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Der kleine Machiavelli: Handbuch der Macht für den alltäglichen Gebrauch
Peter Noll, Hans Rudolf Bachmann

Piper, 2007 - 176 Seiten

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Pointiert, prägnant, professionell

Auf den 140 Seiten reiht sich ein déjà vu Erlebnis an das andere, sodass man dieses Büchlein nur ungern aus der Hand legen möchte, bis auch die letzte Seite gelesen wurde. Von Old-Boy-Networks über Graue Mäuse - jene Manager, die nicht besonders auffallen, sich jedoch geschmeidig in Machtstrukturen fügen - bis zu Dirty Tricks im Power Play der Top-Manager und der strategischen Karriereplanung junger Menschen beschreiben die Autoren ziemlich alle vorstellbaren und unvorstellbaren Schachzüge, um in die Geschäftsleitung, quasi den Olymp der Wirtschaft, emporzuklettern. Amüsant sind die auf den letzten Seiten zusammengefassten Karriereratschläge für den Rezipienten, welche deutliche Kritik - jedoch in ernsthafte Dogmatik gekleidet - an der Unternehmenskultur von größeren Firmen und deren Manager erkennen lassen; gut zu lesen, pointiert formuliert, prägnant in Ausdruck und Umfang. Kurzum eine feinsinnige Satire professioneller Autoren.


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Sehr gelungene Manager-Satire

In der Teppichetage des Top-Managements gelten andere Regeln, als Normalsterbliche es sich vorstellen. Nicht um das Wohl des Unternehmens geht es, sondern ums persönliche Vorwärtskommen, das Vermeiden von karrierehinderlichen Stolperfallen und das Schmieden von Allianzen und Intrigen. Kein Wunder, dass Manager einen so zeitintensiven Job haben - vor lauter Ränkeschmieden kommen sie nicht zum Arbeiten. Mit mildschwarzem Humor überdecken Peter Noll und Hans Rudolf Bachmann in ihrem satirischen "kleinen Machiavelli", für wie schädlich sie das Gebaren im Top-Management der Unternehmen halten. Es ist vor allem das Staunen über die Absurditäten, das den Tonfall des Fast-schon-Klassikers aus den 1980er Jahren prägt. Und inzwischen sind die Sitten womöglich noch rauer geworden. Wir empfehlen den "kleinen Machiavelli" allen, die erschreckende Wahrheiten am liebsten schmunzelnd goutieren.


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Der Schlüssel zur Macht

In diesem einfach gestalteten Buch, werden dem Leser die Funktion des Top-Management in den grossen Konzerne auf einfache Art und Weise näher gebracht...

Plötzlich werden unverständliche Handlungen im eigenen Unternhemen nachvollziehbar.


Absolut kurzweilig

Insiderwissen über was so in Managerkreisen abläuft - interessantes, kurzweiliges und weiterbildendes zu Machtspielen, Verantwortungslosigkeit und Egoismus


Meinungen: Seite 1, 2



Das kleine Handbuch der Macht ist eine Satire. Es ist eine Abrechnung mit den grauen Eminenzen, die, von Statussymbolen umgeben, die Geschicke großer Konzerne lenken. "Das Interesse des Managers kann mit dem Interesse des Unternehmens übereinstimmen, tut es auch hin und wieder, muß es aber nicht." In diesem Stil ziehen die beiden Autoren die Lebensweise und den Führungsstil von Geschäftsführern durch den Kakao.

Despektierlich nennen sie sie "graue Mäuse", die unbedingt verheiratet sein und über genügend Statussymbole wie Haus, Ferienhaus, Mercedes, alte Stiche und Antiquitäten verfügen müssen. Besondere Branchen erfordern besondere Verhaltensweisen. Ein Manager in der Zigarettenindustrie muß rauchen, ob er will oder nicht. Denn die Liebe zum eigenen Produkt steht an erster Stelle und sollte ernst genommen werden -- bis zur totalen Überforderung.

Trotz ihrer vielen Einschränkungen im Dienste der Macht sind Manager immer gefährdet, ihren Posten zu verlieren. Sobald irgendeine Panne geschieht, müssen sie als Sündenbock herhalten. Das Schlimmste, was ihnen passieren kann, ist die Entlassung per "goldenem Handschlag". Deshalb haben die Autoren fürsorglich patente Rezepte zur Sicherung des Arbeitsplatzes zusammengetragen. Außerhalb der Firma macht es Sinn, Mitglied eines Gremiums zu werden, beispielsweise im Parlament oder noch besser im Vorstand der Arbeitgebervereinigung.

Ein Topmanager muß dafür sorgen, daß andere für ihn arbeiten, und er muß diese fleißigen Bienen kontrollieren. Das kann er auch per Handy von seinem Feriendomizil aus, in dem er sich gerade ein verlängertes Wochenende gönnt. Die Regeln in dem Bändchen versprechen -- richtig angewendet -- den Posten eines Direktors. Nur eines darf der Manager auf keinen Fall sein: eine Frau... --Corinna S. Heyn


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