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Die verbotenen Evangelien: Apokryphe Schriften
Katharina Ceming, Jürgen Werlitz

Piper, 2007 - 206 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 10 Bewertungen
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Hat was vom Da Vinci Code

Zahllose spannende Hintergründe hat die Christliche Religion in ihren Kellern verwahrt, mit diesem Büchlein werden manche Fragen von einer ganz anderen Seite beleuchtet. Ich fand es sehr interessant.


Sehr gelungenes Buch

Wer sich für die Apokryphen interessiert, der wird mit diesem Buch glücklich werden. Obwohl das Buch in einer sehr wissenschaftlichen Art und Weise geschrieben ist, ist es allgemeinverständlich geblieben. Ceming beschreibt die Geschichte der Evangelien sehr interessant und anschaulich. Die Neuübersetzungen sind gut gelungen, sehr verständlich und man staunt oft, wie ähnlich sich doch die Texte in einigen Passagen sind.
Man muss nicht unbedingt ein gläubiger Christ sein, um an diesem Buch Gefallen zu finden. Durch die Apokryphen wird deutlich, wie unstet das frühe Christentum war, und sie machen Lust darauf, mehr über die Kirchengeschichte zu erfahren.
Einziger Wermutstropfen sind die recht häufigen Kommafehler, die den Lesefluss entschieden verlangsamen. Vom Inhalt her ist dieses Buch nicht zu schlagen. Hier bleibt nur die Wehklage, dass man gerne noch mehr Apokryphen lesen und noch mehr Geschichtliches erfahren würde. Aber dafür hat man dann die Literaturverweise.


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Die Gestalt Jesu in faszinerendem Licht

Mit den Apokryphen Schriften der Bibel ist es so eine Sache; auf der einen Seite werden die Apokryphen, vor allem die Evangelien, nicht selten höchst reißerisch oder esoterisch vermarktet, so, als seien sie der neueste Schrei und die jüngste Entdeckung, von der Kirche über Jahrtausende willentlich verborgen gehalten. Auf der anderen Seite sind Theologie und mehr noch die Religionspädagogik ungeheuer kanonsfixiert. Dabei ist wissenschaftlich gesehen die Kanonsgrenze längst überwunden. Wissenschaftlich betrachtet spielt z.B. in der neuen Debatte um den historischen Jesus das Thomasevangelium eine nicht geringe Rolle. - Dieses Buch bringt eine Auswahl apokrypher Evangelien, führt in sie ein und zielt eher auf eine breitere Leserschaft als auf den eng wissenschaftlichen Bereich, für den es andere Ausgaben mit kritischem Apparat gibt. Überzeugend ist jetzt insbesondere der reduzierte Preis.


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die wichtigsten apokryphen Schriften

Auch ich fand das Buch auch ziemlich interessant.In Teil A konnte ich lesen, wie die kanonischen und apokryphen Schriften entstanden sind und allmählich gegeneinander abgegrenzt wurden. In Teil B standen dann die Apokryphen selbst, in denen für mich neue Geschichten über Jesus beschrieben wurden. So z.B. das Kindheitsevangelium des Thomas oder das Nikodemusevangelium, in der es hauptsächlich um die Verurteilung und Wiederauferstehung Jesu geht. Und auch das koptische Thomasevangelium durfte natürlich nicht fehlen. Diese neuen Aspekte sind aber nicht derart sensationell, daß sie das Bild von Jesus wie ein Erdbeben erschüttern und vollkommen verändern. Man wundert sich im Gegenteil eher, warum die offizielle Kirche so kleingeistig war, nicht einige dieser Evasngelien ebenfalls in den offiziellen Kanon aufzunehmen. Dafür, daß ich das Buch interessant finde, könnte ich ihm fünf Sterne geben. Da aber nichts sensationell neues drinsteht, kriegt es bloß vier.


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Meinungen: Seite 1, 2



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