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Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg
Stephen R. Covey

Gabal, 2005 - 368 Seiten

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 17 Bewertungen
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Persönliche Brennstoffzelle

Das Buch existiert nahezu 2 Jahrzehnte. Jeder, der es einmal wirklich durchgearbeitet hat, wird feststellen, dass es Stephen Covey gelungen ist, die Prinzipien eines erfüllten und sinnvollen Lebens in klare Elemente zu untergliedern.

Die 7 Wege oder Leitlinien sind so klar und eindeutig, dass sie bislang nicht besser und einfacher formuliert wurden.

Jeder kann sofort beim Lesen beginnen, die persönlichen Kraftreserven wieder auf das Wesentliche zu lenken: Effektivität.

Neulich hat ein guter bekannter mir erzählt, dass er bei einem Fortbildungskurs aufgefordert wurde, die wichtigste Erkenntisse aus seinen früheren Beschäftigungen anzugeben. Nachdem er Hochtrabendes von den anderen Teilnehemern mit akademischem Hintergrund hörte, fasste er den Mut zu sagen: "Die Arbeit ist getan, wenn das Licht brennt". Das war die "Lehre", die er aus seiner Ausbildung als Elektroinstallateur zog.

Dieses Buch zeigt auf, wo die Kabel sind und wie sie Sie Ihr persönliches Licht anschließen. So dass es jeder kann.

Als praktische Ergänzung empfehle ich das zugehörige Set von Karten. So kann man sich buchstäblich jeden Tag eine neue/alte Erkenntnis ins Gedächtnis rufen: ISBN 9783897496620


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fundiert, streitbar, zukunftsweisend

Hallo,

dieses Buch ist ein Meilenstein in Sachen Managementliteratur. - Ein ausgezeichneter, fundierter Ratgeber für alle, die weg von "Selbst-" und "Fremdmanipulation", hin zu "intrinsischer Motivation", zu Qualität und Inhalt möchten. - Das beste Buch, oder sagen wir: eines der besten, das derzeit zu diesem Thema existiert.

Es beschreibt den natürlichen Weg - den wir alle prinzipiell schon kennen, ohne jemals ein oder dieses Buch gelesen zu haben: doch viele wünschen sich ja doch eine schnellere, einfachere, kürzere "Route" - eine Abkürzung. - Aber Stephen Covey zeigt uns auf: der Fahrplan lautet "von innen nach außen" und nicht "nur außen ohne innen" oder so. Also, es geht nicht darum, schlicht "neue Techniken" zu lernen, sondern aus einer "inneren Motivation" heraus zu agieren.

Covey beschreibt den Weg einer Entwicklung: von Dependenz über Independenz zu Interdependenz: die Entwicklungsstufen zu einem synergetischen Lebensstil in sieben Schritten. Dabei unterteilt er die ersten drei - den privaten Erfolg - in: Pinzipien der persönlichen Vision, Prinzipien der persönlichen Führung und Prinzipien des persönlichen Managements, dann die Schritte 4 bis 6 - den öffentlichen Erfolg - in: Prinzipien der zwischenmenschlichen Führung, Prinzipien der einfühlenden Kommunikation, bis zu den Prinzipien der kreativen Kooperation.
Der dann folgende letzte Weg / Schritt 7 befaßt sich damit, dass wir nur wirklich effektiv sind, wenn wir uns pflegen, schützen, erholen, um uns dauerhaft und insgesamt ausschließlich nach den von ihm zusammengefaßten natürlichen Prinzipien zu verhalten.

Soweit ein sehr schönes, grundlegendes Werk - mit vielen Beispielen und überwiegend einleuchtenden Argumenten.

Nun zur "Rückseite der Medaille".

Allgemein wirken die von Stephen Covey gelehrten Prinzipien in der Anwendung hier und da etwas "technisch", d.h. ziemlich rational dominiert, und es stellt sich die Frage, ob das überall auch so umsetzbar ist, bzw. ob man das so praktizieren muß.
Ein Beispiel: Herr Covey hat mit einem seiner Söhne eine Abmachung getroffen, damit dieser lernt, Verantwortung zu übernehmen: Ziel: der Garten soll immer sauber sein. - Nach einigen Anfangsschwierigkeiten funktioniert es dann auch. - Aber das Ganze wirkt doch etwas "gestelzt": es mutet an, als ob "Management" und "Effektivität" so etwas wie "göttliche" Ideale wären, an denen kein Weg vorbeiführt. - Wie wenn es nur "einen Weg nach Rom" gäbe. - Insofern gehen "Die 7 Wege zur Effektivität" mit einer gewissen Einseitigkeit einher. -

Ein weiterer Punkt: obwohl sich das Buch klar abhebt, nämlich als "Charakterethik": von innen nach außen, im Gegensatz zur "Persönlichkeitsethik": von außen nach innen, muten ein paar Punkte doch wiederum stark nach "Personlichkeitsethik" an, wie manche der Anwendungsvorschläge, z.B. am Ende des 1. Weges, z.B. der 30-Tage-Test.

Aber diese zwei Punkte sind noch im Rahmen einer 5-Sterne-Bewertung - sie trüben diese nicht.

Was jedoch für den Abzug des einen Sterns sorgt, ist - im Rahmen des ersten Weges - die Darbietung der von Viktor Frankl übernommenen Ansicht, zwischen Reiz und Reaktion sei ein Entscheidungszwischenraum, in dem wir bewußt intervenieren und die Situation verändern, d.h. zunächst eben unsere Reaktion bestimmen, könnten.
Die Kritik hat zwei Richtungen: zunächst einmal ist die Darlegung Herrn Coveys hier ziemlich platt, wenig tiefgehend und schwach erklärend. - Und zweitens scheint sie auch inhaltlich fraglich, d.h. sie ist zu undifferenziert.
- Sie kommt daher, als ob man "mal schnell" ein paar Änderungen vornehmen, und dann - wie von Zauberhand - alles managen könnte. - Leider geht er auf diesen Punkt vertiefend erst im Anhang ein, sodaß zumindest ein etwas besseres Bild entsteht. Aber im Kapitel "1. Weg" fehlt einiges an Erklärendem.

Wie schon angesprochen: zwischen Reiz und Reaktion sei ein Zwischenraum, in dem mittels Selbstwahrnehmung, Vorstellungskraft, Gewissen und Freiem Willen eine geänderte - als gewohnt - Reaktion herbeigeführt werden könne.
Covey unterscheidet hier zwischen Pro-Aktivität versus Reaktivität: reaktive Menschen seien von ihrer Umwelt, von Gefühlen, Umständen, den äußerlichen Bedingungen usw. bestimmt, während der pro-aktive dies alles seinen Werten unterordnet und darum auf einen Reiz selbstgesteuert reagiert.
- Das wirkt sehr "geistig" und ziemlich abgehoben, denn so einfach ist es dann nun doch nicht, - nämlich sich einfach "selbst zu befreien" und dann diesen Weg zu gehen. - Die Illusion, die dahinter steckt, ist wohl die, dass wir Menschen nicht merken, was uns alles beeinflusst und diesen Zustand dann für "Freiheit" halten. - Natürlich gibt es Menschen, die diese Beeinflussungen stärker erleben und insofern davon abhängiger sind (oder scheinen) / deren Wirkungen intensiver erfahren. Diesen wird die hier dargebotene Erkenntnis als "Weg zur Freiheit" verkauft, so sie sie überhaupt nachvollziehen können. - Doch, es ist anders: in diesem Bereich eine Änderung herbeizuführen, bedarf eines - häufig - sehr langwierigen (bis zu jahrelangen) - Erkenntnisprozesses, in dem man jedoch nicht die "Freiheit zwischen Reiz und Reaktion" erlangen muß (die es vielleicht gar nicht gibt), sondern in welchem man lernt, destruktiv bestimmende Faktoren anderen - als wichtiger erkannten - Prioritäten unterzuordnen. -
Und der darauf folgende erste Schritt kann dann zwar eine Frage einer rationalen Entscheidung sein, aber dann kommt es vor allem auf den Willen, oder im Idealfall, eine intrinsische Motivation an.

Allgemein mutet diese "Reiz-Reaktions-Theorie" wie eine selbstverliebte Kopfgeburt an. - Allein schon der Gedanke, alles "frei" von seiner Umwelt (allen Bedingungen einschließlich seiner Vergangenheit) entscheiden, bzw. alles bewußt steuernd beeinflussen zu können, klingt danach, als ob die Erde doch eine Scheibe ist.

Das Kapitel "1. Weg" ist zweigeteilt: zum einen geht es um den "Raum zwischen Reiz und Reaktion", der die Grundlage für den zweiten Teil sein soll, nämlich die "Pro-aktivität". - Aber wenn man es genau nimmt, muß Pro-Aktivität gar nichts mit der vorgenannten "Freiheit" zu tun haben.
Man könnte sich also grundsätzlich fragen, warum Stephen Covey diesen Punkt überhaupt mit aufgenommen / eingebaut hat.
Erklärend folgt im weiteren Verlauf des Buches, dass es sich bei dieser Erkenntnis Viktor Frankls sozusagen um Coveys "Initialzündung" gehandelt hat, aufgrund derer er sich aufmachte, um nach neuen und besseren Wegen zu suchen. - Sicher: man mag ihm seine "Freiheit" zugestehen: dem einen seine "Freiheit", dem anderen seine "erkenntnisbasierte Entwicklungsstufe". -
DAS Störende an Herrn Coveys Ausführungen ist der unreflektierte "Traum von der Freiheit", der hier mit einer "Tiefenerkenntnis" eines großen Psychologen - Viktor Frankl - untermauert wird. - Wer würde diesem schon zu widersprechen wagen?

Fazit: wie schon eingangs geschrieben: dieses Buch ist in weiten Teilen ein tiefes Erlebnis und bietet jedem an - technischer - Entwicklung (im Sinne von Erkenntnis und Management) Interessierten sehr viel - auch sehr persönlichen - Input. - Abgesehen von dem streitbaren Thema "Reiz und Reaktion" innerhalb des ersten Weges - auf welches im Laufe des Buches - leider - - immer wieder zurückgegriffen wird, kann man von diesem Werk sehr viel lernen. Meine Empfehlung: kaufen, immer wieder lesen und - nach der jeweiligen Entwicklungszeit - umsetzen. - Denn ohne Entwicklungszeit ist es nämlich wieder nur Persönlichkeitsethik!


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Ungeschlagener Meister

Für mich ist Covey immer noch das Beste zum Thema Lebensplanung, das ich kenne. Er stellt nicht nur die Platte Frage nach Zeitmanagement, sondern geht das Ganze Thema unter dem Aspekt der Sinnstiftung an. Covey leitet den Leser dazu an, sich selbst die wichtigen Fragen zu stellen und ehrlich zu beantworten. Es ist ja auch bezeichnend, dass Coveys Ideen die Basis für eine ganz Flut von nachfolgenden Büchern war.


Die "Tür" geht nur von innen auf

Bewertung: 5 Sterne (und mehr)

Wer sich auf mögliche Veränderungen einlassen möchte, sollte sich darüber im Klaren sein, dass die Bereitschaft, die Tür von innen zu öffnen, allem voran steht.

Dieses Buch hat - nach mir - in meinem gesamten Freundes- und Verwandtenkreis Anhänger gefunden; vielleicht gerade weil sich jeder wiederfinden kann und Dr Covey nicht postuliert, eine völlig neue Lehre erfunden zu haben, sondern vieles in nachvollziehbare Zusammenhänge gebracht hat.

Alles kann - nichts muss, aber wer will, kann was erleben. Denn zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum, der Deine Entwicklung bestimmt.

Bewertung 5 Sterne (und mehr) - einfach lesen und auf eine (Rund-) Reise gehen, deren Reiseverlauf und Reisedauer der Leser selbst bestimmen kann.







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Bemerkenswert gut!

Das Buch ist einfach nur gut!Kompakt und klar werden Erfolgsstrategien dargestellt und zwar so,dass Widerspruch kaum denkbar ist.
Absolut lohnenswert und angenehm zu lesen!


Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4



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