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Das schwarze Haus
Stephen King, Peter Straub

Heyne, 2004 - 832 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 99 Bewertungen
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Man muss die ersten 150 Seiten überstehen

Habe das Buch gerade fertig gelesen.
Wenn man die ersten 150 Seiten übersteht (die sind extrem langweilig) wird man mit einer guten Geschichte belohnt. Allerdings war ich Anfangs kurz davor das Buch aus Langeweile wieder weg zu legen.

Wenn man vorher "Der Talisman" gelesen hat fallen einem auch noch ein paar Ungereimtheiten auf (z.B. aus der Region (Talisman)werden die Territorien (das schwarze Haus).

Während also einige Details ziemlich lange beschrieben werden ist der Showdown zu schnell abgehandelt.

Zu empfehlen für frustresistente Leser


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Travellin' Jack is back - unbedingt lesen!

20 Jahre sind vergangen seit der damals 12-jährige Jack Sawyer durch die Territorien wanderte um den Talisman zu suchen und seine todtkranke Mutter zu retten. Dass er einst zwischen den Welten springen konnte, hat der erwachsene Jack vergessen. Nachdem er seinen Job beim Morddezernat aufgegeben hat, will er vor allem eines: Ruhe. Und die sucht er in French Landing, einem kleinen Städtchen in Wisconsin. Doch ruhig bleibt es nicht lange. In French Landing treibt ein Serienkiller ein Unwesen, der es auf kleine Kinder abgesehen hat. Jack Sawyer wird um Hilfe gebeten und merkt schnell, dass der Mörder nicht aus dieser Welt ist.

Das Schwarze Haus wird zwar als Fortsetzung von "Der Talisman" gehandelt, ist es aber nicht wirklich. Die Geschichte ist ziemlich eigentständig und man muss das erste Buch nicht gelesen haben, um sie zu verstehen. "Das schwarze Haus" spielt nur selten in der Welt, die Jack Sawyer "Die Territorien" getauft hat. Stattdessen konzentrieren sich die Ereignisse auf die Kleinstadt French Landing. Und auch wenn man als Leser den Mörder recht früh kennen lernt, bleibt das Buch spannend.

Wie immer entwickelt Stephen King glaubhafte und lebendig wirkende Charaktere, die er dann ein Schreckensszenario nach dem anderen erleben lässt. Als Leser muss man an manchen Stellen einen starken Magen haben, denn wie es aussieht hat King hier einige seiner dunkelsten Fantasien nieder geschrieben. Allein die Erzählperspektive ist zunächst ein wenig ungewohnt. Der Leser schleicht als unsichtbarer Besucher in die Häuser der Charaktere, zusammen mit Stephen King. Zum Beispiel: "Jetzt sehen wir Jack Sawyer, gerade macht er..." Doch man gewöhnt sich daran.
"Das schwarze Haus" ist sehr eng mit Kings Romanreihe vom dunklen Turm verknüpft. So kommen zum Beispiel Figuren wie der Scharlachrote König sowie auch Roland und seine Revolvermänner in manchen Nebensätzen vor.

Dieses Buch zu lesen lohnt sich auf jeden Fall! Es ist spannend, unheimlich und ein wenig eklig: ein echter Stephen King!



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interessante Story, aber viel zu langatmig geraten

Knapp 2 Jahrzehnte sind vergangen, seit der damals 12-jährige Jack Sawyer sich nicht nur auf den Weg quer durch die USA von einer Küste zur anderen, sondern auch in die Territorien, einer mysteriösen Parallelwelt, begeben hat, um seine todkranke Mutter zu retten.
Inzwischen ist Jack Anfang 30 und lebt in French Landing, einer kleinen Ortschaft in Wisconsin. Mit der Zeit wird immer deutlicher, dass es Jack an einen Ort voller "Verwerfungen" verschlagen hat, an dem Kinder verschwinden, die später ermordet und angefressen wiedergefunden werden und in dem sich im tiefen, dunklen Wald ein schwarzes Haus befindet, das als Tor in eine andere Welt dient.

Nachdem ich vor einigen Jahren den "Talisman" gelesen habe und (da ich eher Horror-, aber kein großer Fantasy-Fan bin) ziemlich enttäuscht war, musste ich mich von Vornherein überwinden, den Nachfolger überhaupt zu lesen. Umso überraschter musste ich feststellen, dass sich beinah die gesamte Geschichte in der realen Welt abspielt. Außer ein paar Träumen, die dazu dienen, Jack auf die richtige Spur zu führen und dem recht kurzen Ende, das sich aber auch eher in einer Art "Zwischenwelt" abspielt, dürften alle Fans der Territorien vermutlich ziemlich enttäuscht werden.
Leider wurde die gesamte restliche Handlung, wie das bei Stephen King nicht gerade unüblich ist, auch hier mal wieder völlig unnötig in die Länge gezogen. Die Geschichte auf die Hälfte zu reduzieren hätte der Spannung sicherlich nicht schlecht getan. So quält man sich als Leser über mehr als 800 Seiten dahin und sobald sich doch mal ein wenig Lesefluss einstellt, wird einem dieser schnell wieder durch irgendwelche unbedeutsamen Einschübe vermiest.
Alles in allem hätte man aus der Grundidee weitaus mehr machen können, da diese alle Voraussetzungen für soliden Horror aufweist und sich die Fantasy- und Horrorelemente in diesem Fall auch recht gut ergänzen, jedoch wird alles so sehr aufgebläht, dass man schnell das Interesse verliert und am Ende froh ist, das Buch endlich "geschafft" zu haben.



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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



In der scheinbar paradiesischen Stadt French Landing im US-Bundesstaat Wisconsin kommt es zu merkwüdigen Ereignissen: Eine Kuh spricht, ein alter Mann gehorcht sonderbaren inneren Marschbefehlen, ein Haus exisitert und dann doch wieder nicht. Und ein schrecklicher Bösewicht mit dem Spitznamen "Fisherman" streunt durch die Straßen. Er entführt und tötet kleine Kinder und isst ihr Fleisch. Der Sheriff bittet verzweifelt einen pensionierten Polizisten aus Los Angeles um Hilfe, der in einem Nachbarort einen anderen Serienmörder gefasst hat.

Natürlich handelt es sich dabei nicht um einen gewöhnlichen Polizisten, sondern um Jack Sawyer, den Helden des Romans Der Talismanvon King und Straub. Am Ende jenes Buches hatte der 13-jährige Jack eine strapaziöse Reise durch ein fremdes Reich mit dem Namen "Region" hinter sich, einen geheimnisvollen Talisman gefunden, einen entsetzlichen Feind getötet und das Leben seiner Mutter und ihres Pendants in der Region gerettet. Inzwischen ist Jack in den Dreißigern und er hat den Talisman vergessen. Seine abenteuerliche Reise hält er für die Halluzinationen eines Jugendlichen mit zu viel Fantasie.

Es ist der Fisherman, der Jack unvermittelt in den Fall -- und die Region -- hineinzieht: Er schickt ihm einen Kinderschuh mit dem dazugehörigen Fuß darin. Bald pendelt Jack zwischen French Landing und der Region hin und her, wobei ihm sein Freund Speedy Parker, an den er 20 Jahre lang nicht mehr gedacht hat, zur Seite steht, sowie ein blinder Diskjockey, die wunderschöne Mutter eines der vermissten Kinder und eine Motorradbande mit dem schönen Namen "Hegelianischer Abschaum". Er verfolgt den Fisherman und noch einen viel größeren Fisch: den "Abbalah", den Purpurkönig, der die Achse der Welt zerstören möchte.

Der Talisman war noch ein vergleichsweise geradliniges Fantasy-Abenteuer, Das schwarze Haus ist deutlich vielfältiger und komplexer -- eine Fantasygeschichte in einer Horrorgeschichte in einem Krimi, voller cleverer Anspielungen auf Charles Dickens, Edgar Allan Poe, Jazz, Baseball und Stephen Kings Saga um Der Dunkle Turm. Freunde von Der Talisman werden feststellen, dass sich der selbstsichere Jack gut gehalten hat -- wie auch der Schreibstil von King und Straub, der im Verlauf von zwei Jahrzehnten an Niveau gewonnen hat. --Barrie Trinkle


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