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Der Bestseller
Robert Carter

Diogenes, 1997 - 323 Seiten

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Witziges und intelligentes Buch über das Verlagswesen

Robert Carters "Der Bestseller" behandelt den Mord an einem bekannten Lektor eines New Yorker Verlagshauses. Nicholas Barlow, Verleger eines großen New Yorker Verlages, wird eines Tages mit einem Mord konfrontiert: Parker Foxcroft, sein Starlektor, der auch Nobelpreisträger betreut und einen "untrüglichen Riecher" für qualitativ gute und gutgehende Autoren hat, wird eines Tages in seinem Büro umgebracht. Kaum jemand ist jedoch unglücklich über den Tod dieses Menschen, der privat ein reines Ekel war und alle Mitarbeiter im Hause beleidigt hat. Pech nur für Ich-Erzähler Nicholas Barlow, den Präsidenten und Verleger: er hatte nämlich just vor dem Tode Foxcrofts eine lautstarke Auseinandersetzung mit ihm und gilt der Polizei als Hauptverdächtiger, zumal er sich weigert, in das obligatorische Loblied auf den Ermordeten mit einzustimmen. So bleibt ihm keine andere Wahl, als selber den Mörder zu finden...
Das Buch ist eine exzellente Beschreibung des Buch- und Verlagsgeschäftes. So habe ich erfahren, wie Bücher verkauft gehen. So fand ich interessant zu hören, dass mindestens 30 Prozent aller Bücher Verluste einbringen, 40% gerade einmal die Produktionskosten decken.

Wie ein Autor es schafft, verlegt zu werden, wird ebenfalls in diesem amüsanten Buch deutlich gemacht. Außerdem ist es ein sehr gut geschriebener Kriminalroman, der äußerst spannend aufgebaut ist, glaubwürdige und gut gezeichnete, differenzierte Charaktere enthält, den Literaturbetrieb elegant auf die Schippe nimmt und zahlreiche literarische Anspielungen enthält, die die "Würze" in der gut gemachten "Suppe" ausmachen.

Kurz: eines der besten Krimis, die ich gelesen habe: spannend und sehr unterhaltend zugleich. Unbedingt empfehlenswert.


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Mord im Verlag

Ein Lektor als Mordopfer - das Buch ist in erster Linie ein gut geschriebener, spannender Krimi, der als i-Tüpfelchen eine Beschreibung der amerikanischen Literaturszene bietet. Das jährliche Verlagstreffen, Verhandlungen von Literaturagenten und Autoren werden zum Schauplatz der Suche nach dem Mörder, und ein Verleger, der Mord sonst nur aus den von ihm verlegten Krimis kennt, wird zum Detektiv.



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