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Die sieben Monde des Jakobus
Brigitte Riebe

Diana Verlag, 2005 - 426 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 37 Bewertungen
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Sieben Sterne!

Lesen, lesen, lesen...! Mit den 'Sieben Monden' hat sich Brigitte Riebe selbst übertroffen. Charaktere, die nach dem Ende der Geschichte im eigenen Herzen weiterleben, Schauplätze vom Peru der Conquistadoren über Calvins Genf bis nach Santiago de Compostela - das alles derart packend und gleichzeitig anrührend erzählt, dass selbst einem eingefleischten 'Riebe-Fan' die Spucke wegbleibt. Dazu gibt's ein wunderschönes Cover, das diesen Roman zur Zierde eines jeden Bücherregals macht. Fazit: Für Fans historischer Romane ein Muss - und 'Historik-Muffel' sind nach der Lektüre bekehrt....


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Besser als Eco

Brigitte Riebe ist ein Phänomen: Bei jedem neuen historischen Roman denkt man, das ist jetzt also ihr Opus Magnum - und dann setzt sie immer noch einmal einen drauf. Gut möglich, dass wir von dieser mitreißend erzählenden Autorin nie "ein" Opus Magnum erhalten werden - es sei denn, man nehme irgendwann einmal ihr Gesamtwerk als Ganzes. Dieser Roman jedenfalls - den man unbedingt zusamen mit dem Vorgänger "Straße der Sterne" lesen sollte -, zeigt eine Autorin, vor der die meisten KonkurrentInnen verblassen: Geht es überhaupt noch besser?






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Ein ganz besonderer Fund

Mit den 'Sieben Monden des Jakobus' ist es Brigittte Riebe gelungen, ein neues Kleinod in der Sparte Historischer Roman zu
schaffen. Da ich selbst Geschichte studiert habe, genieße ich
einmal mehr die detailgetreuen Beschreibungen der Autorin und
kann mit Freude zugeben, daß ich in jedem ihrer Bücher auch auf
die vergnüglichste unterhaltsame Weise weitergebildet wurde.
Dieses Buch gefällt mir besonders durch den warmherzigen, liebe-
vollen Ton, der eine lebendige Brücke von heute in das 16. Jahrhundert schafft. Mag die Hauptgestalt Clara Weingarten auch
erdacht sein, so ist sie für mich authentisch als gäbe es für sie eine historische Vorlage.Es ist, als hätte eine der unzähligen Frauen in der Geschichte, die stets nur mitgedacht,
aber stimmenlos geblieben waren, eine aussagensstarke Stimme erhalten. Ein Frauenschicksal, das heute ermutigt, bewegt und
stolz auf das weibliche Sein macht.


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Wunsch nach Glück und Frieden

In eine Zeit der Entbehrungen, Umbrüche und Gefahren entführt Brigitte Riebe in ihrem Roman "Die sieben Monde des Jakobus" - die Geschichte einer jungen Frau auf der Flucht vor Verfolgung, zugleich ein farbenprächtiges Gemälde von religiös tief verängstigten Menschen Mitte des 16. Jahrhunderts, die nichts sehnlicher wünschen als Frieden, Sicherheit und ein bisschen Glück. Die Autorin weiß dabei ihre Leser mit ihrem bis ins Detail gehenden historischen Wissen immer wieder zu verblüffen.
Der berühmte Jakobsweg gerät für sie zu einer Metapher für menschliche Schicksale. Wie Linien zeichnet sie die Lebensläufe ihrer Figuren, Linien, die sich berühren und wieder auseinandergehen.
Besonder beeindruckt haben mich die Schilderungen des calvinistischen Genfs, so atmosphäroisch dicht geschrieben, dass ich mich neben Clara und Jakob wähnte, ihre Ängste und Beklemmungen richtig miterleben konnte - um dann erleichtert mit ihnen aufzuatmen, wie sie die Hölle der Unfreiheit fliehen konnten, die Menschen geschaffen haben.
Kaufen und genießen!


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Hinreißender Roman!

Dieses war mein erstes Buch von Brigitte Riebe. Diese Autorin werde ich mir aber merken und auch ihre anderen Romane lesen. Komisch, dass ich vorher noch nie etwas von ihr gehört habe, denn ihr Erzählstil ist einfach super. "Die sieben Monde des Jakobus" habe ich mir nur zufällig gekauft, aber ich bin total hingerissen. Sie erzählt von verschiedenen Menschen, die auf dem Weg zum Grab des heiligen Jakobus in Santiago de Compostela sind. Super gelungen finde ich die Verknüpfungen der verschiedenen Geschichten und Personen. Riebe beschreibt sehr liebevoll die Charaktere, die alle auf der Suche nach dem eigenen Ich sind und ihre Vergangenheit hinter sich lassen wollen. Ich hoffe, dass es nicht schlimm ist, dass ich nicht erst "Straße der Sterne" gelesen habe. Aber ich glaube, dass das zwei verschiedene Geschichten sind; werde ich ja dann sehen, wenn ich auch das gelesen habe. Dieses Buch ist jedenfalls spannend und schön geschrieben. Ich bin auch mal auf ihre anderen Romane gespannt. Dieses kann ich auf jeden Fall mit ganz ruhigem Gewissen weiter empfehlen.


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Meinungen: 1, 2, 3, 4, 5, Seite 6, 7, 8



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