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Der Patient. 6CDs
John Katzenbach

Argon Verlag GmbH, 2007

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 242 Bewertungen
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Grandios spannend

Habe kürzlich den Thriller "Der Patient" von John Katzenbach gelesen und bin wirklich begeistert von dem gut 660 Seiten starken Schinken. Worum es in diesem Buch geht, hab ich ja schon in einem meiner früheren Beiträge geschrieben. In diesem Buch kommt jedenfalls selten Langeweile auf und es sind kaum Längen vorhanden. Ständig passiert irgendwas und es fesselt ungemein, das Katz und Maus-Spiel von Ricky Starks und seinem Widersacher Rumpelstilzchen zu verfolgen. Es ist gut geschrieben und man merkt, dass Katzenbach eine Liebe für's Detail hat. Alles wird haarklein beschrieben. Den einen oder anderen wird es stören, das schon fast zu viel beschrieben wird und ein wenig die eigene Fantasie beschnitten wird, mich stört es aber keineswegs, sondern begrüße es sogar.
Doch trotz der spannenden Geschichte wurde ich nicht so richtig warm mit dem Hauptcharakter Ricky Starks. Ich kann es mir auch nicht erklären warum, aber leider war es so. Er musste herbe Schläge in kurzer Zeit einstecken, jedoch wirkte er auf mich weniger bestürzt, als er eigentlich sollte. Ich will damit nicht sagen, das ich Ricky nicht mochte, im Gegenteil. Ich mochte ihn, habe aber nie voll und ganz mit ihm mitfühlen können. Ich war von den Charakteren in Katzenbach's "Die Anstalt" mehr angetan.
Alles in allem ist es dennoch ein großartiges Buch, das ich jedem, der auf intelligente Thriller steht, empfehlen kann.
Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen.


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Überaus spannender Thriller!

Ein Psychoanalytiker, Ricky Starks, wird dazu aufgefordert Selbstmord zu begehen, andernfalls wird seine gesamte Verwandtschaft getötet. Dann begeht völlig unvermittelt ein jahrelanger Patient von ihm Selbstmord. Ricky wird völlig ruiniert: seine Konten werden geplündert, erfundene Beschwerden über ihn kommen auf, seine Wohnung wird zerstört. Ricky beschließt zu sterben. Vielleicht kann er den Spieß ja umdrehen. Wer ist der Mann, der seine Existenz zerstört hat? Was hat er diesem Mann angetan, dass er so rachsüchtig ist.
Ein Thriller von atemloser Spannung, der sich mit der Frage beschäftigt, was Existenz wirklich bedeutet und wie weit einem Rache treiben kann. Ein abslut gelungener Roman, ein Lesevergnügen von vorne bis hinten, unvorhersehbar. Grandios!


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Gutes Buch, allerdings fehlt die Logik

Das Buch handelt von Dr. Stark, einem Psychater der eines Tages Post erhaelt. Er erfaehrt dass er nur noch 15 Tage zu leben hat. Er soll sich selbst umbringen ansonsten wird seinen Verwandten etwas Boeses zustossen. Ich habe die schlecht beurteilten Rezessionen gelesen als das Buch mal kurz etwas langweiliger wurde und dennoch weitergelesen was ich nicht bereut habe. Das Buch ist meist spannend dennoch fehlt die Logik. Ich verstehe nicht dass Dr. Stark nicht einen Privatdetektiv engagiert hat um dem Erpresser auf die Spur zu kommen. Dies war der erste unlogische Punkt. Der zweite war der, dass Mr. R, der Boesewicht, nicht weiter gedroht hat seine Familie zu belaestigen. Also wirklich unlogisch und irritierend, deshalb maximal 4 Sterne. Ansonsten ist das Buch sehr gut, einfach und nicht kompliziert geschrieben, spannend und bis zum Ende lesenswert.


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Ein großartiger Thriller! Klasse Lesung!

John Katzenbach war mir bis dahin eigentlich unbekannt, dies war das erste Hörbuch, das ich mir von ihm gekauft habe - hauptsächlich wegen des Klappentextes, der mich neugierig gemacht hat. Und ich wurde sehr positiv überrascht!

Über den Inhalt will ich hier gar nicht mehr dozieren, das haben andere Rezensenten zu genüge getan. Aber die Geschichte geht gleich von Beginn an in die Vollen, bereits in den ersten Minuten legt Katzenbach ein Tempo an, dass man kaum mehr mitkommt! Die Story steigert sich dann noch, der Spannungsbogen wird gut und konsequent gehalten, bis zu einem furiosen, überraschenden und sehr gut gelungenen Finale. Danach geht die Geschichte aber noch weiter und entwickelt sich erneut zu einem sehr spannenden Psychokrimi - klasse!

Auch der Sprecher, Simon Jäger, macht seine Aufgabe ganz hervorragend, er gibt der an sich ja schon sehr dynamischen Geschichte noch mal den richtige Pfiff, die Charaktere werden von ihm glaubwürdig dargestellt, insgesamt eine hervorragende Leistung!

FAZIT:
Ein sensationell spannender Psychothriller mit gewissermaßen zweigeteilter Handlung. Trotz des recht großen Umfangs wird die Story konsequent dynamisch vorangetrieben, insbesondere die erste Hälfte ist sehr temporeich, man wird quasi an den Lautsprecher gefesselt :-) Simon Jäger als Leser macht ebenfalls einen hervorragenden Job, insgesamt also ein großartiges Hörerlebnis! Für Thriller-Fans jedenfalls eine echte Kaufempfehlung!



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Eine Mischung aus Schweigen der Lämmer und Dr. Richard Kimbel - Auf der Flucht!

Dieser Psychothriller hat es in sich! Was als Urlaubslektüre geplant war entwickelte sich zum schlafraubenden Thriller der Extra-Klasse!Ab der ersten Seite taucht man ein in dieses rasante, atemberaubende Spiel. Der Leser wird zum Verbündeten gegen das Böse, man leidet mit, ist ebenso außer Atem wie besorgt und fiebert mit bis zum letzten Satz. Ich habe selten ein Buch so verschlungen wie dieses! Die wenigen Namen, die drin vorkommen, machen es dem Leser leicht, der Story zu folgen. Die Strategien der Gegenspieler faszinieren und schockieren zugleich und man gewinnt einen Eindruck in die Psyche von Menschen. Rache ist das Stichwort, nur wird diese aus zwei unterschiedlichen Sichtweisen beschrieben. Unfassbar spannend und mitreißend die Entwicklung der Story mit einem starken und für mich logischen Ende, ohne etwas vom Ausgang vorwegnehmen zu wollen. Etwa 650 Seiten - für einen 10 Tage Urlaub genau das passende Lektürchen!
Einen Stern Abzug für den schlechten Einband des Taschenbuches. Während der Lektüre lösten sich leider mehrere 100 Seiten aus dem Einband, was ziemlich nervig war....
Viel Spass beim Lesen und Mitfiebern



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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



Einundzwanzig Namen von einer Liste mit bisher vernachlässigten Verwandten hat Dr. Frederick Starks durchtelefonieren müssen, dann endlich hat er Glück. Danach hat der New Yorker Psychiater den Mann seiner verstorbenen Schwester an der Strippe, in dessen Familie etwas Schreckliches geschehen ist. An ihrem 14. Geburtstag hat dessen Tochter eine kitschige Glückwunschkarte in ihrem Spind gefunden, die neben der Ankündigung ?Das werde ich mit dir machen, sobald ich dich alleine erwische? höchst obszöne Pornobilder enthält. Genauso hatte es jener Psycho-Killer, der sich Rumpelstilzchen nennt, in einem Brief an Starks angekündigt. Die Aktion an seinem 53. Geburtstag soll eine Warnung sein, dass er es ernst meint mit seiner eigentlichen Drohung. Denn der Brief, den der Psychiater neben der Liste seiner Verwandten erhält, steht nach einer Glückwunschfloskel der Satz ?Willkommen am ersten Tag ihres Todes?.

In seinem Schreiben schlägt Rumpelstilzchen Stark einen Deal vor. 15 Tage habe der Psychiater Zeit, um die wahre Identität des Absenders herauszufinden. Danach müsse er Selbstmord begehen, um weiteres Unheil von seiner Verwandtschaft fern zu halten. Nach dem Besuch einer ebenso mysteriösen wie schönen Dame namens Vergil heftet sich Stark auf die Spur von Rumpelstilzchen. Als alles nichts nützt, fingiert er seinen Freitod, legt sich ein neues Leben zu und macht nun seinerseits Jagd auf den Killer, der offenbar über alle nur erdenklichen Möglichkeiten verfügt, ihm das Leben zur Hölle zu machen -- und kommt am Ende einem Vergehen auf die Spur, das weit in seiner eigenen Vergangenheit verborge liegt. Zuvor aber nimmt ein atemberaubendes Katz-und-Maus-Spiel seinen Lauf ....

?Wir haben Angst davor, getötet zu werden?, heißt es im packenden Thriller Der Patient des US-amerikanischen Krimiautors John Katzenbach. ?Dabei ist es viel schlimmer, vernichtet zu werden.? Das Schlimmste aber ist, innerhalb von wenigen Tagen seine Identität zu verlieren. Genau das passiert Starks. Und genau das beschreibt Katzenbach mit einer für Bücher dieses Genres erstaunlich geschmeidigen, dabei aber immer auch unbarmherzigen Sprache. Beste Unterhaltung bis zum packenden Finale. --Stefan Kellerer


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