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Der Wüstenplanet
Frank Herbert

Heyne, 2001

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 80 Bewertungen
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Klassiker der SF-Literatur!

Herzog Atreides erhält den Wüstenplaneten (eine Wüste) als Lehen. Nur dort gibt es das Gewürz, das u.a. die Gabe verleiht, in die Zukunft blicken zu können. Seine Gegner wollen die Fam. Atreides allerdings ausrotten. Doch seinem Sohn Paul gelingt die Flucht. Er sammelt das Heer der Fremen um sich und beginnt seinen Rachefeldzug. Mit viel Phantasie verfasster SF-Roman, der so real und detailgetreu erzählt ist, dass man die darin beschriebene Welt, nach 200/300 Seiten tatsächlich als gegeben hinnehmen könnte. Ein Klassiker des Genres.


Der "Herr der Ringe" der Science-Fiction-Literatur (?)

Nachdem ich vor einigen Jahren beide Verfilmungen dieses Buches gesehen habe, stand für mich fest, dass ich es irgendwann mal lesen muss. Dies habe ich jetzt wahr gemacht - und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.
Das einzige, was ein wenig stört, ist, dass es eigentlich keinen Sympathieträger gibt. Alle Personen verfolgen nur egoistisch ihre eigenen Ziele. Auch der "Held" Paul bildet da keine Ausnahme. Während man in den Verfilmungen noch vermuten könnte, Paul sei vielleicht wirklich der ersehnte Messias der Fremen, wird im Buch relativ schnell klar, dass er die Legende und damit die Fremen nur benutzt. Es wäre zwischendurch manchmal ganz schön, gäbe es wenigstens eine Person, deren Gedanken und Ziele man gut heißen könnte...
Aber vielleicht macht gerade das den Reiz dieses Buches aus, dass das beschriebene Feudalsystem mit allen seinen Konsequenzen gezeigt wird, die auch dazu führen, dass es eigentlich nicht mehr möglich ist, richtig zu handeln.


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Ein eigenes Universum

Zu Recht ist Frank Herberts Wüstenplanet eines der meistgelesenen Science fiction Bücher und darf sich Kult nennen.
Wenngleich das Buch sehr dick ist und einige Gelegenheitsleser abschrecken dürfte so ist dieses Buch für jeden zu Empfehlen. Nicht nur für eingefleischte Fans des genres.
Frank Herbert schafft ein ganz eigenes Universum, eine eigene Politische Struktur, Kultur und Religion.
Bis ins kleinste Detail kann man sich in alles hineindenken. Beim Lesen bekommt man das gefühl mittendrinnen im Geschehen zu sein.
Der Schreibstil Frank Herberts ist einmalig, die Story um den Wüstenplaneten, packend und interessant.
Man kann die Genialität dieses Buches nicht in Worte fassen.
Es ist einfach geil.


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Fesselnd und literarisch faszinierend, eine Sci-Fi Meisterleistung von Frank Herbert!

Von Anfang an für mich ein spannendes Buch. Frank Herbert versteht es meisterhaft den Machtkampf zwischen den Häusern Harkonnen und Atreides zu beschreiben. Der Machtkampf um das Gewürz, dem Spice auf Arrakis. Arrakis ist ein Wüstenplanet, auf dem nur die stärksten überleben können, unter ihnen die Ureinwohner - Die Fremen.

Es gibt viele Planeten der Galaxis, doch Arrakis ist der Wertvollste, er besitzt unendlich viel Spice, und Spice bedeutet Macht. Als der Imperator dem Atreides Herzog Leto den Planeten übergibt und die Harkonnen weichen müssen, ist eines klar, der Frieden würde nicht lange anhalten. Sehr früh wurde der Herzog getötet, doch sein Sohn Paul und dessen Mutter - eine Bene Gesserit überleben die Flucht durch die Wüste, zu den Fremen. Unter den Namen Muad`dieb wurde Paul der Anführer der Fremen und führt später einen Rachefeldzug an.

Ein riesiges Kontingent an Fremenkrieger gegen den Imperator und die Gilde. Der Kampf weilte nicht lange und der Herzog der Atreides gewann die Schlacht, selbst die Gilde musste sich seinem Befehl beugen. Muad`dieb war in der Lage das gesamte Gewürz zu vernichten und dies war sein Trumpf im ganzen Geschehen, zu viele waren davon abhängig. Um von nun an Frieden zu halten, verlangte er um die älteste Tochter des Imperators und kam nun zum Thron.

Die Story an sich kannte ich schon länger, die Dune Verfilmung ging auch bei mir nicht Spurlos vorbei, selbst die Vermarktung der beiden Dune PC-Spiele machten bei mir nicht halt. Doch den Film zu kennen, das Spiel zu spielen reichte mir irgendwie auf lange Sicht hin nicht und so machte ich mich einige Jahre danach dran den ersten Band einfach zu lesen. Frank Herbert beschreibt eine sehr detailreiche Welt, eine Welt die spannend ist und ein tolles Lesevergnügen entsteht, und man nach jeder Seite mehr darüber wissen möchte.


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Kul wahad

Die Wüstenplanet-Zyklen sind wirklich eine "epische Wucht" wie es der Heyne Verlag am Anfang eines jeden Buches schreibt.
Man sollte sich unbedingt auch die "Frühen Chroniken" ("Das Haus Atreides", "Das Haus Harkonnen" und "das Haus Corrino"), sowie "Butlers Djihad - Die Legende" reinziehen, um einige Hintergründe zu kennen.
Es ist ein großartiges Universum, das einen auf dem ersten Blick umhauen kann.
Wer viiiiiiiiiieeeeeeeel Zeit zum lesen hat, dem seien die Bücher unbedingt angeraten.


Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



Der mit den Hugo- und Nebula-Preisen ausgezeichnete Science-Fiction-Roman Der Wüstenplanet erzählt die komplexe Geschichte des Wüstenplaneten Arrakis, der im Mittelpunkt eines verstrickten Machtkampfes innnerhalb eines byzantinischen interstellaren Imperiums steht. Arrakis ist die einzige Quelle für Melange, das "Gewürz aller Gewürze". Melange ist für die Fortbewegung zwischen den Sternen nötig und verleiht außerdem übersinnliche Kräfte und langes Leben. Die Kontrolle über Melange ist also gleichbedeutend mit viel Macht.

Ärger gibt es, als der Imperator dem Geschlecht der Harkonnen die Verwaltung über Arrakis entzieht und sie dem der Atreides überträgt. Da die Harkonnen ihr Privileg nicht einfach aufgeben wollen, verbannen sie den jungen Herzog Paul Atreides in die Wüste und überlassen ihn seinem Schicksal. Dort trifft dieser auf die Fremen, einen Wüstenstamm, mit deren Hilfe er ein Heer aufbaut, um das zurückzuerlangen, was rechtlich ihm gehört. Paul Atreides ist allerdings weitaus mehr als nur ein entrechteter Herzog. Möglicherweise ist er das Endprodukt eines lange vorausgeplanten Genexperiments, das die Schaffung eines Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten anvisiert, möglicherweise ein Messias. Sein Kampf findet inmitten eines Netzes mächtiger Personen und einflußreicher Ereignisse statt, und die Auswirkungen dieses Kampfes lassen das gesamte Imperium erschüttern. Der Wüstenplanet ist einer der bekanntesten Science-Fiction-Romane, die je geschrieben wurden, und dies nicht ohne Grund. Der Schauplatz ist differenziert und kunstvoll, die Handlung gleicht einem Labyrinth und die Abenteuer sind aufregend. Es folgen fünf weitere Bände. --Brooks Peck


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