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Monsun oder Der weiße Tiger
Klaus Kordon

Beltz, 2001 - 428 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 5 Bewertungen
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Eindrucksvolles Jugendbuch

In einfachen und doch eindrucksvollen Worten schildert Klaus Kordon die Geschichte des jungen Gopu und zeichnet damit einen faszinierenden Querschnitt durch die indische Gesellschaft aus der Sicht eines Kindes, das, in der großen Stadt auf sich allein gestellt, lernen muss, erwachsen zu werden.
Ein wundervolles Buch, das nicht nur überrascht, sondern auch wirklich Spaß macht zu lesen.


Tauchen sie in eine andere Kultur ein!

Klaus Kordon schafft es mit diesem Buch auf höchst unterhaltsame Art und Weise uns in eine andere Kultur eintauchen zu lassen. Auf den vielen hundert Seiten dieses wirklich herrvoragenden Buches vermittelt er uns das Denken und den Glauben der Menschen im heutigen Indien. Er zeigt uns den krassen Gegensatz zwischen arm und reich und die nur sehr langsam durchgedrungene Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in diesem von Armut und der Angst um das Überleben bestimmten Land. Dennoch kommt wie in jedem seiner Romane nie ein Funken von Langeweile auf und es ist so als ob man sich selbst mitten im Geschehen befindet. Das Buch regt zum Denken an, lehrt und ist deswegen eine wirklich lohnende Anschaffung nicht nur für Jugendliche!


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Monsun oder der weiße Tieger

In dem Buch ?Monsun oder der weiße Tieger? von Klaus Kordon geht es um einen indischen Jungen, der Boy eines reichen Jungen wird. Als er unschuldig ins Gefängnis kommt flieht er und lebt bis zu seiner Rückkehr zu den Eltern unter Obdachlosen.

Das Buch ist ein Abenteuerroman und eher ein Jungenbuch. Und obwohl die Erzählung in Indien spielt ? wo Kultur und Religion ganz anders sind wie bei uns ? kann man gut mit den Hauptfiguren mitfühlen, sich in sie hineinversetzen. Das Buch ist für die Altersgruppe ab 12-13 Jahren zu empfehlen. Der Autor verwendet viele indische Begriffe und erklärt diese. Daraus schließe ich, dass er für das Buch gut recherchiert hat. Ich fand das Buch fesselnd und gut und verständlich geschrieben. Für alle Indien-Fans ein Muss!


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Bittere, spannende Pille der achziger Jahre Indiens

5 Sterne für diesen Roman sind das mindeste! Die Geschichte ist durchweg spannend und es vergeht nicht eine Seite die wegen Langatmigkeit queergelesen werden müsste.
Klaus Kordon liefert hier ein sehr verzweifeltes Bild Indiens ab, im Prinzip entsteht ein Kette nichtendender Unglückssituationen zwischen deren Zeilen jedoch immer noch ein Mindestmass an Hoffnung pulsiert. Das Buch scheint laut Metadaten von 1980 zu sein. Seit meiner ersten Reise 1993 hat sich dort viel verändert, die Massen bettelnder Menschen hat sich für unsere Augen deutlich reduziert, Wasser und Elektrizität soll weitestgehend auch in den riesigen Notunterkunftslagern der Städte vorhanden sein. Der Ellbogenbetonte Charakter des Raubtierkapitalismus tobt jedoch immer noch unerträglich in Indien. Jedes Wort dieser Geschichte ist von einer tiefen Ehrlichkeit und Echtheit durchwoben, nie erscheint es aufgesetzt oder zusammengesponnen, alle Achtung an den Schriftsteller. Die Story muss jeden Leser in ein tiefes Mitgefühl für die dritte Welt bringen, eben jener Welt auf deren Rücken sich unser Wohlstand begründet. Unaufhaltsam beschreibt das Buch Personen die im Mangel sind, sei es Geld, Freunde, Unabhängigkeit, Essen. Der alte Mangar jedoch, der ruhte in sich und kannte keinen Mangel mehr, weil er etwas wichtiges vestanden hatte.
Die fratzenhafte abgründige Ungerechtigkeit Indiens ist erschreckned dargestellt. Weshalb jedoch dieses Buch als Kinderbuch verkauft wird ist mir ein Rätsel, dazu ist es deutlich zu finster, zu negativ, zu brutal, gerade dort wo es um von Aasgeiern zerfressenen Gesichtern geht, um den Missbrauch von Dienstangestellten, und und und, ja, es ist viel Grausamkeit in dem Buch und Kindern unter 13 Jahren würde ich das Buch nicht zumuten wollen, jedoch für alle älteren jeden Alters auf jeden Fall. Natürlich hat dieses Buch eine ganz deutliche, soziale Botschaft von gerechter Verteilung nicht nur in Indien. Fazit: allerbester Pageturner von praller Erzälkunst und sozialem Angagement, ein absolut tolles Buch !******


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genial

Klaus Kordons Roman "Monsun oder Der weiße Tiger" ist ein empfehlenswertes Buch für Jugendliche. Der Autor stellt den indischen Subkontinent auf einprägsame Art und Weise dar. Nichts wird verklärt, die Realität siegt. Dem Leser / der Leserin wird das Land sehr nahe gebracht, vor allem die vielfältigen Probleme und sozialen Ungerechtigkeiten, und der Alltag, der ganz normale Alltag von Millionen von InderInnen. Das Buch prangert nicht an, es stellt einfach dar. Und - ganz wichtig - es regt an zum Nachdenken. Es ist eines der Bücher, welches mich zu Jugendzeiten extrem beeinflusst hat - mittlerweile habe ich mehrere Jahre in diesem unwahrscheinlichen Land verbracht.


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