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Seelenlos
Dean Koontz

Heyne, 2008 - 367 Seiten
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Klasse!!!

Für mich war "Seelenlos" wieder einfach ein gelungener Roman von Dean Koontz! Ich fand es spannend und es war sehr flüssig zu lesen - innerhalb eines Nachmittages war ich mit dem Buch durch!
Vier Sterne von mir nur deswegen, weil der Vorgänger "Die Anbetung" besser war!
Ich freu mich jedenfalls schon sehr auf den nächsten Teil mit Odd Thomas!


Enttäuschend.

"Die Anbetung" gehört für mich zu den besten Romanen von Dean Koontz. Ihm ist es wirklich gelungen, eine spannende Geschichte zu erzählen, die einem nahe geht. Der Nachfolgeband "Seelenlos" war nicht mehr so überzeugend.
Wie bei der "Anbetung" erzählt Dean Koontz Odd Thomas' Erlebnisse an einem einzigen Tag. Doch eine spannende Geschichte hat er diesmal nicht aus dem Ärmel schüttelt können. Ein Freund wurde entführt und Odd Thomas macht sich auf ihn zu retten. Dies ist die Handlung, die Koontz auf 367 Seiten ausbreitet.
Natürlich, wenn man so wie ich Dean Koontz mag, dann ist es auch eine Freude "Seelenlos" zu lesen, weil der Autor einfach einen ansprechenden Stil hat. Doch die Handlung weist schon sehr viele Mängel an. ich habe mich während des Lesens oft gefragt, wann es denn jetzt endlich losgeht, und ehe es losgehen konnte, war die letzte Seite schon erreicht. "Die Anbetung" hat wesentlich mehr geboten. Ich weiß jetzt nicht, ob ich eine Empfehlung aussprechen soll, aber da es noch einen dritten (und vielleicht auch noch mehr) Band um Odd Thomas geben soll, ist es vielleicht nicht schlecht zuvor "Seelenlos" zu lesen, obwohl es vielleicht nicht nötig ist. Etwas enttäuschend ist dieser Roman, das muss ich leider sagen.


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Odd Thomas muss ins Geisterreich. Eilig stopft er in seiner Wohnung in der Provinz von Kalifornien alles zusammen, was er für die Reise braucht. Dass der junge Grillkoch dabei von niemand Geringerem als Elvis Presley beobachtet wird, macht ihn nicht sonderlich nervös. Denn Elvis ist seit siebenundzwanzig Jahren tot, und in dieser Eigenschaft so einsam und zurückhaltend, ?wie es nur die zögerlichen Toten sein können?. Dass Thomas mit Elvis kommunizieren (oder doch zumindest zu kommunizieren versuchen) kann, liegt an seinen paranormalen Fähigkeiten, die auch Grund seines Abenteuers sind. Denn der Geist des Vaters seines besten Freundes hat ihm durch einen Auftritt im Diesseits mitgeteilt, dass er brutal ermordet und sein kranker Sohn entführt worden ist. Thomas macht sich auf in ein gespenstisches Casino, zum Showdown mit der Entführerin. Als er erkennt, dass diese es eigentlich auf ihn selbst abgesehen hat, ist es fast schon zu spät...

Mit Romanen wie Die Anbetung und Irrsinn ist der 62-jährige US-amerikanische Autor Dean Koontz längst so etwas wie ein Klassiker des übersinnlichen Thrills. In 38 Sprachen wurden seine Bücher bisher übersetzt, laut Verlagsauskunft 300 Millionen Exemplare davon verkauft. Das scheint zunächst nicht sonderlich verwunderlich. Denn in einer Zeit, in der aus den USA zu uns herüberschwappende Krimi-Fernsehserien zu übersinnlichen Phänomenen, okkulten Geisterjägern und PSI-Faktoren nur so aus dem Boden schießen, hat Koonz, so könnte man argumentieren, eindeutig auf das richtige Pferd gesetzt.

Es stimmt: Der Markt ist da, und der Konsument greift scheinbar alles dankbar auf, was seine Lust und Neugierde an dem befriedigt, wovon sich seine Schulweisheit nichts erträumen ließ. Aber es kommt ja auch immer darauf an, wie man den Markt bedient. Und da ist Koonz schon einzigartig. Das hat vor allem damit zu tun, dass der Autor seinen Plot psychologisch subtil entwickelt -- und dank einer gehörigen Brise ironischen Humors selbst für naturwissenschaftlich konservative Geister erträglich macht. So wird sich der, der Seelenlos aus dem Bücherregal zieht, mit dem Ich-Erzähler durchaus identifizieren können. Und das lässt das Grauen näher rücken, als einem bei der spannenden Lektüre manchmal lieb ist.-- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de


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