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Supersize Me (2 DVDs)
Morgan Spurlock, Dr. Daryl Isaacs

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 36 Bewertungen
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In der Kürze liegt die Würze! Eine der unterhaltsamsten Dokus ohne neue Erkenntnisse!

Die Wahrheit ist einfach:-Wer viel Zucker und Fett ißt, dies auch noch abends und in der Nacht, wo nichts mehr verdaut wird, mit Zuckergetränken oder Alkohol nachspült, sich nicht viel bewegt, viel Stress hat, unzufrieden oder unglücklich ist und nicht positiv denkt wird nicht alt und vor allem bleibt er nicht gesund.
Die Umsteztung dieser Regeln ist SCHWER!
Jeder Verführer der zusätzlich zum Inneren Schweinehund auftaucht, ist einer
zu viel! Erwachsene können kaum widerstehen und KINDER GAR NICHT, deshalb ist Verantwortung gefragt, diese wird NIEMals von KONZERNEN kommen, die einzig und alleine Ihre steigenden GEwinne im AUge haben, NIEMals das Wohle der Menschheit oder gar Einzelschicksale.
Je mehr Übergewichtige, kranke Menschen "gezüchtet werden" oder sich selbst"züchten" desto größer werden die Belastungen für die Gesellschaft, das Gesundheitssystem ect.

Deshalb ist es schon legitim einen Dicken darauf anzusprechen, daß er ein Suchtproblem hat, daß früher oder später jeden belastet, nicht nur ihn selbst, wie man jedem Suchtkranken ins Gewissen reden muß, Raucher, Alkoholiker, Schokoholiker, ect....
Mein Bruder z.B. "belohnt" seine Kinder mit einem Besuch beim Fast-Food Anbieter , wenn sie etwas GUT gemacht haben, das ist der falsche Ansatz.
Belohnen muß man seine Kinder mit natürlichem selbst gekochtem Essen!
Das ist das wirklich Tolle nicht die Junior Tüte mit dem Plastikspielzeug.

Jetzt komm ich aber wirklich zum Ende meiner Kritik:
Der Film zeigt den globalen Massenwahnsinn der Konzerne überdeutlich und
vor allem unterhaltsam, das ist nicht selbstverständlich.
Sollte der Filmemacher nachgeholfen haben um die Ergebnisse noch drastischer erscheinen zu lassen ist das zwar nicht ganz fein, schadet der Sache jedoch nicht!
Natürlich hat er mit dem Film Geld verdient, das sei ihm gegönnt, den Mut und Enthusiasmus muß man erst einmal aufbringen, gegen einen Giganten wie Mac Donalds vorzugehen.

Neue Erkenntnisse bringt der Film für diejenigen, wie immer, die schon alles wissen nicht.
Alle Anfänger in Sachen Ernährungskunde: UNbedingt als EINSTIEG anschauen.
Nur 4 Sterne, weil die Interviews sich ständig in Inhalt widerholen und Längen produzieren, die man vermeiden hätte können.











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Na, dann nehm ich doch Supersize..

Morgan Spurlock der nette Dokumentarfilmer von Nebenan, will es den großen Fastfood-Ketten mal unter die Nase reiben, was sie mit ihrem Junk-Food alles so anrichten und überfrisst sich vorsätzlich mit ihren "leckeren" Produkten. ich weiss, dass sich die Vorstellung für manche Leute sogar ziemlich traumhaft anhört, einen Monat lang mal nur von Pommes und Burgern zu leben, aber dieser Film führt einem schon recht drastisch vor Augen, was dabei herauskommen kann. Ja, klar - die Methode ist fragwürdig, jeden Tag in so einer Kette zu essen, würde unter normalen Umständen wahrscheinlich auch zu sehr ins geld gehen und und und.. aber, gerade beim Thema Essen, das ja auch sehr viel mit Sozialisation und Gewöhnung zu tun hat, muss man einfach auch mal mit dem Holzhammer kommen. Sicher ist hier einiges drastisch dargestellt, andererseits bin ich geneigt zu glauben, dass es den guten Spurlock bei seiner Diät je nach Konstitution auch wesentlich schlimmer hätte erwischen können. Ich finde dass dieser Film notwendig war, es eigentlich auch noch ist. Methode für diesmal ok, die gruseligen Bilder von den Operationen hätte er weglassen sollen (bäh). Der Hauptdarsteller wirkt sympathisch, der Film ist gut gemacht und auch hinreichend unterhaltend und nicht so sehr auf Schockeffekte oder entwürdigende Darstellung von Einzelpersonen ausgerichtet und oft mit dem ironischen Augenzwinkern ausgestattet. Ich habe mir den Film damals auch im Kino angesehn, jetzt auf DVD, also man kann ihn auch mehrmals ansehen. Vorsicht, man bekommt richtig Appetit, bei diesem Film ;)


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Noch ist es hier etwas anders...

Dies ist nicht zuletzt ein US- Amerikanischer Film über Zustände in den USA. Man möge mich nicht falsch verstehen: Natürlich haben wir in der BRD sehr ähnliche Entwicklungen, dies verwundert auch nicht angesichts des Einflusses des american way of life. Die ?Machart? (auch das meine ich nicht negativ) erinnert mich an M. Moore (und jetzt auch Al Gore?). Diese Filme sind nicht in dem Maße investigativ- wissenschaftlich wie unsere TV- Dokumentarfilme. Die sind dann auch nur selten Kinofilme. ?Supersize me? ist als Film leicht- verdaulich, mit einem Augenzwinkern produziert, mehr Operette denn Drama.. Eine Kritik ob mangelnder wissenschaftlichkeit sollte dies berücksichtigen.
Der Film bleibt ob des Einflusses der USA auf old europe ein Blick in die Zukunft: In diesem Gesellschaftsmodell ist jeder Selbst- verantwortlich. Die Industrie trägt zur ?freien? Entscheidung des Individuums durch Information bei, so sagte es doch der Vertreter der Food- Industry. Daß schon die Kinder manipuliert sind, die Verhaltensweisen bezüglich Ernährung also vor- bewußt implementiert sind (Zucker, Zucker, Zucker....) und damit einer bewußten Verhaltensänderung schwer zugänglich, darüber wird wohlweislich geschwiegen. Und: braucht man bei der mediterranen Küche Industie- Information um zu wissen was gesund ist?
In diesem Kontext des ?wasuns hier noch erwartet? hat der Film seinen Wert. Nicht die Weltmacht Nr. 1 zu sein hilft eben auch, Fehlentwicklungen wenn nicht zu vermeiden, so doch im Schadensausmaße einzuschränken, sofern Intelligenz und Wille zum Widerstand vorhanden sind. Und eingedenk der differenziertheit unserer politischen selbsternannten ?Eliten? bleibt das dann auch Entscheidung jedes Einzelnen und / für seine Familie und Freunde.


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"Ich liebe es" - auch noch nach 30 Tagen?

Ein körperlich gesunder Durchschnittsamerikaner unterzieht sich in "Super Size Me" einem ekelerregenden Selbstexperiment: Einen Monat lang will er sich ausschließlich von McDonald's-Fastfoodprodukten ernähren - und das morgens, mittags, abends.

Dass die Folgen für seine Gesundheit und sein Eheleben - infolge stark abnehmender sexueller Leistungsfähigkeit - derart gravierend sein würden, haben ihm sogar seine begleitenden Ärzte, die er eigens für dieses "Projekt" konsultiert hat, ebenso wie eine Ernährungsexpertin nicht voraussagen können.
Allein vom Zuschauen kann einem in diesem Film schon schlecht werden; eine der signifikantesten und zugleich widerlichsten Szenen des Films ist sicherlich diejenige, in der sich Protagonist Morgan Spurlock vor laufender Kamera nach dem "Genuss" eines Super Size-Menüs übergeben muss - und eine breiige, gelbe Masse Fastfood-Schleim auf dem Parkplatz eines McDonald's-Restaurants hinterlässt.
"Super Size Me" dokumentiert auf ebenso leichtfüßige wie erschreckende Weise die gedankenlose Fettsucht vieler Amerikaner, die sich täglich in schmuddelige Fastfood-Restaurants à la McDonald's, Burger King, Taco Bell und Co. schleppen, um sich und ihrem Organismus Unmengen gesundheitsschädigender Kalorien zuzuführen - und sich ob des "guten Geschmacks" der konsumierten Wabbel-Burger und Zucker-Shakes, allesamt "Wahrzeichen" westlichen Lebensstils, wieder richtig gut zu fühlen.

Zugegeben: Auch ich bin kein strikter Fastfood-Verweigerer; wenn man es einmal eilig hat, sind diese schnell zu verzehrenden Gerichte durchaus praktikabel.
Doch der Film nimmt ja eben nicht diese absoluten Gelegenheitsesser von Burgern & Co. unter die Lupe, sondern den "notorischen", permanenten Restaurantbesucher, der sich mehrmals wöchentlich - und vielfach auch mehrmals täglich - von Produkten dieser Kategorie ernährt; dass diese Entwicklung - hin zu einer durch eine gigantische, schonungslos expandierende Lebensmittelindustrie manipulierten Menschenmasse - mehr als nur besorgniserregend ist, erscheint angesichts der großen Anzahl stark übergewichtiger Amerikaner nachvollziehbar.
Interessant sind auch Einblicke in Schulen, in denen vollkommen überzuckerte, fettreiche Mono-Gerichte gereicht werden, die die Schüler schon von früh an zu einem falschen Ess- und Ernährungsverhalten verleiten. Insofern stellt der Film auch das Verhalten öffentlicher Institutionen (Schulen, Gefängnisse, Behörden) an den Pranger, die sich selbst wiederum in verhängnisvolle Abhängigkeiten begeben, wenn sie gesundheitlich bedenkliche Billigprodukte von Fastfood-Ketten einkaufen, die in der Bundeshauptstadt Washington - Sitz der Legislative, die den Fastfood-Kartellen per Gesetz einen Dämpfer verpassen könnte - von mächtigen Lobbyisten, die selbst Politiker unter Druck setzen können, protegiert werden.

Im Ganzen eine alarmierende Dokumentation, die trotz ihrer teilweise kritisierten "unwissenschaftlichen", humorvollen Art nachdenklich stimmt und die zunehmende Tendenz zu reinen Konsumwelten, die von scheinbar unangreifbaren Mega-Konzernen bestimmt werden, vor Augen führt - und gleichermaßen natürlich auch kritisiert. Ein klasse Film - absolut empfehlenswert!


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Meinungen: 1, Seite 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8



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