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Das Kind
Sebastian Fitzek

Lübbe Audio, 2007

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 66 Bewertungen
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Spannend, einfach und teilweise erschütternd...

Ich habe von Sebastian Fitzek auch schon "Die Therapie" gelesen und daraufhin dieses Buch hier geschenkt bekommen. Voller Spannung, was er sich diesmal ausgedacht hat, habe ich gleich am nächsten Tag zu lesen begonnen.

Ich muss zugeben, nach den ersten Seiten kam mir alles ein wenig seltsam vor, alles schien ziemlich mysteriös und ich war mir nicht ganz sicher, ob ich mit dem Thema wirklich viel anfangen kann. Dieses Gefühl kam immer mal wieder beim Lesen auf, hat mich aber nicht daran gehindert, das Buch aus der Hand zu legen. Am Ende klärt sich dann ja doch noch alles auf, im Gegensatz zu manchen anderen fand ich das Ende auch keineswegs verwirrend. Klar, Fitzek lässt einen manchmal ein wenig zappeln und man weiß nicht, was genau jetzt passiert ist, doch die Aufklärung bekommt man dann ja doch noch.

Auch fand ich es sehr schön, dass Fitzek neben Simons Krankheit noch auf ein weiteres ernstes Thema eingegangen ist, nämlich Kinderpornographie. Wenn man bereit ist, sich auf das eigentliche Thema des Buches einzulassen und nicht nur einen einfachen Thriller zu sehen, dann ist das hier wirklich ein gelungenes Werk, das mir mehr als ein mal erschütternde Bilder in den Kopf getrieben hat und dadurch auf jeden Fall Potenzial hat, zum Nachdenken anzuregen.

Alles in allem, ist es meiner Meinung nach ein durchgehend spannender Roman, der sich zwar einer sehr einfachen Sprache bedient, das Buch dadurch aber nicht unbedingt schlechter macht.

Einen Stern Abzug gibt es, für teilweise etwas unlogische Ereignisse (wie die mehrfache 'Entführung' eines kranken Jungen aus dem Krankenhaus und ein paar weitere Kleinigkeiten), ich bereue es aber keineswegs, das Buch gelesen zu haben!


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Ein MUSS für Freunde des Psychothrillers...

Nachdem ich von "Die Therapie" von S. Fitzek so begeistert war, mußte ich mir natürlich auch "Das Kind" besorgen und - wurde nicht enttäuscht - ganz im Gegenteil! War "Die Therapie" am Ende doch ein wenig verworren und teilweise fast ein wenig an den Haaren herbeigezogen, klärt sich bei diesem Buch alles auf leicht verständliche und logische Weise auf. Ich fand das Buch unheimlich spannend, erschreckend und total fesselnd - konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Deshalb verdiente 5 Punkte von mir!






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Ein rasanter und flüssig geschriebener Trip in die Abgründe der menschlichen Seele, der den Leser erst am Ende loslässt

Rechtsanwalt Robert Stern wird von der befreundeten Krankenschwester Carina zu einem Abrissgelände bestellt, wo Stern auf den zehnjährigen Simon Sachs trifft. Simon hat einen inoperablen Gehirntumor und möchte Robert als seinen Anwalt engagieren, denn er ist felsenfest davon überzeugt, dass er in einem früheren Leben, genauer gesagt, vor fünfzehn Jahren, einen Menschen mit dem Beil erschlagen hat. Die Leiche dieses Mannes soll auf diesem Abrissgelände zu finden sein, und tatsächlich stößt Robert Stern auf den halbverwesten Körper des Opfers. Für die Polizei gehört Stern zu den Hauptverdächtigen, da ihm aber nichts bewiesen werden kann, wird er entlassen. Zu Hause findet er eine DVD auf der er sieht, wie sein eigener neugeborener Sohn vor zehn Jahren an plötzlichem Kindstod stirbt. Kurz darauf sieht er einen zehnjährigen Jungen mit einem identischen Feuermal auf der Schulter bei einem Kindergeburtstag. Lebt Felix etwa noch? Ein Unbekannter behauptet dies und fordert Robert Stern auf, den Fall von Simon Sachs zu übernehmen und den wahren Täter zu finden. Erst dann bekäme er die Adresse des Jungen, der angeblich der Sohn des Rechtsanwaltes ist. Ab da beginnt für Robert Stern ein nicht enden wollender Albtraum, der ihn in die Abgründe der menschlichen Seele führt

Es ist wirklich nicht verwunderlich, dass die Romane von Sebastian Fitzek auf den Bestsellerlisten landen und auch im Ausland enormen Absatz finden. Der Spannungsaufbau, die einfühlsame Charakterisierung der Personen, sowie die aufwändige und gewissenhafte Recherche sind die Ingredienzien für diesen Psychothriller der Superlative aus der Feder von Sebastian Fitzek. Wie schon in seinem Debüt-Roman Die Therapie hat auch der Protagonist des vorliegenden Textes, der Anwalt Robert Stern, mit dem Verlust seines Kindes zu kämpfen. Ein beliebtes zentrales Thema, welches Fitzek immer wieder aufgreift, es aber in der jeweiligen Umsetzung derart geschickt zu variieren versteht, dass keine Langeweile aufkommt. Bemerkenswert ist der minimalistische Stil, den der Autor pflegt und der das Buch so überaus kurzweilig gestaltet. Fitzek hält sich nicht mit ausschweifenden Beschreibungen der Umwelt auf, sondern berichtet nur über das, was für die Story und somit für den Leser von Belang ist. Dabei hebt sich der Spannungsbogen immer wieder an, um dem Leser eine erneute Überraschung zu präsentieren. Auch das Ende ist dem Schriftsteller äußerst gut gelungen und die Geschichte löst sich schlüssig und nicht allzu kitschig auf, so dass der Realismus nicht durch ein arg strapaziertes Happy End leidet. Allerdings sollte man bei der Lektüre des Buches starke Nerven haben, denn gerade die Passagen, in denen es über Pädophilie und Kinderhandel geht, sind nichts für zarte Gemüter. Dabei quält Fitzek seine Leser nicht mit grausigen Darstellungen, sondern allein durch die Einblicke in eine Szene, welche von kranken Individuen bevölkert wird, von denen es mehr gibt, als man gemeinhin annehmen dürfte.




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Meinungen: 1, Seite 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11



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