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Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo
Natja Brunckhorst, Thomas Haustein

Euro Video, 2000

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 72 Bewertungen
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Erschütternder Abrutsch und Drogenalltag einer Schülerin.

Christiane F.
Momentan in Berliner Zeitungen wieder aktuelles Thema und:
Clean.
Seit 12 Jahren. Und die Liebe zu ihren Sohn hält sie am Leben.

Uli Edels schonungsloses Portrait über den damals 14jährigen Junkie ist an vielen Schulen sogar zur Pflichtlektüre/-Film geworden, worüber viele Schüler Refarate schreiben (müssen).

Auf der ganzen Welt ein Erfolg, nichts für schwache Nerven und sehr abratend für Neugierige Drogies.

Der Soundtrack stammt von der Ikone David Bowie.


Bahnhof Zoo-Christiane F.`s "zu Hause"

Wenn man heute Jugendlichen die Frage stellt,ob sie Christiane F. kennen, antworten die meisten mit "Ja".Viele wissen ihre Geschichte zu berichten; die Geschichte einer heroinsüchtigen Berlinerin,die bereits mit 15 ganz am Ende ist und beinahe an einer Überdosis stirbt.In den meisten Schulen ist das Buch Pflichtlektüre.Jedoch nicht so in meiner Schule. Meine Freundin kam zu mir und meinte:Sollen wir nicht mal den Film gucken?Und sofort war ich begeistert von dem Film.Natja Brunckhorst spielte die Christiane wircklich sehr überzeugend!Fasziniert hat mich auch die Wandlung von Christiane:Vom schüchternen Teenager zum heroinsüchtigen Junkie!Also ich kann den Film nur jedem empfehlen,besonders denen,die schon mit Drogen in Kontakt gekommen sind.Das dieser Film nicht immer nur abschreckt,sondern auch anspornt,habe ich jedoch selbst miterlebt...Die Neugierde ist oft einfach größer.


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Besser das Buch kaufen ...

... obwohl das Buch schon zur Beurteilung einer Drogenlaufbahn ein recht kurzer Zeitschnappschuss (1975/76) ist. Das Buch umreißt zumindest die familiäre/schulische Situation der Vorjahre.
Der Film blendet das Umfeld fast gänzlich aus. Regisseur Ulrich Edel liefert sensationslüstern (und ohne jeglichen Respekt für die reale Christiane F.) die schwärzesten und unappetitlichsten Details der Drogen und Prostitutions-Szene eines ersten Heroinjahres. Auch ein Splatter-Publikum kann sich mit der DVD am Leid der Jugendlichen boulevardmäßig ergötzen. Es gibt so gut wie keine Extras oder Boni.
- für Desperado-Jugendliche mit Todessehnsucht wirkt der Film nicht unbedingt abschreckend. Christiane F., wie David Bowie selbst versuchten vielleicht unbewußt, den übelsten Jahren ihres Lebens posthum einen musikalischen/schriftstellerischen Stil zu geben. Der Millionär Bowie verlor zur Low/Heroes Zeit immerhin seine Ehe, Freunde und den Plattenvertrag mit RCA, Christiane F. ihre Jugend und fast das Leben. Der eher freundliche Song "Heroes" handelt übrigens von einem Liebespaar an der Berliner Mauer, nicht von Drogen. "Station to Station" allerdings ist purer Nihilismus und Verzweiflung in schicker Verkleidung, ein Jahr vor dem Ausbruch der Punk-Welle.
- War Christianes Drogenkonsum eine zwingende Konsequenz eines unerträglichen sozialen Umfeldes? Oder die mangelnde Bereitschaft/Unfähigkeit den kleinen Freuden und Leiden eines Berliner Teenager-Alltages etwas positives abzugewinnen, nur noch mit immer härteren Rauschmitteln überhaupt noch eine Regung empfinden zu können? Oder daß Beziehungen/Hobbies/soziales Leben in der harten Drogenszene keine Überlebenschancen haben? Die DVD liefert kaum Antworten.
- Gut gefiel mir das Spiel von Nadja B. und Detlef in ihren ersten Beziehungsschritten. Oder die Kamerafahrten im nächtlichen Berlin, z.B. die Spritztour im Mercedesstern-Europacenter.
- Ein Historiker im Jahre 2500 wird mit "Christiane F." kaum ein objektives Bild zu Berlin 1976 bekommen. Wie beim Kulturpessimismus 1913 wird dieses sofortige Überbordwerfen einer gerade begonenen Jugend - nach jeweils erst 25 Regierungsjahren der jungen BRD/des blühenden Kaiserreiches - eher verständnisloses Kopfschütteln verursachen. Wie sollte sich denn dann erst die Jugend von Ländern verhalten, die wirklich Probleme haben; z.B. jene, deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegt?


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Nach wie vor ergreifende Geschichte

Ich habe erst das Buch vom Gleichnahmigen Video "Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" gelesen und nun auch den Film gesehen. Und ich muss sagen dass wie immer, das Buch besser als der Film war. Der Film weicht in einigen stellen vom Buch ab, jedoch ist es zum größten Teil identisch. Die Qualität des Filmes ist auch nicht grad die beste, typisch 80er Jahre Filme eben, das war jedoch zu erwarten. Die Geschichte ist nach wie vor ergreifend und lässt einen in sich kehren und nachdenken. Schade ist,dass sie im Film so knapp gehalten wurde, die Geschehnisse kommen von einer Minute zur anderen. Christiane raucht grad noch Hasch und 15min später ist sie schon auf H. Mir fiel auch schwer erkennen zu müssen welcher Schauspieler, welche Rolle spielt, da sie einfach so plötzlich auftauchen. Trotzallem, ist das ein sehr guter film, der einem die Augen öffnet und die schreckhafte Wahrheit von Drogen, Babystrich und Tod ans Tageslicht bringt. 4 STERNE!!!


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Ein guter Film der schockierend aber warnend zugleich ist!

An einem samstagabend sah ich diesen Film und, als andere Leute irgendwo Party machten, ließ ich mich von dem erschütternden Beispiel der Christiane F. mitreißen. Nachdem der Film zu Ende war, ging es mir gar nicht gut; so war es bisher noch bei keinem anderen Film. Das Schicksal von Christiane F. hat mich sehr mitgenommen und ich habe die ganze Zeit gehofft, dass sich am Ende alles zum Guten hinwendet. Was mich allerdings sehr erschüttert und gewundert hat, war, dass die Mutter von Christiane weitensgehend im Hintergrund blieb und sich offensichtlich nicht sehr darum geschert hat, was ihre Tochter macht und mit wem sie sich rumtreibt. Als sie Christiane dann doch einmal im Bad fand, zwang sie sie zu einem Entzug, der aber leider nicht gelückt ist.
Die Hauptdarstellerin Natja Brunkhorst spielt diese Rolle hervorragend und autentisch.
Abschließend ist zu sagen, dass der Film wirklich sehenswert ist. Ich würde ihn auf jeden Fall weiterempfehlen! Von mir also ganze 5 Sterne dafür!


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Meinungen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, Seite 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15



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