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Der Alchimist
Paulo Coelho

Diogenes, 2008 - 176 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 321 Bewertungen
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Visionssuche

Ich habe dieses Buch nur aus einem Grund gekauft und gelesen:
Es stand über 10 Jahre auf der Bestsellerliste und in meinem Beruf ist es ganz praktisch, wenn man über Bestsellerautoren bescheid weiß.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mich "Der Alchimist" von der ersten Zeile an in seinen Bann gezogen hat.
Mit Spannung und Interesse habe ich Seite für Seite verschlungen. Gespickt mit tiefen spirituellen Erkenntnissen und mit Zufällen die keine sind ist dieses ganz normale Leben, das magischer nicht sein könnte allzu gut nachzuvollziehen.
Unser Weg führt uns manchmal dorthin, wo wir gar nicht hinwollen und doch ergibt alles zum Schluss ein rundes Bild. Alles geschieht aus einem höheren Grund, und alles geschieht zur rechten Zeit.

Ich werde dieses Buch noch oft weiter empfehlen. Nicht, weil es mir auf meinem Weg geholfen hat, mehr jedoch, weil es mich zum nachdenken brachte.

"Der Alchimist" von Paulo Coelho ist eine Bericherung - und sicher nicht das letzte Buch dass ich von Coelho gelesen habe!


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



Wie der Bestseller Die Möwe Jonathan präsentiert Der Alchimist eine schlichte, auf einfachen Wahrheiten beruhende Fabel, gibt ihr aber einen höchst ungewöhnlichen Rahmen. Und obwohl wir hier das Rezept für einen Bestseller wittern mögen -- ein neues ist es sicherlich nicht. Schon die Geschichtenerzähler in den alten Stammeskulturen wußten, daß dies der beste Weg war, ein Publikum erfolgreich zu unterhalten, während man gleichzeitig die eine oder andere Lehre mit einfließen ließ.

Der brasilianische Geschichtenerzähler Paulo Coelho macht uns mit Santiago bekannt, einem andalusischen Hirtenjungen, der eines Nachts von einem fernen Schatz in den ägyptischen Pyramiden träumt. Und so macht sich Santiago auf den Weg: er verläßt Spanien, um buchstäblich seinem Traum zu folgen.

Unterwegs trifft er auf viele spirituelle Boten, die in bescheidenen Formen auftreten -- zum Beispiel als Kameltreiber oder als belesener Engländer. In einem der Bücher des Engländers erfährt Santiago zum ersten Mal von den Alchimisten -- Männern, die glaubten, daß, wenn man ein Metall jahrelang erhitzt, es sich von all seinen individuellen Eigenschaften befreien würde, und daß das, was übrigbliebe, die "Seele der Welt" sei. Natürlich trifft er irgendwann tatsächlich auf einen Alchimisten, und die daraus entstehende Lehrer-Schüler-Beziehung rückt das irrige Weltbild des Jungen zurecht, während sie ihn gleichzeitig dazu ermutigt, seinen Träumen treu zu bleiben. "Mein Herz fürchtet sich davor, zu leiden", vertraut der Junge dem Alchimisten eines Nachts an, als sie in den mondlosen Himmel schauen.

"Sag deinem Herz, daß die Furcht vor dem Leiden schlimmer ist, als das Leiden selbst", antwortet der Alchimist. "Und daß noch nie ein Herz auf der Suche nach seinen Träumen gelitten hat, weil jede Sekunde der Suche eine Sekunde der Begegnung mit Gott und der Ewigkeit ist." --Gail Hudson


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