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Auf den Schwingen des Adlers: Tatsachen-Thriller aus dem Iran
Ken Follett

Lübbe, 1986 - 506 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 25 Bewertungen
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Tolles Buch

Dieses Buch basiert wirklich auf echten Gegebenheiten. Man fängt an es zu lesen und es lässt einen nicht mehr los. Der Autor bedient sich einer so bilderreichen Ausdrucksweise, dass man sich alles wirklich gut vorstellen kann. Außerdem ist die Handlung auch wirklich wieder aktuell.


Thriller oder Rechtfertigung?

Nachdem ich vorher den Tatsachenroman "die Baskenmütze" gelesen hatte, in dem es auch um Gefangenschaft ging, fand ich "Auf den Schwingen des Adlers" ehr mühsam zu lesen. Jedes kleinste Vorhaben wird analysiert und gerechtfertigt. Der Roman liest sich ehr wie ein Gerichtsverfahren als wie eine Aktion. Erst im letzten drittel wird gehandelt, vorher wird nur überlegt, was man tun könnte. Ich hab es trotzdem geschaft ihn durchzulesen und dabei wenigstens einen Eindruck davon bekommen, wie es in einer Revolution zugeht.


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Geschichte einmal anders erleben !

Tatsachenromane sind meistens langweilig und eintönig. Dieser jedoch ist dermaßen gut geschrieben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Am Rande bekommt man noch was von den geschichtlichen Hintergründen zur Revolution und der Lebensumstände der Menschen in Persien mit. Follet ist ein Genie der den Leser dazu drängt weiterzulesen, denn man muss einfach wissen wie es ausgeht. Ein Buch für regnerische Sonntage.....


Spannend und noch immer zeitgemäß

Ein Tatsachenthriller aus dem Iran heißt es auf dem Cover (jedenfalls bei der Club Bertelsmanns-Ausgabe). Klingt Interessant, zumal der Iran doch im Augenblick in den Nachrichten ist (Atomprogramm). Also für gut befunden und gekauft.
Beim näheren Betrachten des Impressum erkennt der Leser, dass das Buch aus 1982(!) stammt. Wow! Also überrascht und neugierig wird das Buch "angelesen". Und ich muss sagen, sehr spannend.

Darum geht es:
Teheran 1978. Zwei amerikanische Top-Manager der Fa. EDS werden ohne Anklage in Haft genommen und von einem übereifrigen Richter vernommen bzw. festgehalten. Die amerikanische Diplomatie versucht halbherzig die Männer zu befreien. Der Inhaber von EDS (Ross Perot - DER Ross Perot, der mal amerikanischer Präsident werden wollte) nimmt die Sache selbst in die Hand und bildet ein Befreiungsteam - die "Adler", welche die Männer aus dem Iran befreien sollen ...

Ken Follett wirkt hier wie Tom Clancy. Ein perfekter politischer Thriller.
M.E. gut recherchiert (das Buch erschien bereits 4 Jahre nach den Vorfällen) und verständlich geschrieben. Viele Charaktere finden sich, bei denen mal schnell durcheinander kommen könnte. Doch befindet sich im Buch eine Personenübersicht.
Der einzige Negativpunkt ist die Darstellung von Ross Perot. Hier stimme ich den anderen Mit-Rezensenten zu: dieser Mann wird in dem Buch zu sehr verherrlicht.


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Meinungen: 1, Seite 2, 3, 4, 5



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