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Der Mann aus Sankt Petersburg: Roman um eine mysteriöse Affaire im Rußland zur Zeit der Revolution
Ken Follett

Lübbe, 1985 - 412 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 18 Bewertungen
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Leider nur streckenweise spannend

Ich hätte von Ken Follet mehr erwartet! Der Roman ist zwar streckenweise recht fesselnd geschrieben, bietet aber keinen durchgehenden Spannungsbogen. Die Überraschungen kann man an einer Hand abzählen. Ein paar Mal musste ich mich sogar aufraffen, um überhaupt weiterzulesen. Auch mit den Charakteren wird man einfach nicht warm, so dass der Ausgang der Geschichte nicht wirklich ergreifend oder berührend ist.


Leider kein "Nadelstich"

Wir schreiben das Jahr 1914, in Europa droht der Erste Weltkrieg auszubrechen - diplomatische Winkelzüge sollen die Position des Deutschen Kaiserreiches schwächen helfen - das zaristische Russland muss unbedingt als Verbündeter Frankreiches und Englands gewonnen werden...

"Der Mann aus Sankt Petersburg" ist russischer Anarchist und in tödlicher Mission nach London gekommen - die Verhandlungsführer der beabsichtigten Militärallianz sollen durch seine Hand den Tod finden, man erhofft sich somit die Revolution in Russland auslösen zu können....

Die Frau des britischen Verhandlungsführers ist für den angehenden Attentäter übrigens keine Unbekannte....

Ken Follett bedient sich sehr geschickt zahlreicher "Nebenschauplätze", um den Leser ins Jahr 1914 zu versetzen - so fehlt es z.B. den Frauen in England am Wahlrecht, jedoch vielen der sog. "Frauenrechtlerinnen" nicht an der Entschlossenheit dieses durch Protest zu erstreiten - Russland wird mit eiserner Hand regiert, die verzweifelte Lage der Arbeiterklasse wird mehrfach thematisiert.

Ken Follett verknüpft wieder einmal mehr historisch belegbare Fakten mit frei erfundener Handlung - wer bereits Bücher wie z.B. "Die Nadel" und "Der Schlüssel zu Rebecca" gelesen hat, kennt den Schreibstil des Autoren - "Der Mann aus Sankt Petersburg" ist dem bewährten Erfolgsrezept folgend aufgebaut - wobei das Katz-und-Maus-Spiel der Kontrahenten leider nicht ganz an die Klasse des Romanes "Die Nadel" heranreicht und der Verlauf der Geschichte insgesamt zu vorhersehbar ist...




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Spannend

Diese Geschichte beginnt zwei Monate vor dem Ersten Weltkrieg. Das britische Parlament unter Lloyd George möchte ein Bündnis zwischen dem Vereinten Königreich und dem Russischen Reich erreichen. Aus diesem Grund wir Fürst Orlow höchstpersönlich vom Zaren nach London geschickt. In London gibt es noch Debatten zwischen Stephan Walden, dem Lord Of Walden und Winston Churchill, beide kommen zu einer Vereinbarung. Walden empfängt Orlow, den Neffen seiner Gattin. Während Orlow und Walden über die Gebiete, die Russland haben möchte, diskutieren, kam Felix Kschessinsky in London an. Felix hatte einmal eine Affäre mit Lydia Walden. Als Lydia Vater dies bemerkte, ließ er Felix ins Gefängnis stecken und danach nach Sibirien bringen. Er ließ Felix frei als Lydia den Lord Of Walden heiratete. Felix ist seitdem zum Anarchisten geworden und er will Alexeij töten.

Als Walden gemeinsam mit Orlow und Lydia in der Kutsche saß, konnte er nicht abdrücken. Walden aber verpasste ihm eins mit dem Schwert. Felix erster Versuch ging schief. Er fand einen Unterschlupf bei Mrs. Challahan. Nun musste sich Felix einen neuen Mordplan ausdenken.

Eine turbulente Geschichte vor dem 1. Weltkrieg, die sich in einer unruhigen Zeit spiegelt. Meisterhaft von Ken Follett geschrieben



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1914...Die Welt vor dem Supergau

1914.. Die Welt steht vor dem ersten Supergau ihrer Geschichte:
der 1. Weltkrieg!!!
Verschiedene Weltanschauungen prallen aufeinander.
Kapitalismus, Kommunismus, Monarchie, Proletarier, konservative Bürgerschicht, Arbeiter, Adlige, mittellose Unterschicht. Die Wirren dieser harten Zeit gebaren schon damals radikale Fundamelisten.
Radikale die bereit waren für ihre Ideen in den Tod zu gehen.
Felix Kschessinsky ist so ein verwirrter Geist. Er will Fürst Orlock töten. Dieser verhandelt mit den Briten über eine Militärallianz gegen Deutschland. Doch der Weg zu seinen Opfer führt über seine ehemalige Geliebte Lydia.
Ich finde das Ken Follett ein sehr gutes Sittengemälde der damaligen Zeit gelungen ist. Prüde bis in die Knochen und doch spitz wie Nachbars Lumpi, ja so waren die Weiber des Adelstands.

Fazit:
Klar, "Säulen der Erde" war besser. Doch auch dieser Roman ist lesenswert



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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4



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