Das vorliegende Buch ist mehr als bemerkenswert, betrachtet man allein die Fotografien, die sowohl Tibet als auch seine Menschen zeigen. Leider passen diese nicht immer exakt zum Text, doch muss man hierbei bedenken, dass es sehr lange gedauert hat, bis Heinrich Harrer schließlich einen Fotoapparat zur Hand hatte und diesen auch benutzen durfte. Dadurch lässt sich diese kleine Ungereimtheit leicht erklären und angesichts der Ausdrucksstärke der Bilder, von denen in der Buchmitte sogar einige farbige Abzüge abgebildet sind, auch schnell verkraften.
Leider ist ?Sieben Jahre in Tibet? sehr anspruchsvoll und damit auch anstrengend zu lesen. Der Leser muss sich sehr auf die Erzählung konzentrieren, doch sollte er sich davon nicht abhalten lassen, durchzuhalten und das Buch bis zum Ende zu lesen, denn dieses ist wirklich interessant geschrieben und ein Tipp für alle Liebhaber Tibets und diejenigen, die sich für den Buddhismus und den Dalai Lama interessieren.