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Fermats letzter Satz. Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels
Simon Singh

Carl Hanser, 1998 - 363 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 146 Bewertungen
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Da macht Mathematik richtig Spaß

In diesem Buch geht es nicht nur um den letzten Satz von Fermat, sondern auch um die Geschichte der Mathematik. Der letzte Satz von Fermat zieht sich durch die gesammte Geschichte der Mathematik. Beginnend mit Pythagoras und Euklid und endend mit Andrew Wiles, der den Satz bewiesen hat.
Obwohl es sich um ein Buch über Mathematik handelt, findet man nahezu keine Formel in dem Buch und es ist äußerst angenehm und flüssig zu lesen. Wenn man während seiner Schulzeit oder seines Studiums immer Probleme mit Beweisen hatte oder den Sinn eines Beweises nicht verstand, wird sich dies nach der Lektüre dieses Buches sicher ändern. Es wird einem klar, aus wieviel kleinen Teilen sich ein Beweis zusammensetzen kann und welche Anstregungen notwendig sind, um ihn so zu formulieren, daß niemand ein Lücke in der Beweiskette findet und der Beweis dadurch wertlos wird.
Obwohl es sich um ein Sachbuch handelt, liest es sich fast wie ein Thriller. Bis zum Schluß fiebert man mit, ob der Beweis von Fermat nun gelingt.
Selbst wenn man mit den Begriffen Induktionsbeweis oder Widerspruchsbeweis nichts anfangen kann, wird man an dieser faszinierenden Geschichte seinen Spaß haben.


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Fermats letzter Satz

Das Buch ist literarisch gut geschrieben, weist aber ein paar sachliche Fehler auf. Am gravierensten dürfte wohl die falsche Darstellung der sogenannten "Frey-Kurve" sein, welche ja bekanntlich der Schlüssel zum Beweis der Taniama-Shimura-Vermutung war.
Der Anhang könnte etwas ausführlicher sein, insbesondere hätte ich mir die Beweisführung einiger einfacher Beweise, z.B. des kleinen fermatschen Satzes gewünscht.
Einige der Anekdoten wirken etwas überzogen bzw. erfunden, aber solche Dinge kann ohnehin niemand ernsthaft nachprüfen.
In der Mathematik sind bisher einige wichtige Beweisführungen in irgendwelchen Fachjournalen, die keiner mehr kennt, verschollen, ich denke nur daran, dass Arthur Wieferich 1909 beim Versuch, die fermatsche Vermutung zu beweisen, die sogenannten Wieferich-Primzahlen entdeckt hat.
Die Beweisführung findet sich in einem englischsprachigen Mathematikmagazin aus dem Jahre 1988, welches niergendwo mehr aufzutreiben ist.
Mit dem Buch von Singh wurde hiermit vielleicht die Chance vertan, dem Leser einige dieser unauffindbaren Beweise nahezuführen.
Das nächste Buch, welche den zweifelsohne guten literarischen Stil mit dieser mathematischen Korrektheit koppeln kann, darf sich dann aber getrost "Meilenstein der Mathematikgeschichte" nennen.
Simon Singh's Buch ist indess leider nur ein Wegweiser dorthin.


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Keine leichte Kost!!

Das Buch ist ohne Zweifel sehr gut geschrieben, nur darf man sich nicht täuschen lassen, es ist keine leichte Kost. Man lernt viel interessantes über die Geschichte der Mathematik, über die Beweggründe, warum die Mathematiker für alles den absoluten Beweis suchen, aber vieles war für mich nicht nachzuvollziehen. Da fehlte es mir einfach an der Logik und am mathematischen Background!


Der Vermutung auf der Spur

So spannend wie oft behauptet fand ich das Werk gar nicht, denn ich weiß ja, dass am Ende ein Beweis steht, sonst wäre wohl kaum ein Buch daraus entstanden. Auch schon anhand der Tatsache, dass gleich am Anfang von der wichtigsten Mathematikvorlesung des Jahrhunderts der Fall ist, wird man auf ein »happy end« schließen können. Ansonsten ist »Fermats letzter Satz« eine nette Lektüre, wenn auch an manchen Stellen zu sehr vom eigentlichen Problem abgewichen und von Biographien beteiligter Mathematiker berichtet wird. Das macht die Sache dann schon mal etwas langatmig. Zur Natur eines solch komplizierten Beweises wie Wiles ihn geliefert hat, gehört auch, dass nur wenige ihn verstehen. Deshalb schreibt Singh auch nicht viel davon. Auch die anderen Lösungsansätze werden oft nur mit Worten erläutert, Formeln gibt es so gut wie keine. Darüber ist der / die »normale« Leser(in) sicherlich erfreut, für die etwas Interessierteren wie mich fehlt dann aber etwas beim Lesen. Zu knapp (ca. sechs Zeilen) finde ich auch den Teil am Ende, der sich damit befasst, wie denn nun Fermats Beweis hätte aussehen können. Die Feststellung, dass er wohl nicht mit Wiles Version übereinstimmt, ist wohl offensichtlich.
Trotz dieser Kritikpunkte kann ich das Buch nur weiterempfehlen.


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Bestes Buch über Mathematik überhaupt!

Von diesem Buch bin ich wirklich überwältigt! Es ist toll geschrieben (bis auf das Vorwort) und spannend bis zum letzten Kapitel. Allein die Tatsache das ein Mensch über 7 Jahre gebraucht hat um ein Rätsel der Mathematik zu lösen das seit Jahrhunderten ungelöst war ist unglaublich. Ein Buch für alle die glauben in der Mathematik hätte sich seit den Griechen nicht viel getan. Sie werden eines besseren belehrt.
Dabei bietet das Buch nicht nur die Geschichte von Fermats letztem Satz sondern im Grunde genommen einen Abriss der gesamten Mathematik von den alten Griechen bis heute.
Nach diesem Buch hat man Lust Mathematik zu studieren.


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Meinungen: 1, 2, 3, 4, 5, Seite 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15



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