Im Kontext zu historischen Begebenheiten, in Verbindung mit einfacher Menschlichkeit, so schwer diese auch zumeist ist, und menschlichem Schicksal, macht Wood nicht nur Neugierig auf die von ihr beschriebenen Zeiten und Epochen, sondern vor allen Dingen immer auf den nachfolgenden Satz, so dass man sich schnell in der Welt des Homo sapiens, der Römer, der Zeit der Piraten verfängt und nur schwerlich aus den Vorstellungen wieder auftauchen möchte.Auch gleichen die Beschreibungen gar den Vorstellungen, die wohl jedes kleine Mädchen einmal hegt und sich vielleicht sogar eine erwachsene Frau noch all zu oft ersehnt... Wer wäre nicht gerne an der Stelle einer Frau, die von einem Bösewicht geliebt wird, der einem Adonis mit englischem Chrame gleicht? Oder wer erträumte sich noch nie ein Abenteuer ins Ungewisse, bei dem man sogleich sein Herz als auch den Mann des Lebens findet?So führt Wood uns in eine Welt unsere eigenen Träume, bei dem uns der Kristall, auch wenn er uns in Zeiten der Urinstinkte, der Versklavung, des Todes, der Angst begegnet, dennoch immer auf unseren eigene Traumpfad zurück. Denn dieses Buchn unterhält den Leser nicht nur, es leitet in gewisser Weise. Zuerst das eigene Denken und dann das Handeln.
Ein grandioses Werk einer noch grandioseren Autorin!
Ich bin begeistert!
"Kristall der Träume" kann sich durchaus mit ihren Vorgängerromanen wie z.B. Traumzeit messen.
Barbara Wood ist eine Saga voller Abenteuer und Spannung gelungen. Sie schildert den Weg eines Kristalls, der über Generationen als Wegweiser und Glücksbringer von den Menschen gesehen wird.Als Leser/in taucht man ein in verschiedene Zeiten und Orte.
Barbara Wood erzählt von den Savannen Afrikas, des antiken Roms, den Sultanspalästen Arabiens bis hin in die "Neue Welt".
Ein richtiger Urlaubsschmöker, den man in gut einer Woche verschlungen hat.