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Der Garten der Druiden: Das geheime Kräuterwissen der keltischen Heiler
Gwenc'hlan Le Scouezec, Claudia Urbanovsky

Allegria, 2008 - 494 Seiten

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Kräuterweisheit informativ und praktikabel dargestellt

Alle Arten der Anwendungen von Pflanzen für Wohlbefinden und Heilung bei Mensch und Tier werden beschrieben, mit Literaturangaben und Zitaten auch vom Meister Paracelsus. Wir verstehen immer mehr, wozu die Bepflanzungen der Feldraine dienten: von Schlehdorn, Hagebutte bis zum herzstärkenden Weissdorn finden wir dort eine ganze Apotheke. Die Informationen über Druiden und Kelten werden Anklang finden, wie auch das gesamte Werk genau recherchiert ist und authentisch. Der praktische Nutzen wird durch die Rezepte gegeben, wobei hier allerdings erst die deutschen Namen herausgesucht werden müssen. Ein interessantes UND praktisches Werk!


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Viel mehr als nur ein Kräuterbuch!

In diesem spannend geschriebenen und ausführlichen Buch geht es nicht nur um die Heilpflanzen unserer keltischen Vorfahren und deren Anwendung. Dr.Urbanovsky und Dr.Le Scouezec nehmen den Leser mit auf eine Reise durch die Bretagne, die Normandie und andere Regionen Frankreichs, in denen die keltische Kultur immer noch stark präsent ist und wo die alten Traditionen der Jahreskreisfeste, wenn auch in einer leicht christianisierten Form, bis heute überlebt haben. Die beiden Autoren zeigen uns stehende Steine, die heute noch von der Bevölkerung in Ehren gehalten werden und Kunstwerke in alten Kirchen, die nur auf den ersten Blick christlich wirken. Das Kapitel über die kontinentalkeltische Götterwelt bot Abwechslung zu den oft aus dem Englischen übersetzten Büchern über die Druiden, in denen meist nur die irischen Götter und Helden angesprochen werden.
Der zweite Teil des Buches über die Druidische Heilkunst ist sehr spannend: Insbesondere die Kapitel über die verschiedenen medizinischen Bereiche, in denen die Druiden-Ärzte tätig waren und wie sie ihre Patienten behandelten, gefiel mir gut. Ein Blick in die Fußnoten erlaubt sogar, aufgrund archäologischer Funde in Frankreich, durch verschiedene Museen und Sammlungen auf den Spuren dieser Heilkundigen zu wandern.
Der ausführliche Teil über Heilpflanzen, Giftpflanzen und heilende Bäume ist nicht nur reich an praktischen Informationen, sondern auch an Details zur Mythologie, zur Tradition der Kelten und zu druidischen Sammelritualen. Als Gartenfreund fand ich die Idee der Autoren, außer einer Tabelle zur Berechnung eines eigenen Mondkalenders auch noch reichlich Informationen zum Anbau und zur Pflege von Kräutern einzufügen wirklich gut. Ich werde diese Tipps dieses Jahr gleich mal ausprobieren.
Ich habe das Buch in einem Schwung von Anfang bis Ende ausgelesen! Ein echter Geheimtipp für alle, die mehr über die Heilkunst und die spirituellen Traditionen der Kelten und ihrer Druiden-Ärzte erfahren möchten.


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Das beste Buch über keltische Kräuter und Druiden, daß ich je gelesen habe!

Selten habe ich ein so fundiertes Wissen über die Kraft der Heilpflanzen vorgefunden wie in diesem Buch. Die Autorin beschreibt nicht nur detailliert die historischen Hintergründe der druidischen Heilkunde und die Mythologie der Pflanzen, sondern auch die hiermit verbundenen Traditionen, so wie sie heute immer noch auf dem Land, in der Bretagne und in der Normandie gepflegt werden. Dr.Urbanovsky und ihr Ko-Autor, der kürzlich verstorbene Großdruide der Bretagne Dr.Le Scouezec eröffnen dem Interessierten eine Vielzahl von kleinen Fenstern, die in das Wesen der Pflanzen blicken lassen. Der Leser entwickelt so eine geradezu persönliche Beziehung zu den Kräutern und zu dem Zauber, der diese umgiebt. Besonders interessant fand ich die praktischen Anwendung für die Gesundheit von Mensch und Tier, die das Buch kompletieren. Die Rezepte sind ausführlich und zum Nachmischen einfach beschrieben und umfassen ein breites Spektrum von Wehwehchen und gesundheitlichen Sorgen, für die man nicht unbedingt den Arzt braucht. Besonders hilfreich waren die Rezepturen für Haustiere, insbesondere Pferde. Das habe ich bis jetzt in keinem anderen Kräuterbuch gefunden. Außerdem kann man sich sämtliche Kräuter, auch ohne großen Aufwand, mit ein paar botanischen Grundkenntnissen in der freien Natur selber sammeln. Der Teil über die Wanderungen der Kelten und den Einfluß der kolumbanitischen Klöster in der Bretagne auf den Erhalt des druidischen Kräuterwissens im Westen von Frankreich war sehr spannend geschrieben. Das macht das Buch zu einem richtigen "Schmöker", in dem man gern herumblättert. Wer die Wunderwelt unserer keltischen, heimischen Heilpflanzen kennenlernen will, sollte umbedingt dieses Buch lesen. Und wer meint, er wisse schon sehr viel über Kräuter, wird erstaunt sein, was er noch dazu lernen kann! Außerdem bietet Dr.Urbanovsky auf ihrem Bio-Hof in der Normandie im Sommer noch sehr interessante Kräuterkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an. Im Buch liegt ein Flyer mit Infos und der Kontaktadresse des Autors. Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen.


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