So ziemlich alles was Film ausmacht wird erläutert: Praxisaspekte wie Kamera oder Ton, das Wesen des Films als Kunstform, die Möglichkeiten des filmischen Ausdrucks. Dazu kommt ein historischer Abriss über die Entwicklung des Kinos, die Position des Films im Zusammenspiel der verschiedenen Medien und als Novum in der 2000er Auflage ein Kapitel über die digitale Multimedia-Welt.
Bei einer solchen Menge an Stoff werden die einzelnen Punkte natürlich eher oberflächlich abgehandelt, aber genau darin liegt auch der Sinn des Buches: Es soll eine grundlegende Einführung in die vielfältigen Aspekte des Films sein. Vertiefen kann man die so gewonnenen Erkenntnisse immer noch anhand anderer Spezialbücher, als Basiswissen ist der Inhalt von Film verstehen jedoch unabdingbar. Da stört es auch nicht, dass Monaco bei seinen Beispielen eher dem (etwas älteren) künstlerischen denn dem neuen populären Kino zugewandt ist.
Neben diesem Buch sollte noch Monacos Lexikon Film und Neue Medien im Regal stehen, das in idealer Ergänzung zum vorliegenden Band Begriffe aus der Filmbranche in A-Z-Form erläutert. Alsdann kann kaum noch etwas schief gehen im Bemühen, Filme nicht nur zu sehen, sondern auch zu verstehen. --Joachim Hohwieler