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Die Säulen der Erde. Sonderausgabe. 12 CDs
Ken Follett

Lübbe, 2003

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 583 Bewertungen
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Einfach nur gut!

Inzwischen lese ich dieses Buch zum zweiten Mal, der Nachfolger steht im Regal und ich wollte vorher dieses Buch nochmals lesen. Bereits nach wenigen Seiten bin ich wie beim ersten Mal lesen total vertieft in die Geschichte von Tom. Historische Bücher lese ich eigentlich gar nicht (sofern man Mittelerde nicht als historisch wertet ;) ) Aber die Säulen der Erde bekam ich mal geschenkt und ich würde es sicher zu den besten Büchern zählen, die ich je gelesen habe! Tolle Geschichte, etwas Einblick in das Leben ohne Hightech und in das Leben unserer Vorfahren - wirklich interessant!


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Viele Schwachpunkte

Zu allererst einmal gesagt, ist die Geschichte wirklich unterhaltsam und sehr detailliert erzählt. Es wird auf die Hauptdarsteller eingegangen und auch die Umgebung wird detailreich beschrieben. Was allerdings an den weit über 1000 Seiten stört, ist das vieles sich irgendwo gegen später verliert. So werden immer Zeitsprünge gemacht, aber der Leser wird plötzlich manchmal vor vollendete Tatsachen gestellt und muss sich dann etwas selbst zusammenreimen, oder Figuren sind dann einfach verschwunden. So wie Walter der Gefährte von William. Plötzlich, nach er fast das ganze Buch auftauchte, war er weg. Usw.
Ist das buch zu Beginn noch langatmig und erzählschwer, so wird es am Ende schon fast zu einem Spurt. Das hat leider meinen doch recht guten Eindruck geschmälert. Habe es zwar innerhalb einer Woche gelesen, aber das Ende war einfach versaut. Man könnte meinen der Autor verlor die Lust und wollte es schnell beenden. Denke den Nachfolger werde ich mir nicht antun.


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Fesselnd bis zur letzten Seite!

Durch Zufall habe ich noch eine gebundene Ausgabe ergattert. Das Buch ist schön aufgemacht, wenn auch gleich etwas zu dick geraten.
Da Ken Follett schon eine Fortsetzung Die Tore der Welt geschrieben hat, wollte ich zuerst dieses Buch lesen. Ich bin restlos begeistert, es ist wunderbar geschrieben, deshalb auch leicht und schnell zu lesen.
Das mittelalterliche England ist Schauplatz der dramatischen Geschichte über den Baumeister Tom Builder und seine Familie. Schon als einfacher Steinmetz träumt Tom davon, eines Tages eine Kathedrale zu bauen.
Die Geschichte ist wirklich liebevoll gestaltet, die Charaktere sind stark und realistisch dargestellt. Auf ihrem Weg zum Glück müssen Aliena und Jack viele Hindernisse überwinden. Der Plot ist aber nicht nur reines Liebesthema. Sollte man den Inhalt auf einen einzigen Begriff zusammenziehen, so muss damals reines Überleben das Ziel gewesen sein. Das zu den damaligen Zeiten schwierige, grausame Leben kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Ken Follett zeichnet mit historisch belegten Fakten und Daten ein realistisches Bild des Mittelalters.
Man kann kaum aufhören zu lesen und am Schluss bedauert man, es ausgelesen zu haben. Ein ergreifendes und absolut fesselndes historisches Buch!



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Uneingeschränktes Muss für jeden Fan des historischen Romans

Nur wenige Romane können behaupten ein Ausrufezeichen in ihrem jeweiligen Genre gesetzt zu haben. Ken Folletts Die Säulen der Erde" ist einer davon. Nach Der Medicus" und Der Name der Rose" ist es wohl dieses epische Werk, das die nachfolgenden historischen Romane unserer Zeit am meisten beeinflusst hat. Seit seinem Erscheinen und dem damit verbundenen riesigen Verkaufserfolg gilt es als Klassiker. Und das völlig zu Recht. Zugegeben: Nicht immer sind Folletts Bücher von allerhöchstem literarischen Anspruch. Steht doch oft eher der Lesespaß als der Inhalt im Vordergrund. Hier hat es der walisische Autor allerdings geschafft einen Roman auf Papier zu bringen, der auch nach der xten Lektüre nichts von seiner Faszination verloren hat. Wohl niemals zuvor hat jemand das Mittelalter so fesselnd und mitreißend lesbar gemacht. Von Seite eins an taucht man in diese längst vergangene Epoche der Menschheit ein, um bis zum Ende nicht mehr losgelassen zu werden. Der Erfolg des Buches liegt in mehren Dingen begründet. An erster Stelle sind wohl mit Sicherheit die tollen Figuren zu nennen, mit denen man gar nicht anders kann als mitzufiebern, zu leiden und zu hoffen. Über fünfzig Jahre lang verfolgt der Leser die Bemühungen des Priors Philip, im beschaulichen Kingsbridge die größte und schönste Kathedrale Englands zu errichten, während Feinde und Neider nichts unversucht lassen diesen Traum platzen zu lassen. Schon bald stellt man fest, dass der Bau der Kathedrale einem selbst genauso am Herzen liegt wie den Protagonisten. Follett schafft es dabei hervorragend, mit den Emotionen des Lesers zu spielen. So baut er nicht nur immer wieder Wendungen im Plot ein, welche die Hoffnungen wie ein Kartenhaus einstürzen lassen, nur um sie im nächsten Moment wieder zu wecken, sondern kreiert mit William Hamleigh auch einen Bösewicht, den man schlichtweg hassen muss. Selten hab ich mich bei der Lektüre eines Buches so über eine Figur so geärgert, sie derart verabscheut, wie in diesem Buch. Die Tatsache, dass ich so mitgefiebert hab, ist das größte Kompliment, das ich dem Autor machen kann. Lediglich Leser, die es mit den historischen Fakten ganz genau nehmen, werden hier und da ein Haar in der Suppe finden, denn Follett, der seine monumentale Story mehr um diese ranken lässt, sich aber nicht zwangsläufig auf sie stützt, hat zwar erstklassig recherchiert, sich in seiner Geschichte aber in erster Line mehr auf seine eigenen Figuren, denn auf die historischen konzentriert. Insgesamt ist Die Säulen der Erde" ein grandioses, episches Buch, das auf über 1100 Seiten das Mittelalter wieder zum Leben erweckt. Ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Nächstenliebe in einer Welt voll Intrigen, Mord und Vergewaltigung. Uneingeschränktes Muss für jeden Fan des historischen Romans und eins meiner absoluten Lieblingsbücher.


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Gut bewerten,heißt hier Eulen nach Athen tragen.....

Wenn man schon sieht,dass der Durchschnittswert der Reszenten bei 4,5 und die hilfreichste negative Bewertung auch noch immerhin 3 Sterne trägt, kann man sich sicher sein, dass einen hier ein spannendes, mitreißendes Buch erwartet.
Ken Follett war schon in einigen Epochen unterwegs, im 19Jhd. mit "Der Nadel""Dreifach" oder ".Das zweite Gedächtnis". Im 18.Jhd. mit "Ein weites Land". Die Krönung seines literarischen Schaffens stellt aber "Die Säulen der Erde" dar!Wie habe ich das über 500 Seiten starke Buch verschlungen.Wenn mich jemand fragen würde, was denn so meine Top 10 in Büchern wäre, "Säulen der Erde wäre dabei".

Fazit: Wer Mittelalterromane mag, wird die "Säulen" lieben.....


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die ?Säulen der Erde?, das größte Bauwerk des Abendlands.

Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! --Stefan Kellerer


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