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Das Kind
Sebastian Fitzek

Lübbe Audio, 2007

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 65 Bewertungen
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Super spannend

Als Robert Stern von seiner Exfreundin Carina zu einem alten Fabriksgeäude gelockt wird weiß er nicht auf was er sich einläßt. Denn im Krankenwagen liegt der 10-jährige Simon und dieser sagt Robert er braucht einen Anwalt denn vor 15 Jahren hat er einen Mann ermordet. Am Anfang meint Robert Stern noch es handelt sich um einen Scherz denn es paßt mit der Zeit nicht zusammen. Simon kann ihm haargenau sagen wo die Leiche versteckt ist. Nach und nach kommen noch mehr Leichen zum Vorschein, doch die einzige Erklärung die Stern hat ist das Simon wiedergeboren ist. Wird es sich aufklären ob Simon wirklich der Mörder dieser Männer ist??? Auf jeden Fall kommt es am Ende so dick mit dem hätte ich wirklich nicht gerechnet.

Für meinen Fall hat mir das Buch wahnsinnig gut gefallen und es viel mir sehr schwer es aus der Hand zu legen. Das nächste Buch liegt schon zu Hause und ich kann es kaum erwarten es zu lesen. Sebastian Fitzek schafft es immer wieder den Leser so richtig zu fesseln.

Eine absolute Kaufempfehlung.


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Kann die Erwartungen nicht erfüllen...

Wer hier einen ähnlich starken Auftritt erwartet wie bei seinen beiden Vorgängern, oder sogar eine Steigerung, wird leider enttäuscht. Sebastian Fitzek gelingt es leider nicht in seinem dritten Roman zu begeistern. Dafür gibt es eine Reihe an Gründen, wobei der Prägnanteste sicherlich der ist, das das Buch in sich unruhig wirkt. So als wäre es unter großem Zeitdruck geschrieben. Die dichte Grundstimmung aus "Die Therapie" setzt sich genauso wenig fort wie die Erzählgeschwindigkeit aus "Amokspiel".

Auch stellt sich die Frage ob der Lektor ausgetauscht oder sogar ganz weggelassen wurde. Anders ist es nicht zu erklären das in einer Szene erst Robert Stern am Steuer eines Wagens durch Berlin fährt und dann plötzlich über seinen Beifahrer geschrieben wird:" Andi hob beschwichtigend beide Hände vom Lenkrad, worauf der Corolla leicht nach rechts zog". ( Seite 198/199 )

Das ist einer von vielen eklatanten Fehlern die sich leider eingeschlichen haben und das Lesevergnügen zusätzlich herunterziehen. Es bleibt noch zu erwähnen das die eh schon sparsame Sprache die sich der Autor zu eigen macht, hier unter dem vermeintlichen Zeitdruck gelitten hat und zu seinen Vorgängern keine Steigerung erkennen lässt. Ich möchte das Buch nicht schlecht reden, auch wenn es sich so anhört. Nur ist so eine Leistung auch nicht besonders hervorzuheben. Ich gebe trotzdem voreingenommene drei Sterne weil ich ein Fitzek-Fan der ersten Stunde bin. Das vierte Buch ist schon bestellt und das Dritte unter Ausrutscher abgehakt. Nur, lieber Herr Fitzek, die Schonzeit ist spätestens dann vorbei.



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HAMMER

Ein klasse Autor, der es versteht den Leser in seinen Bann zu ziehen. Ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Nur 2 Tage und ich war durch. Er bedient sich niemals der typischen Psychothriller Klischees - nein er hat einen eigenen frischen neuen Stil. Eines der besten Bücher, die ich je in der Hand hatte. Alle seine Thriller sind absolut spitze! Man fiebert von der ersten Sekunde mit. Die Spannungskurve ist schon nach wenigen Seiten ganz oben und geht erst am Ende des Buches nach unten. Spannung auf höchstem Niveau!


Spannender als Amokspiel, Abgründiger als Therapie

Fitzek hat eine einzigartige Fähigkeit für einen deutschen Autor. Er schafft es wie kein Anderer seine Story umfassend auf Tempo und Spannung auszurichten. Er konfrontriert den Leser in einem Buch mit einer unglaublichen hohen Anzahl menschlicher Abgründe. So auch diesmal. Themen wie Babyhandel mitten in Berlin, Hirntumor eines Kindes, Kinderschänder, Kindstod im Krankenhaus und die Wiedergeburt werden im Vollgas ohne Stop erzählt. Simon Jäger gibt den Charakteren glaubhafte Stimmen und hält den Zuhörer gefesselt. Fitzek erzählt die Abgründe jeweils nur ansatzweise und zum Glück nicht im Detail. Es reichen die Andeutungen.

Positiv:
+ Tempo, Roter Faden
+ einigermassen schlüssig aufgelöst
+ mehrfache Handlungsstränge mit einigen Überraschungen
+ Ein Schauer nach dem Anderen

Negativ:
- teilweise konstruiert (Babytod des Kindes des Rechtsanwalts)
- ein Anwalt würde definitiv anders agieren

Fazit: Die Achtermann bisheriger Fitzek Veröffentlichungen. Gewürzt wie immer mit Psychologie und Abgründen


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Ein rasanter und flüssig geschriebener Trip in die Abgründe der menschlichen Seele, der den Leser erst am Ende loslässt

Rechtsanwalt Robert Stern wird von der befreundeten Krankenschwester Carina zu einem Abrissgelände bestellt, wo Stern auf den zehnjährigen Simon Sachs trifft. Simon hat einen inoperablen Gehirntumor und möchte Robert als seinen Anwalt engagieren, denn er ist felsenfest davon überzeugt, dass er in einem früheren Leben, genauer gesagt, vor fünfzehn Jahren, einen Menschen mit dem Beil erschlagen hat. Die Leiche dieses Mannes soll auf diesem Abrissgelände zu finden sein, und tatsächlich stößt Robert Stern auf den halbverwesten Körper des Opfers. Für die Polizei gehört Stern zu den Hauptverdächtigen, da ihm aber nichts bewiesen werden kann, wird er entlassen. Zu Hause findet er eine DVD auf der er sieht, wie sein eigener neugeborener Sohn vor zehn Jahren an plötzlichem Kindstod stirbt. Kurz darauf sieht er einen zehnjährigen Jungen mit einem identischen Feuermal auf der Schulter bei einem Kindergeburtstag. Lebt Felix etwa noch? Ein Unbekannter behauptet dies und fordert Robert Stern auf, den Fall von Simon Sachs zu übernehmen und den wahren Täter zu finden. Erst dann bekäme er die Adresse des Jungen, der angeblich der Sohn des Rechtsanwaltes ist. Ab da beginnt für Robert Stern ein nicht enden wollender Albtraum, der ihn in die Abgründe der menschlichen Seele führt

Es ist wirklich nicht verwunderlich, dass die Romane von Sebastian Fitzek auf den Bestsellerlisten landen und auch im Ausland enormen Absatz finden. Der Spannungsaufbau, die einfühlsame Charakterisierung der Personen, sowie die aufwändige und gewissenhafte Recherche sind die Ingredienzien für diesen Psychothriller der Superlative aus der Feder von Sebastian Fitzek. Wie schon in seinem Debüt-Roman Die Therapie hat auch der Protagonist des vorliegenden Textes, der Anwalt Robert Stern, mit dem Verlust seines Kindes zu kämpfen. Ein beliebtes zentrales Thema, welches Fitzek immer wieder aufgreift, es aber in der jeweiligen Umsetzung derart geschickt zu variieren versteht, dass keine Langeweile aufkommt. Bemerkenswert ist der minimalistische Stil, den der Autor pflegt und der das Buch so überaus kurzweilig gestaltet. Fitzek hält sich nicht mit ausschweifenden Beschreibungen der Umwelt auf, sondern berichtet nur über das, was für die Story und somit für den Leser von Belang ist. Dabei hebt sich der Spannungsbogen immer wieder an, um dem Leser eine erneute Überraschung zu präsentieren. Auch das Ende ist dem Schriftsteller äußerst gut gelungen und die Geschichte löst sich schlüssig und nicht allzu kitschig auf, so dass der Realismus nicht durch ein arg strapaziertes Happy End leidet. Allerdings sollte man bei der Lektüre des Buches starke Nerven haben, denn gerade die Passagen, in denen es über Pädophilie und Kinderhandel geht, sind nichts für zarte Gemüter. Dabei quält Fitzek seine Leser nicht mit grausigen Darstellungen, sondern allein durch die Einblicke in eine Szene, welche von kranken Individuen bevölkert wird, von denen es mehr gibt, als man gemeinhin annehmen dürfte.




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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



Robert Stern wird in ein perfides Spiel hineingezogen: Zehn Jahre ist es her, dass sein Sohn an plötzlichem Kindstod starb. Jetzt erfährt er, dass er noch leben könnte, und gleichzeitig führt ihn ein mysteriöser Junge auf die Spur eines lange vergangenen Mordes...

Es ist ein typisches Fitzek-Setting: Ein einsames Industrieglände bei Nacht. Robert Stern, der erfolgreiche Anwalt, wartet in seiner Limousine auf eine Kontaktperson. Mit vielem hatte er gerechnet, nur nicht mit einem Zehnjährigen, der fest davon überzeugt ist, in seinem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Auf unheimliche Weise wird Stern schließlich von der Geschichte überzeugt - als ihn der Junge zu einer verwesten Leiche führt. Es soll nicht die einzige bleiben...

Fitzek hat mit dem Tod eines Kindes und dem damit verbundenen Trauma ein heikles Thema gewählt, das notwendigerweise einen schwierigen Balanceakt darstellt. Man muss Sebastian Fitzek Respekt zollen, dass er in seinem inzwischen dritten Roman diese Herausforderung gemeistert hat. Das Abgleiten ins Banale, klischeehafte Rollenzuweisungen und die serielle Produktion "großer Gefühle" vermag er zu vermeiden. Er setzt dagegen auf überzeugende Charaktere, hohes Tempo und nicht zuletzt eine gute Portion "Mystery", etwa wenn es um die "Rückführung" seines zehnjährigen Mandanten in sein früheres Leben geht. So jagt uns Sebastian Fitzek zusammen mit Robert Stern, der Freundin Carina und dem kleinen Simon durch die deutsche Hauptstadt und zeigt uns eine düstere Halbwelt jenseits der Machtzentralen, in der mit Missbrauch und Prostitution das große Geld gemacht wird.

Vom Taschenbuchautor ohne Namen hat es Fitzek in kürzester Zeit zum Publikumsautor und -liebling geschafft, für dessen Lesungen man inzwischen schon Karten reservieren muss. Das Kind ist ein rasanter, handwerklich gereifter Thriller, der neugierig darauf macht, was wir von dem jungen Autor noch erwarten dürfen! --Henrik Flor, Literaturtest


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