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Intelligent Investieren. Der Bestseller über die richtige Anlagestrategie
Benjamin Graham

FinanzBuch Verlag, 2005 - 640 Seiten

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DAS Standard Werk zum Thema Value Investment

Benjamin Graham gilt als Vater des ?Value Investing". Der erfolgreichste Investor des 20. Jahrhunderts, Warren Buffet, lernte von ihm das Handwerkszeug und richtete seine Anlagestrategien nach seinen Ideen aus. Graham vertritt die Meinung, daß Investitionsentscheidungen grundsätzlich nicht sehr kompliziert sind. Jedermann kann sich die notwendigen Informationen aus publizierten Unternehmensdaten einfach beschaffen und auch interpretieren. Den Kardinalfehler den seiner Meinung nach viele Anleger begehen ist es zu spekulieren anstatt zu investieren. Er versteht darunter:

Investition: Entscheidungen, die auf fundierter Analyse basieren und Sicherheit des eingesetzten Kapitals sowie eine angemessene Rendite versprechen.
Spekulation: Das Gegenteil davon, nämlich Anlageentscheidungen, die meist auf vergangenen Entwicklungen und Gerüchten basieren oder dem Trend hinterherlaufen sowie auf Sicherheit keine Rücksicht nehmen.

Im Buch beschreibt der Autor sehr detailliert welche Kriterien er bei der Auswahl von Wertpapieren anlegt. Seine grundsätzliche Idee ist es, nur ?billige" Aktien zu kaufen. Das hört sich nach einer sehr simplen Idee an und ist doch auch sehr einleuchtend - warum sollte man darüber ein Buch lesen müssen? Ganz einfach deshalb, da die meisten Anleger sich nicht an diesen Grundsatz halten, sehr oft riskante und spekulative Papieren kaufen und damit auf die Nase fallen. Graham stellt die Hypothese auf, dass der durchschnittliche Anleger aus Gerüchten oder verhergesagten Ereignissen keinen Vorteil ziehen kann, da diese Information auch anderen Marktteilnehmern bekannt und die Effekte meist schon in den Kursen reflektiert sind wenn die Information bekannt wird. Kein gutes Haar läßt Graham in diesem Zusammenhang an Aktienanalysten, die seiner Meinung nach immer nur dem Trend hinterherlaufen anstatt die einfachsten Rentabilitäts Kennziffern eines Unternehmens zu berechnen. Die wichtigste Grundlage einer Investitionsentscheidung ist für ihn der Wert des Unternehmens in Relation zu seinem Preis. Ausführlich wird erläutert wie der Leser erkennt, ob ein Unternehmen billig ist oder nicht und welche Fallstricke es dabei zu vermeiden gilt. Weitere Kapitel behandeln die Idee der Portfolio Strategie sowie die Bewertung und Auswahl von Anleihen.

Die erste Version des ?Intelligent Investors" ist bereits im Jahr 1949 erschienen. Es ist also kein modernes Buch und dennoch wirken viele der aufgestellten Thesen geradezu visionär. Seine Beschreibung einer Spekulationsblase liest sich wie eine Zusammenfassung der Jahre des New Economy Booms, nur wurde sie bereits Jahrzehnte vorher geschrieben. Die Argumentation ist schlüssig und mit zahlreichen Beispielen untermauert. Sehr interessant ist beispielsweise der historische Verlauf der Wall Street während des letzten Jahrhunderts, anhand dessen klar zu sehen ist, daß sich die zyklischen Bewegungen der Aktienbörsen regelmäßig wiederholen und Grahams Thesen auch heute keineswegs an Bedeutung verloren haben. Warren Buffet, der sich auch heute noch am Value Investing Ansatz orientiert wurde damit zum zweitreichsten Mann der USA. Das Buch ist leicht verständlich und der Börsencrash geschädigte Leser fragt sich warum in aller Welt er es nicht 3 Jahre früher gelesen hat.

Ein Standardwerk für jeden Aktienbesitzer das hilft teure Fehler an der Börse zu vermeiden. Uneingeschränkt empfehlenswert.


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Klassiker der Börsenliteratur

Um die Grundregeln der Geldanlage und des Investorenverhaltens geht es in diesem Buch. Der Laie bekommt in verständlicher Form und mit Hilfe von Beispielen, Tabellen und Übersichten erklärt, wie er sein Geld am besten vermehrt. Wichtig ist dem Autor der Blick zurück in die Vergangenheit, denn aus Fehlern kann man immer lernen - auch wenn man sie nicht selbst gemacht hat. Das Grundlagenwerk von Benjamin Graham, dem Guru konservativer Anlagestrategien, das bereits 1949 zum ersten Mal erschien und das Graham in den 70ern letztmalig aktualisiert hat, wurde vom renommierten Finanzkolumnisten Jason Zweig Kapitel für Kapitel mit aktuellen Kommentaren versehen. Zwischen den alten und neuen Texten zu allen Fragen rund um Investition, defensive und aggressive Strategien, Bären und Bullen entsteht eine besondere Spannung. Das macht das Buch zu einer wahren Perle im Meer der Investmentliteratur. Wir empfehlen das Buch allen Privatanlegern als Pflichtlektüre. Sie werden darin vielleicht wenig bahnbrechend Neues erfahren, aber es kann ja auch eine beruhigende Erkenntnis sein, dass viele Dinge auf dem scheinbar so bewegten Investmentmarkt auch nach Jahrzehnten noch ihre Gültigkeit haben.


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Handbuch der Investoren

Dieses Buch schien in den Jahren der Börsen-Blase 1998-2001 etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Wozu sich über Investitionen Gedanken machen, wenn alles gut läuft, egal was man kauft? Sogar bei einigen Investmentgesellschaften war in der o.g. Blase eine Abkehr von den langfristigen Investment-Prinzipien zu beobachten. Nur dauern solche spekulativen Zustände an der Börse bekanntlich nicht eine Ewigkeit, sondern stellen eher eine Ausnahme da. Wer sichere Gewinne an der Börse machen will, muß langfristigt investieren, und ein langfristiger Investor braucht Strategien für sein Handeln, blindes Rumtraden hilft da nicht.

Dieses Buch liefert hervorragende Strategien für das Erzielen von langfristigen Börsengewinnen. Es beschränkt sich nicht auf oberflächliche Tipps, sondern betrachtet das Investmentwesen tief und detailiert, denn B. Graham gilt nicht umsonst als Vater der Fundamentalen Analyse. Das Buch beantwortet folgende Fragen:
1. Woran liegt der Unterschied zwischen einem Anleger und einem Spekulant (Neudeutsch "Zocker")?
2. Allgemeine Portfolio-Strategien: aggressive und defensive Anleger.
3. Was man über den Gewinn pro Aktie wissen sollte.
4. Anleger und seine Berater.
5. Aktien für den aggressiven Anleger und Aktien für den defensiven Anleger.
6. Erwerb von Investment-Fonds
7. Wertpapieranalyse für Laien. Kleines, aber interessantes Kapitel, daß sich nur aufs Wichtigste beschränkt, dafür aber sehr übersichtlich bleibt.


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Meinungen: 1, Seite 2, 3, 4



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