DVDs:
•
Aus der Mitte entspringt ein Fluss
Craig Sheffer
,
Brad Pitt
Ufa/DVD, 2004
durchschnittliche Kundenbewertung:
basierend auf 21 Bewertungen
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empfohlen!
Ein Traum von einem Film
Ich glaube es gibt keinen schöneren Film über das Fliegenfischen als diesen. Es ist erstaunlich wie Redford es geschafft hat das Thema Fliegenfischen in einen Film zu packen.
Die Natur ist spektakulär, das Fliegenfischen wird mit so viel Liebe und Herzblut dargestellt, dass man sofort seine Fliegenrute und Wattstiefel packen und zum Fischen losziehen möchte.
Dazu gibt es noch brillante Darsteller und eine spannende Story, einziger Kritikpunkt ist die schlechte Bildqualität des Films, die dem Medium DVD nicht gerecht wird.
Ergreifendes Meisterwerk voller Poesie
Robert Redfords zweite Regiearbeit "Aus der
Mitte
entspringt
ein
Fluss
" ist ein melodramatischer Film, welcher allein schon dadurch auffällt, dass er nicht den üblichen Richtlinien bzw. der konventionellen, stereotypen Konzeption der breiten Masse der mit unnötigen Spezialeffekten und übertriebener, irrealer Tragik aufgeladenen Hollywood-Streifen folgt, sondern stattdessen in einer fast schon ergreifend anmutenden Schlichtheit und Gelassenheit voller Poesie und manchesmal auch Pathos das Poträt einer Familie und derer Geschichte zeichnet, dabei allerdings nie ins Irreale oder Kitschige abweicht.
Im Mittelpunkt steht hierbei die Entwicklung der beiden Brüder Norman Maclean, der als Älterer gleichsam als der Ruhigere und Vernünftigere fungiert, und Paul Maclean, dessen Charakteristik im krassen Kontrast zu der seines älteren Bruders steht, da er sich durch Werte wie Spontanität, Lebensfreude (was keinesfalls implizieren soll, dass diese bei Norman nicht vorhanden wäre), Willensstärke und Risikobereitschaft "definiert".
Norman und Paul werden von ihrem Vater, einem presbyterianischen Priester, inmitten der harmonischen Naturlanschaft Montanas in Einklang
mit Gott und der Natur erzogen - in Einklang mit dem göttlich Transzendenten sowie dem Materiellen, dem Endlichen, in welchem sich dies wiederspiegelt. Ihr Vater lehrt ihnen also das Wort Gottes, die wörtliche Abstraktion, und zeigt ihnen gleichsam die praktische, greifbare Seite dessen, die Natur, - die Natur als Abglanz der Unendlichkeit, wie Goethe sagen würde. So erhalten sie im Fliegenfischen ebensoviele Unterrichtsstunden wie in der Religion. Das Fliegenfischen steht im weiteren Verlauf des Films trotz aller Probleme der einzelnen Charaktere stets sowohl für die Einheit des Menschen mit der Natur als auch die Einheit, die Zusammengehörigkeit der Familie Maclean.
Redfords Regiearbeit ist eine Abkehr von üblichen Hollywood-Produktionen und beindruckt nicht durch Spezialeffekte, sondern durch grandiose Naturaufnahmen, durch fastzinierende Bilder einer ins Ergreifende projizierten Natur, nicht durch dramatische Höhepunkte oder einen konventionellen Spannungsaufbau, sondern durch Sensibilität, Poesie und Glaubwürdigkeit; beeindruckt durch eine perfekte Besetzung, durch grandiose Schuspielerleistungen Craig Sheffers und vor allem Brad Pitts. Nahezu unüberteffbar ist beipielsweise jene Szene, in der Paul einen überdurchschnittlich großen Fisch fängt und die beiden Brüder inmitten der Herrlichkeit der Natur mit ihrem Vater vereint sind, wobei Pauls Augen vor Glück und Zufriedenheit glänzen (granioses Spiel von Brad Pitt) und er alle Sorgen für einen "kurzen Moment der Vollkommenheit" vergisst, gefolgt von den Worten Normans, der Zuschauer und Eltern über die Ermordung seines Bruders informiert: Besser kann man die immanente Gegensätzlichkeit des Lebens, den Konrast zwischen Glück und Leid, zwischen Moment und Wirklichkeit nicht zeigen. Ergreifend ist auch das Ende: die letzte Predigt des Vaters sowie der gealterte Norman beim Fliegenfischen, im Strom des Flusses, sein Leben resümierend, nochmals jener Tätigkeit nachgehend, während der er die Nähe all jener spührt, die bereits tot sind, die er einst liebte und die er noch immer liebt, mit denen er sich noch immer verbunden fühlt.
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Ergreifendes Meisterwerk voller Poesie
Robert Redfords "Aus der
Mitte
entspringt
ein
Fluss
" ist ein melodramatischer Film, welcher allein schon dadurch auffällt, dass er nicht den üblichen Richtlinien bzw. der konventionellen, stereotypen Konzeption der breiten Masse mit unnötigen Spezialeffekten und übertriebener, irrealer Tragik aufgeladener Hollywood-Streifen folgt, sondern stattdessen in einer fast schon ergreifend anmutenden Schlichtheit und Gelassenheit voller Poesie und manchesmal auch Pathos das Poträt einer Familie und derer Geschichte zeichnet; hierbei allerdings nie ins Irreale oder Kitschige abweicht.
Im Mittelpunkt steht hierbei die Entwicklung der beiden Brüder Norman Maclean, der als Älterer gleichsam als der Ruhigere und Vernünftigere fungiert, und Paul Maclean, dessen Charakteristik im krassen Kontrast zu seinem älteren Bruder steht, die von ihrem Vater, einem presbyterianischen Priester, inmitten der harmonischen Naturlanschaft Montanas in Einklang mit Gott und der Natur erzogen werden - in Einklang mit dem göttlich Transzendenten, dem Unendlichen, Übersinnlichen und dem Materiellen, Endlichen, in welchem sich dies wiederspiegelt. Ihr Vater lehrt sie sowohl das Wort Gottes, die wörtliche Abstraktion also, als auch die greifbare Seite dessen, die Manifestation dessen in der Natur, dem "Abglanz des Unendlichen", um mit Goethe zu sprechen. So erhalten sie im Fliegenfischen ebenso viele Unterrichtsstunden wie in der Religion. Auch im weiteren Verlauf steht das Fliegenfischen trotz aller Probleme der einzelnen Charaktere stets sowohl für die Einheit des Menschen mit der Natur als auch die Einheit, die Zusammengehörigkeit der Familie Maclean.
Robert Redfords Regiearbeit ist eine Abkehr von üblichen Hollywood-Produktionen und beindruckt nicht durch Spezialeffekte, sondern durch grandiose Naturaufnahmen, nicht durch Höhepunkte oder einen konventionellen Spannungsaufbau, sondern durch Sensibilität, Poesie und Glaubwürdigkeit, durch Schlichtheit und Intelligenz, beeindruckt durch eine perfekte Besetzung, durch grandiose Schauspielerleistungen Craig Sheffers und vor allem Brad Pitts, der hier in einer seiner besten Rollen spielt. Nicht zu übertreffen ist beispielsweise jene Szene, in der Paul einen "riesigen" Fisch fängt, in der die beiden Brüder inmitten der Herrlichkeit der Natur mit ihrem Vater vereint sind, in der Pauls Augen vor Glück und Zufriedenheit glänzen (grandioses Spiel von Pitt) und er alle Sorgen in einem "Moment der Vollkommenheit" vergisst, gefolgt von den Worten Normans, der Zuschauer und Eltern über die Ermordung seines Bruders informiert. Besser kann man die immanente Gegensätzlichkeit des Lebens, den Kontrast zwischen Glück und Leid, zwischen Moment und Wirklichkeit, Wahrnehmung und Realität, nicht aufzeigen. Ergreifend ist auch das Ende: die Predigt des Vaters sowie der gealterte Norman beim Fliegenfischen, im Strom des Flusses, der symbolisch gleichsam den Lauf des Lebens wie auch den Lauf aller Dinge in ihrer Ganzheit und Gesamtheit darstellt, sein Leben resümierend, nochmals jener Tätigkeit nachgehend, während der er die Nähe all jener spührt, die bereits tot sind, die er einst liebte und die er noch immer liebt.
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GROSSARTIG
dieser film ist absolut empfehlenswert. eine bewegende familiengeschichte, leise und mit großer sensibilität erzählt. unbedingt empfehlenswert!
Ein zeitloses Meisterwerk über das Leben! Mit einem überragenden jungen Brad Pitt als Redfords altes Ego... Genial...schön
Brad Pitt in seiner ersten großen Hauptrolle!
Mal ganz im ernst...Brad Pitt hatte mit diesem Film so gut angefangen... er agiert in diesem Film, als Robert Redford altes Ego Oscar verdächtig und weist den hoffnungsvollen Beginn einer großen Karriere auf. Doch leider ist er davon abgekommen und machte eine große Karriere in Blockbusterfilmen.
Dieser schöne kleine Film zeigt aber, dass viel mehr in Brad Pitt steckt und dass er ein ausgezeichneter Schauspieler ist. Schon allein wegen dem jungen Brad Pitt und seinem schauspielerischen Können, bei dem alles so locker und leicht aussieht (wie bei Redford früher selbst), lohnt sich dieser kleine Film, der vom Leben und den ungleichen Söhnen eines Pastors erzählt.
Auch wenn das Ende nicht so schön ist, so macht es einfach Spaß, diesen ruhigen kleinen Film zu genießen und an Pitts Freude teilzuhaben.
Allerdings muss man darauf hinweisen, dass der Film lediglich durch die Dialoge, die Bilder und Brad Pitts Darstellung lebt. Für alle, denen das zu wenig ist, die sollten besser die Finger davon lassen.
Auch wenn ich Brad Pitt so hervorhebe, sei zu erwähnen, dass die übrigen Darsteller alle sehr gute Leistungen zeigen, aber längst nicht die Sympathien einsammeln wie Brad Pitt.
Ein wundervoller poetischer Film über das Leben, die Familie und wie das Fliegenfischen damit zusammen hängt.
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