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Auf den Schwingen des Adlers: Tatsachen-Thriller aus dem Iran
Ken Follett

Lübbe, 1986 - 506 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 24 Bewertungen
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Thriller oder Rechtfertigung?

Nachdem ich vorher den Tatsachenroman "die Baskenmütze" gelesen hatte, in dem es auch um Gefangenschaft ging, fand ich "Auf den Schwingen des Adlers" ehr mühsam zu lesen. Jedes kleinste Vorhaben wird analysiert und gerechtfertigt. Der Roman liest sich ehr wie ein Gerichtsverfahren als wie eine Aktion. Erst im letzten drittel wird gehandelt, vorher wird nur überlegt, was man tun könnte. Ich hab es trotzdem geschaft ihn durchzulesen und dabei wenigstens einen Eindruck davon bekommen, wie es in einer Revolution zugeht.


Sehr empfehlenswert für Freunde des Tatsachenthrillers

Ich persönlich finde das Buch sehr gelungen, wenngleich man mir Parteilichkeit vorwerfen könnte, habe ich doch zu allen Werken des Großmeisters Ken Follett eine gewisse Affinität.
Zur Story: der herzensgute Multimilliardär Ross Perot versucht Ende der 70er Jahre auf eigene Faust zwei seiner leitenden Angestellten, die im Iran grundlos in Gefangeschaft geraten sind, zu befreien. Zu diesem Zweck bildet er eine Task Force, die sich aus Firmenmitarbeitern zusammensetzt und unter der Führung eines erfahrenen Kriegsveteranen steht. Dies alles geschieht vor dem Hintergrund der Revolution im Iran, deren Ziel es ist, den verhassten Schah aus dem Land zu vertreiben und durch den Ayatollah Khomeini zu ersetzen. Dessen antiamerikanische Politik brachte das Fass erst zum Überlaufen, sprich: war maßgeblich verursachend für die Gefangennahme der beiden Manager. In einer aufwändigen und nervenzehrenden Rettungsaktion gelingt letzten Endes die Flucht aus dem sich in einem Bürgerkrieg befindenden Iran.
Akribisch zeichnet der Autor die Vorgänge von Anfang an nach. Geradezu detailverliebt präsentieren sich auch die zahlreich wiedergegebenen Dialoge, die in allen Fällen von den Protagonisten gegengelesen wurden und somit Anspruch auf höchste Authenzität erheben. Zwar bleibt die Action etwas auf der Strecke, doch wäre es sicher nicht von Vorteil gewesen, eine tatsächlich geschehene Handlung durch phantasievolle Ausschmückungen aufzupeppen. Andererseits versteht es Follett sehr gut, Spannung aufzubauen, die den Leser durch das ganze Buch begleitet. Und von dieser Spannung lebt das Buch, gepaart mit dem Wissen, dass die Geschichte tatsächlich so passiert ist. Die übertrieben heroische Darstellung von Perot und seinen Mitstreitern könnte etwas Anlass zu Punktabzügen geben, doch sehe ich für meinen Teil gelassen darüber hinweg, ist doch die Glorifizierung der guten Amerikaner ein wichtiges Stilmittel im ewig währenden Kampf Gut gegen Böse. Tom Clancy hat übrigens den selben Stil. Daran stört sich keiner, wenn es auch nur fiktive Romane sind.
Fazit: ein spannender Tatsachenthriller, den ich nun bereits zum x-ten Mal gelesen habe. Die detaillierte Wiedergabe lässt die Handlung noch realistischer erscheinen. Wenn man Follet vorwirft, er verliere sich in Einzelheiten, so kann ich nur sagen: Lieber ein gut recherchierter Tatsachenbericht als ein schlecht gemachter Action-Reißer in dem tausend Zweifel zutage treten. Und von dieser Sorte gibt es wahrlich genug. Dann doch lieber den guten alten Ken Follett, dessen Schreibstil auch aus der schlechtesten Geschichte ein gutes Buch werden lässt.


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Allahu Akbar

Ken Follett beschreibt die Befreiung zweier amerikanische Manager des EDS Konzerns aus iranischer Haft während der Revolution gegen den Schah 1978. Der amerikanische Konzern EDS wurde beschuldigt, einen Großauftrag im Iran nur durch Bestechung bekommen und keine adäquate Leistung erbracht zu haben, worauf die beiden Manager quasi als Geiseln schuldlos inhaftiert wurden. Der Eigentümer der Firma, Ross Perot, setzt alles in Bewegung , um in einer Hau-Ruck-Aktion seine beiden Angestellten zu befreien. Die ganze Aktion ist äußerst packend erzählt und liest sich wie ein spannender Krimi. Positiv beeindruckt die minutiöse Darstellung der Ereignisse sowie die akribische Recherche der Handlung. Ebenso spannend sind die Schilderungen des Revolutionsgeschehens.
Wie immer ein klasse Werk von Ken Follett.

Einziges Manko: In der Ausgabe von 1982 (roter Einband, Paperback) sind doch etliche Rechtschreibfehler enthalten.


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Mäßiger Tatsachenthriller über Befreiungsaktion im Iran

Mit dem Buch "Auf den Schwingen des Adlers" habe ich mich sehr schwer getan. Ich fand die erste Hälfte teilweise sogar langweilig und äußerst verwirrend. Es wurden so viele Namen und Personen ins Spiel gebracht, dass ich diese immer wieder vorne in der Personen Legende nachschlagen mußte. Nach ca. 250 Seiten theoretischer Gedankengänge der Befreiungsaktion habe ich das Buch dann für über 3 Monate in die Ecke gelegt. In der Zwischenzeit habe ich dann ein anderes Buch gelesen. Anschließend habe ich mich doch noch aufgerafft um den 2. Teil des Buches zu lesen. Die Tatsachenerzählung nahm endlich an Fahrt auf und wurde zunehmend spannender. Die ganze Abhandlung der Befreiung aus dem Iran war dann trotz vieler beteiligten Personen auch wesentlich besser und flüssiger zu lesen.
Im gesamten vergebe ich dafür 3 Sterne. Es gibt sicherlich bessere Bücher von Ken Follett


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5



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