Ken Watanabe, gefiel mir als Kasumoto wahnsinng gut, auch die anderen japanischen Schauspieler spielten Ihre Rolle sehr sehr gut muß ich sagen, die Kampfszenen genial es wirkt heroisch läßt einem selbst daran glauben es gibt etwas wofür es sich zu kämpfen lohnt,
einer meiner absoluten Lieblingsfilme :)Geschichtliche Unschärfen Zunächst muss man sagen, dass es sich hier um Hollywoodkino handelt. Die Umsetzung gefällt mir sehr, lediglich der Hintergrund stört mich.
Die Samurai waren am Ende des 19 JHDs eine in Japan nutzlos gewordene Kaste, die den Staat sehr teuer kam, da es ein unproduktiver Stand war.Der Druck des Westens war so stark, dass das Heer moderniesiert werden musste, sprich Feuerwaffen. Der zwei Schwerter tragende Samurai passte also nicht mehr ins Bild.Die Shôgune weigerten sich, den vorm Bankrott stehenden Staat zu reformieren, Samurai aus dem Süden übten solange Druck aus bis der Tênno wiedereingesetzt wurde, und dessen Berater waren nicht die geimeinen Politiker, sondern oftmals auch Mitglieder von vorwärtsgewandten Adelsfamilien, die die Notwendigkeit der Emotion vorschoben.
Anosonsten ist der Film gut gelungen, er verdreht nur so manche Tatsache
Der Film erzäht mit großer Kunstfertigkeit die Geschichte von der Entwicklung eines Menschen vom desillusionierten Haudegen zum edelmütigen Ritter. Das Gute im Menschen ist nicht totzukriegen, und es benötigt "nur" die richtige Umgebung und Förderung , um wieder hervorzukommen. Dann kann es Großes bewirken: Mit Wahrheit und Mut können wenige Menschen gemeinsam die Übermacht besiegen. Durch Ihr Beispiel. Das mag wie ein Märchen klingen, aber eines, von dem ich mir wünsche, daß alle Menschen daran glaubten.
Japan ist natürlich die perfekte Kulisse für eine poetische Dichtung. Dispziplin und Anmut, Strenge und Schönheit, Klarheit und Reinheit, Schwerter und Kirschblüten, Ehre und Loyalität, Mut und Weisheit. Das sind Attribute, die wir mit Japan und den Samurai verbinden und die die durch die Szenerien und die Geschichte des Filmes wunderbar herausgearbeitet werden. Möglicherweise ist einiges davon Klischee, aber das Werk gerät nicht einmal in die Gefahr, kitschig zu sein - perfekt arbeiten die Bilder, Schnitte, Darsteller und Story mit dem Zuschauer.
Cruise spielt exzellent. Wieder einmal ziehen seine virtuosen darstellerischen und körperlichen Fähigkeit und sein Charisma den Zuschauer in ihren Bann. (Abgesehen davon, daß er als Samurai einfach umwerfend aussieht und sich klasse bewegt...)
Ein Zitat aus dem Film habe ich mir besonders gemerkt und zu Herzen genommen: "Nicht soviel denken" - lieber ansehen und darin versinken, es lohnt sich!