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Die Säulen der Erde
Ken Follett

Lübbe, 1992 - 1168 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 584 Bewertungen
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Spannend und unterhaltsam bis zur letzten Seite

Da ich sehr gerne historische Romane lese, kam mir "Die Säulen Der Erde" gerade recht. Schon auf den ersten Seiten war ich sofort gefangen und mir war klar dass die knapp 1200 Seiten viel zu kurz werden. Mittlerweile bin ich fast durch und mir graut schon davor wenn es zu Ende sein wird.
Das Buch ist wirklich sehr spannend und hat keine, wie oft bei anderen so dicken Wälzern, zu keinem Zeitpunkt einen "Hänger". Es steck voller überraschender Wendungen, und immer wenn man meint der Held der Geschichte hat sich endlich konsolidiert, passiert etwas unvohergesehenes.
Der Held? Nun, das ist nicht ganz zutreffend. Das Buch erzählt die Geschichte von mehreren Personen, insofern gibt es keinen eindeutigen "Helden" auch wenn natürlich der Fokus auf bestimmten Personen bleibt. Die Geschichte wird immer wieder aus der Sicht der handelnden Personen beschrieben, so dass ihre Handlungen nachvollziehbar sind und auch mit ihren Persönlichkeiten zusammenpassen.
Einziger winzigkleiner Kritikpunkt ist dass ein paar Mal Anachronismen passieren, welche kurzfristig stören. Das beschränkt sich allerdings auf wenige Ausnahmen. Trotzdem wirkt es seltsam wenn da jemand sagt "... sie hat das grosse Los gezogen ...." oder " ... die sind dann unter ferner liefen ..." da solche Redewendungen wohl kaum zum Sprachgebrauch im Mittelalter gehört haben dürften.
Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen und sich auf keinen Fall vom Umfang abschrecken lassen!


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Sehr interessant, aber...

Das Buch hat mit an sich ganz gut gefallen. Es war sehr interessant und teilweise auch spannend geschrieben. Insgesamt war es mir aber zu langatmig. Jedesmal, wenn ich dachte, dass nun aber wirklich Schluss sein könnte, kam eine neue Intrige oder ein neues Problem taucht auf. Besonders zu Anfang nervte mich, dass Richard Aliena immer fragt: "Und was machen wir jetzt?".
Grundsätzlich ist es schon lesenswert, aber weshalb so ein riesiger Trubel um das Buch entstanden ist, verstehe ich leider nicht.






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Leider nur 1000 Seiten

Ken Follett ermöglicht dem Leser sich mit diesem Buch in das Mittelalter zu versetzen. Das Buch ist, obwohl über 1000 Seiten stark, niemals langweilig. Verwendete Begriffe aus dem Mittelalter werden stets in der Geschichte selbst erklärt, so dass man nicht ständig in anderen Quellen nachlesen muss. Ich habe schon einige Bücher aus diesem Genre gelesen, bei denen man ohne Latein mit dem selbigen am Ende ist. Leider hat das Buch *nur* 1000 Seiten, denn man möchte gar nicht aufhören diese Geschichte zu lesen.*

* Ich bitte zu entschuldigen, dass der Inhalt des Buches in meiner Rezension nicht nochmal beschrieben wird. Wen dieser interessiert, der sei auf die Buchbeschreibung von Amazon weiter oben auf dieser Seite verwiesen.



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Episches Lesevergnügen

"Die Säulen der Erde" war und ist bis dato das erste Buch des Genres "historischer Roman", welches ich las. Von daher habe ich keine Referenzmöglichkeiten gegenüber anderen Romanen dieses Sujets.
Dennoch bin ich der Meinung, dass "Die Säulen der Erde" zur Kategorie der "besonders lesenwerten Schmöker" gehört. Die Gründe dafür haben schon viele Rezensenten genannt:
Das Buch geht von einer interessanten Grundidee aus, ist spannungsgeladen und äußerst wendungsreich und gibt die "mittelalterliche Atmosphäre" aus meiner Sicht trefflich und packend wieder (Ich bin kein Geschichtsprofessor und bin auch nicht übertrieben kleinlich,was bestimmte Redewendungen anbelangt,die so in dieser Zeit nicht gefallen seien. Das mag zwar korrekt sein, ist jedoch leicht zu verschmerzen. Man hätte genauso gut argumentieren können, dass das Buch dementsprechend in alten Runen geschrieben worden sein müsste).
All diese historischen Aspekte und eventuell anzukreidenden Fehler sind für mich kein Grund,das Buch abzuwerten. Solange das Buch unterhaltsam ist und den Abend versüßt, hat es sein Ziel erreicht.
Auch die für einen sich fernab des Metiers befindlichen Leser uninteressanten Architekturbeschreibungen (mit Begriffen wie Schwibbogen, Fiale etc.)überliest man leicht, weil man schlichtweg wissen will, wie es denn nun mit Aliena, Jack, Philipp und den bösen William und Waleran weitergeht. Denn owohl der Titel gegenteiliges vermuten lässt, spielt der Bau der Kirche und dessen Beschreibung nur eine untergeordnete Rolle. Vielmehr stehen die Konflikte der Charaktere untereinander im Vordergrund.

Einige Rezensenten vor mir kritisierten an dieser Stelle, dass der Autor eine zu strikte Trennung zwischen "Gut und Böse" vornimmt. Ich meine,es ist der Spannung nur förderlich, wenn man eine wahrhaftige Konstellation Protagonist-Antagonist vor sich hat. Und ob "der Böse" nun in anderer Hinsicht vielleicht gar nicht so infam ist, bleibt ihm unbenommen, ist jedoch für den Verlauf des Spannungsbogens irrelevant, da der Leser so oder so nur auf seine "bösen Eigenschaften" erpicht ist. Denn die bieten schließlich das entscheidende Konfliktpotenzial.

Somit könnte man meinen, ich sehe dass Buch rundum positiv und habe nichts zu bemäkeln.
Da muss ich Sie enttäuschen. Denn für mich ist das Ende des Buches leicht misslungen. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Follett auf Gedeih und Verderb noch eben mal fünf, sechs Jahre in die letzen 100 Seiten quetschen wollte, nachdem er gemerkt hatte, dass sein Roman doch schon arg lang geworden ist. So werden die Beschreibungen auf den letzten 100 Seiten immer lückenhafter, wobei gerade die Ausführlichkeit zuvor eine spannungsgeladene Atmosphäre geschaffen hatte.
Um nichts vorweg zu nehmen, sei außerdem gesagt, dass ich mir das Schicksal der "Bösen" doch etwas anders vorgestellt hatte.
Doch sei's drum. Genug der Mäkelei.
Dieses Buch hat es geschafft, eine gewissen Wehmut in mir heraufzubeschwören, nachdem ich es durchgelesen hatte. Man hatte sich dergestalt mit den einzelnen Charakteren identifiziert, dass man nun nur schwerlich von ihnen loslassen konnte.
Und das muss ein Autor erst einmal erreichen.

Fazit: Trotz des ambivalenten Endes gebe ich 5 Sterne, realiter vielleicht 4,5 , doch die runde ich einmal wohlwollend auf 5 auf!
Ein spannendes, atmosphärisch dichtes Buch mit nervenzerrenden und dramatischen Kämpfen zwischen "Gut und Böse".


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Spannende Unterhaltung

Lange habe ich mich gesträubt, dieses Buch zu lesen. Einmal wegen der vielen Seiten und zum anderen, weil ich eigentlich nicht so sehr auf Romane stehe, die im Mittelalter spielen. Nun habe ich mich aber durchgerungen und bin sehr froh darum. Der Autor hat eine sehr klare Sprache und versetzt den Leser auf wunderbare Weise in eine andere Zeit. Man hat die Menschen und Orte ganz klar vor Augen. Man versinkt in eine Welt, die so ganz anders ist... Ob der Autor sich dabei an die Geschichte hält und ob sich damals wirklich alles so abgespielt haben könnte, kann ich nicht beurteilen. Aber ich finde, darum geht es auch nicht. Wenn ich ein Buch lese, möchte ich darin versinken können. Und das war ganz klar der Fall. Sicher hätte sich Follett die ein oder andere Seite schenken können, aber da es nie langweilig wird, sei ihm dies verziehen. Ich habe die mehr als 1100 Seiten jedenfalls verschlungen und kann das Buch jedem empfehlen, der z.B. als Urlaubslektüre einen tollen Roman sucht, der Krimi, Liebegeschichte, Drama und Historienroman vereint.


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Meinungen: 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, Seite 15, 16, 17, 18, 19, 20



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