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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.5, Romeo und Julia
William Shakespeare

Reclam, Ditzingen, 2002 - 127 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 9 Bewertungen
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Ein Muß für Jedermann!

Ich sollte dieses Buch von der Schule aus lesen und war begeistert, wie kitschig, das doch sein konnte. Beide Verliebten widerstehen dem ganzen druck der Zeit ( die Geschichte läuft in einem Zeitraum von nur 5 Tagen!)und der Eltern, da sie ja von generischen Häusern kommen, was ein Problem für ihre bedingungslose Liebe darstellt.
Was für mich als Jugendliche noch etwas ein Probelm darstellt ist die Ausdrucksweise der Figuren und das ich nicht sofort erkennen konnte, ob sie jetzt wirklich fröhlich waren oder ob sie traurig sind( was man sonst im Text doch erkennt, nur an manchen Stellen nicht).
Wenn man vorher die Verfilmung gesehen hat( wobei die Tatsache, dass sie in unserer Zeit spielt, den Text schon etwas verändert) hilft es bei Begriffsstützigen Leuten den Text vom Buch besser zu verstehen. Wobei die Spannung, wie die Geschichte endet, sowieso nicht da ist, da jedermann weiß, wie es ausgeht.
Kurz: Empfehlenswert!


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Toll!!!!!!

Ich habe das Buch eigentlich nie richtig gelsen, da wir es auch nicht in der Schule behandelt hatten. Ich bin aber Mitglied in einer Englischen Thaetergruppe und wir spielen dieses Stück gerade und es ist echt toll, hätte ich nicht gedacht. Und erst wenn man es so richtig spielt, erkennt man auf einmal, wie tragisch die ganze Geschichte eigentlich ist. Man sollte es einmal lesen, denn es ist wirklich ein Meilenstein und sehr schwer einzuschätzen.






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Die Liebenden von Verona

Im italienischen Verona leben Romeo Montaques und Julia Capulets, jeweils als Einzelkinder nicht gerade befreundeter Familien. Auf einem Ball im Hause Capulet begegnet der 17-jährige Romeo der 14-jährigen Tochter des Hauses und verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Seine Gefühle werden von Julia gern erwidert. Noch am selben Abend schwören sie sich die ewige Treue. Tagsdrauf lassen sie sich vom Mönch Lorenzo heimlich - denn die fehlende Zustimmung der Eltern ist tragische Gewissheit- trauen. Die Tragödie beginnt. Nach der Hochzeit kommt es zu einem tödlichen Streit zwischen Romeos bestem Freund Mercutio und Julias Cousin Tybalt. Tybalt tötet Mercutio, woraufhin Romeo in blinder Wut Tybalt erschlägt. In der Folge verbannt der Prinz von Verona Romeo. Julia, die in wenigen Tagen einen ihr unsympathischen Grafen heiraten sollte, kann und will ohne Romeo nicht leben. Also schmiedet sie einen tödlichen Plan.
Die Liebenden von Verona ziehen im Banne der ewigen Liebe den Freitod vor und düpieren damit elterliche wie gesellschaftliche Moral wie deren selbstauferlegten Zwänge.
Erst der Tod mainfestiert die ewige Liebe, zwingt gleichsam Gesellschaft und Elternhaus zur Umkehr. Im gemeinsamen Leid entsteht Friede, wie nur im gemeinsamen Tod die Liebe alles überdauert.

Shakespeare hat mit diesem Werk eine wahre Wunderleistung vollbracht, die nun schon über 400 Jahre viele Schreiber in einen Bann zieht und zu dieser Geschichte angelehnte eigenen Inspirationen verhilft. Auch der Musik diente Shakespeare mit dieser Liebestragödie, da sie doch bestens nachempfunden werden kann und ihrer Klarheit nicht zu überbieten ist; die reine, echte Liebe.
Shakespeare spricht in seinen Sonetten oft von "eternal lines", die ihn und sein Leben überdauern. Romeo und Julia ist ein Stück dieser Kategorie.


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Das Leben pur !

An die pathetische Sprache muss man sich erst etwas gewöhnen, aber wenn man sich der betörenden Sprachmelodie erst geöffnet hat, wird man mit einer der anrührensten Geschichten der Weltliteratur belohnt.
Shakespear schafft mit diesem Werk eine perfekte Fusion von Form und Inhalt und bringt dadurch die gesamte menschliche Gefühlspalette von tiefster Verzweiflung bis hin zu höchstem Liebesglück zum schwingen.
Wer die blutleeren Gestalten aus den unsäglichen Billig-Soaps leid ist, sollte einen Blick in dieses schmale Bändchen werfen. Er wird feststellen, dass es tatsächlich Geschichten gibt in denen das Leben abgebildet wird und nicht nur eine neonfarbener Schatten davon.


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Zeitloser Klassiker

Die Geschichte von Romeo und Julia gehört zu den bekanntesten überhaupt. Fast endlos erscheint einem die Liste an Werken (egal ob Literatur, Film, Theater oder anderem) in denen diese Geschichte der beiden Liebenden verarbeitet ist.
Daher sollte jeder, auch wenn er die Geschichte selbst schon kennt, einmal das original gelesen haben. Im Gegensatz zu anderen Schriften dieser Zeit (auch von Shakespeare) liest sich Romeo und Julia wie von selbst und hat auch bis heute seinen Zauber noch nicht verloren.
Die hier vorliegende Ausgabe wird noch durch kritische Textanmerkungen ergänzt, in denen einige ?Fehler? der Übersetzung von Schlegel unter die Lupe genommen werden.


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Meinungen: Seite 1, 2



"Für die Literatur der englischen Renaissance hat Shakespeare in Romeo und Julia die große und wirkliche Liebe entdeckt. Zwar sind Romeos und Julias Verse von dem hohen Pathos der rhetorischen Sprachkunst getragen und ihre Empfindungen sind poetisch gesteigert und in eine geprägte Form gebracht. Aber ihre Liebe ist ein großes und echtes Gefühl, das uns durch seine Menschlichkeit anzurühren vermag, es spricht zu uns mit jener Unmittelbarkeit des Zeitlosen, die Shakespeare damals schon (nach Ben Jonsons Wort) als einen für alle Zeit schaffenden Dramatiker erscheinen ließ." Wolfgang Clemen


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