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Wüstenplanet-Zyklus 1. Der Wüstenplanet
Frank Herbert

Heyne, 2001 - 872 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 83 Bewertungen
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Unglaublich facettenreicher Ausblick auf eine düstere Zukunft

Frank Herberts Entwurf der zukünftigen menschlichen Gesellschaft genießt zu Recht den Ruf eines Klassikers. Die Handlung, die in einer so fernen Zukunft spielt, dass kaum noch Erinnerungen an "unsere" Zeit bestehen, ist ausgesprochen spannend, philosophisch und tiefgründig. Der Handlungsbogen spannt sich dabei über 6 Bände und mehrere tausend Jahre. Aus diesem Grund erfolgt meine Bewertung erst nachdem ich alle 6 Bücher des (ursprünglichen, von Frank Herbert noch selbst verfassten) Zyklus gelesen habe, da ich die Einzelteile erst nach Kenntnis des Ganzen beurteilen wollte.

Im ersten Teil der Saga nimmt sich Herbert auf über 870 Seiten Zeit, uns in seine fantastische, weitgespannte Handlung in einem Universum einzuführen, das von sehr vielschichtigen und tiefgründig beschriebenen Charakteren bewohnt wird. Die Geschichte spielt in der Zukunft und, ja, sie ist Science Fiction, was weniger an den Raumschiffen liegt, sondern eher daran, dass hier eine mögliche zukünftige Form der menschlichen Gesellschaft und deren Entwicklung beschrieben wird. Gerade diese Beschreibung und die philosophische Betrachtungsweise der Entwicklungen machen den Zugang zu einigen Teilen des Zyklus nicht gerade einfach. Das trifft jedoch auf den ersten Teil nicht zu, trotz der vielen Seiten vergeht die Zeit beim Lesen wie im Fluge und man ist schnell - zu schnell - durch.

Was man sich nicht erwarten darf ist eine "technische" Science-Fiction-Erzählung, wie sie zum Beispiel Bücher von Michael Crichton oder das Star Trek Universum bieten. Auffallend ist außerdem, dass Herberts Geschichte - im krassen Gegensatz zu Star Trek und Star Wars - auf das in solchen Märchen übliche Gut-Böse-Schema verzichtet. Die einzigen "richtig" Bösen kommen aus der Familie Harkonnen - alle anderen Charaktere sind in keine derartigen Schubladen zu pressen und verüben sowohl "gute" als auch "böse" Taten, wenn man heutige Maßstäbe anlegt.

Vor allem die mangelhafte Übersetzung erschwert den Zugang zum ohnehin komplexen Material noch einmal deutlich. Hinzu kommen, und das trifft auf alle Bücher der Serie zu, strukturelle Schwächen. Ein paar deutliche Absätze mehr und hin und wieder eine Erwähnung, wie viel Zeit in der Handlung zwischen zwei Kapiteln (oder auch nur zwei Absätzen) eigentlich vergangen ist, würden allen Bänden sicherlich gut tun. Aber so ist diese Geschichte und so ist vor allem der Stil von Frank Herbert: komplex und nichts für zwischendurch - entweder akzeptiert man das oder man lässt es ganz bleiben.

Ich bewerte das Buch im Gesamtkontext des "Wüstenplanet-Zyklus". Eine Einzellektüre ist beim ersten Teil ohne weiteres möglich, sogar das Ende ist relativ geschlossen.


"Der Wüstenplanet": *****
Wüstenplanet-Zyklus 2. Der Herr des Wüstenplaneten: ***
Wüstenplanet-Zyklus 3. Die Kinder des Wüstenplaneten: ***
Wüstenplanet-Zyklus 4 Der Gottkaiser des Wüstenplaneten: ****
Die Ketzer des Wüstenplaneten: Der Wüstenplanet. Fünfter Roman: *****
Die Ordensburg des Wüstenplaneten: ****


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Ein eigenes Universum

Zu Recht ist Frank Herberts Wüstenplanet eines der meistgelesenen Science fiction Bücher und darf sich Kult nennen.
Wenngleich das Buch sehr dick ist und einige Gelegenheitsleser abschrecken dürfte so ist dieses Buch für jeden zu Empfehlen. Nicht nur für eingefleischte Fans des genres.
Frank Herbert schafft ein ganz eigenes Universum, eine eigene Politische Struktur, Kultur und Religion.
Bis ins kleinste Detail kann man sich in alles hineindenken. Beim Lesen bekommt man das gefühl mittendrinnen im Geschehen zu sein.
Der Schreibstil Frank Herberts ist einmalig, die Story um den Wüstenplaneten, packend und interessant.
Man kann die Genialität dieses Buches nicht in Worte fassen.
Es ist einfach geil.


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Der "Herr der Ringe" der Science-Fiction-Literatur (?)

Nachdem ich vor einigen Jahren beide Verfilmungen dieses Buches gesehen habe, stand für mich fest, dass ich es irgendwann mal lesen muss. Dies habe ich jetzt wahr gemacht - und ich muss sagen, es hat sich gelohnt.
Das einzige, was ein wenig stört, ist, dass es eigentlich keinen Sympathieträger gibt. Alle Personen verfolgen nur egoistisch ihre eigenen Ziele. Auch der "Held" Paul bildet da keine Ausnahme. Während man in den Verfilmungen noch vermuten könnte, Paul sei vielleicht wirklich der ersehnte Messias der Fremen, wird im Buch relativ schnell klar, dass er die Legende und damit die Fremen nur benutzt. Es wäre zwischendurch manchmal ganz schön, gäbe es wenigstens eine Person, deren Gedanken und Ziele man gut heißen könnte...
Aber vielleicht macht gerade das den Reiz dieses Buches aus, dass das beschriebene Feudalsystem mit allen seinen Konsequenzen gezeigt wird, die auch dazu führen, dass es eigentlich nicht mehr möglich ist, richtig zu handeln.


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10.000 A.D. - Der Kampf um den Wüstenplaneten beginnt

Eigentlich sagen die bisherhigen 70 Bewertungen wahrscheinlich alles was man zu dem Werk sagen muss, aber ich komme einfach nicht herum meine Meinung zu dem Meisterwerk ebenfalls an dieser Stelle Kund zu tun.
Der hier vorliegende erste Band des 6 Teiligen Dune Zyklus spielt irgendwann im Jahre 10.000 nach Christus, die Menschheit ist weit über die Galaxis verstreut, sogenannte "Häuser", man könnte auch sagen Adelige Herrscherfamilien, erhalten vom Imperator das Recht verschiedene Planeten als eine Art Lehen zu verwalten.
Eine dieser Welten ist ein trostloser Wüstenplanet, der von gewaltigen Sandwürmern bewohnt wird und auf dem eine einzigartige Substanz gewonnen wird: Das Spice. Eine Art bewusstseinserweiternde Droge und doch viel mehr. Ein Rohstoff, dessen Konsum, die Reise durch die Sterne überhaupt erst möglich macht, der Baustein unserer gesamten Zivilisation.
Das Lehen des Wüstenplaneten wird nun an das Haus Atreides gegeben, welche die Aufgabe bekommen das Spice zu fördern. Hauptcharakter ist Paul Atreides, der Sohn des Herzogs. Im folgenden muss sich die Familie den Anschlägen des Hauses Harkonnen (der vormalige Lehe von Dune) erwehren und die feindlich eingestellte BEvölkerung auf seine Seite ziehen. Doch die Intrigen der Harkonnens tragen trotzdem Früchte und die gesamte Familie, bis auf Paul und seine Mutter wird ermordet. Sie fliehen zu den Fremen, den Bewohnern Dunes, welche auf den Sanfwürmern reiten und denen eine Legende den Erlöser prophezeit. In Paul sehen sie ihren Messias und dieser macht sich diese Umstände zu nutze um die Harkonnens zu vrnichten.

Mehr sei über die Handlung nicht verraten, allerdings ist sie sehr vielschichtiger, als eine kurze Rezession hier zu beschreiben vermag. Zwar ist Dune reine Science Fiction, jedoch immer wieder leicht mit Fantasy gewürzt und bisweilen seltsam altertümlich anmutend, da Künstliche Intelligenzen und Computer im allgemeinen verboten sind. Das komplexe Geflecht der herrschenden Häuser, ihre Beziehung zum Imperator und andere zwielichtige Gruppierungen lassen eine komplexe Hintergrundwelt erwachsen bei denen stets die Philosophie und nicht die Action im Vordergrund steht. Als Beispiel seien hier die Bene Gesserit genannt, eine Schwesternschaft die seit Jahrtausenden ein geheimes Zuchtprogramm aufbaut um den Übermenschen zu kreieren.

Dune ist zu recht ein Meisterwerk, denn die Komplexität der Welt ist ergreifend tiefgehend, die Charaktere sauber ausgearbeitet, die Story voller Wendungen und der Einfallsreichtum Frank Herberts hinsichtlich innovativer Ideen einfach nur sagenhaft. Dazu kommt eine sprachliche GEwandheit, die längst nicht jeder Autor auf die Reihe bekommt.
Dune ist ein faszinierender Kosmos, ein Buch das Science Fiction Freunde auf jeden Fall einmal gelesen haben sollten und eines dieser Bücher denen ich auch ohne zu zögern sechs Sterne gegeben hätte.

Und alle welche die Verfilmungen gesehen haben, bitte vergesst diese! Sie können nicht abbilden was das Buch eigentlich ausmacht.


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



Der mit den Hugo- und Nebula-Preisen ausgezeichnete Science-Fiction-Roman Der Wüstenplanet erzählt die komplexe Geschichte des Wüstenplaneten Arrakis, der im Mittelpunkt eines verstrickten Machtkampfes innnerhalb eines byzantinischen interstellaren Imperiums steht. Arrakis ist die einzige Quelle für Melange, das "Gewürz aller Gewürze". Melange ist für die Fortbewegung zwischen den Sternen nötig und verleiht außerdem übersinnliche Kräfte und langes Leben. Die Kontrolle über Melange ist also gleichbedeutend mit viel Macht.

Ärger gibt es, als der Imperator dem Geschlecht der Harkonnen die Verwaltung über Arrakis entzieht und sie dem der Atreides überträgt. Da die Harkonnen ihr Privileg nicht einfach aufgeben wollen, verbannen sie den jungen Herzog Paul Atreides in die Wüste und überlassen ihn seinem Schicksal. Dort trifft dieser auf die Fremen, einen Wüstenstamm, mit deren Hilfe er ein Heer aufbaut, um das zurückzuerlangen, was rechtlich ihm gehört. Paul Atreides ist allerdings weitaus mehr als nur ein entrechteter Herzog. Möglicherweise ist er das Endprodukt eines lange vorausgeplanten Genexperiments, das die Schaffung eines Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten anvisiert, möglicherweise ein Messias. Sein Kampf findet inmitten eines Netzes mächtiger Personen und einflußreicher Ereignisse statt, und die Auswirkungen dieses Kampfes lassen das gesamte Imperium erschüttern. Der Wüstenplanet ist einer der bekanntesten Science-Fiction-Romane, die je geschrieben wurden, und dies nicht ohne Grund. Der Schauplatz ist differenziert und kunstvoll, die Handlung gleicht einem Labyrinth und die Abenteuer sind aufregend. Es folgen fünf weitere Bände. --Brooks Peck


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Wüstenplanet-Zyklus 2. Der Herr des Wüstenplaneten
Wüstenplanet-Zyklus 4 Der Gottkaiser des Wüstenplaneten
Wüstenplanet-Zyklus 1. Der Wüstenplanet
Wüstenplanet-Zyklus 3. Die Kinder des Wüstenplaneten



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Der Wüstenplanet
Dune I: Der Wüstenplanet Teil 1 von 2
Der Wüstenplanet II. Autorisierter Führer. Die Dune- Enzyklopädie.
Der Wüstenplanet I. Autorisierter Führer.
Der Wüstenplanet. 6 Bände



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