Das Buch regt zum Nachdenken an, die Geschichte ist sehr schön geschrieben und auch spannend, aber leider viel zu kurz, für Fans von "His dark Materials" allerdings eine interessante Bereicherung, die aber nicht unbedingt notwendig ist. Das Buch ist sehr schön aufgemacht!
Also macht sich Lyra mit ihrem eigenen Dæmon Pantalaimon auf die Suche und wird dabei am Ende fast sogar in einen Mord verwickelt, den der böse Makepeace begangen haben könnte. Wie dann doch alles ganz anders ist, warum Ragi bei seiner Ankunft in Oxford von einem Schwarm wild gewordener Stare angegriffen wird und weshalb echte Alchemisten gar kein Gold machen, davon erzählt Philip Pullman in seiner leider viel zu kurzen Erzählung Lyras Oxford, die nicht nur eine kleine, aber feine Fortsetzung der Pullman-Trilogie darstellt, sondern mit den großartigen Holzschnittillustrationen von John Lawrence auch noch kongenial bebildert worden ist.
Um zumindest ein Stück weit hinter die letzten Rätsel der phantastischen Geschichte zu kommen, sind der schönen Ausgabe als Ergänzung noch Postkarten, ein Schiffsprospekt und ein veritabler Stadtplan des mystischen Oxford mit beigegeben. ?Alles hat eine Bedeutung?, ist eine der Botschaften des Buchs, ?man muss sie nur lesen können?. Wer Lyras Oxford gelesen hat, wird diese Weisheit etwas besser verstehen. -- Stefan Kellerer