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Birdy
Matthew Modine, Nicolas Cage

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 4 Bewertungen
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1 A

Super schöne Bilder, eine geistreiche Story und excellente Schauspieler bilden die Grundlage für einen Super Film


Außergewöhnlich gut!

Habe den Film gestern zufällig im TV eingeschaltet und werde ihn mir sofort auf DVD zulegen wie es ein jeder Mensch, der Interesse an intelligentem, bewegendem und spannendem Kino hat, tun sollte. Mit dem Verlangen nach Freiheit beschäftigt sich "Birdy" auf ganz besondere Weise... Diesen Film MUSS man gesehen haben!






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etwas für's Herz

Faktisch geht es um den jungen Vietnam-Veteranen Al, der gebeten wird, einen Kumpel ("Birdy") aufzusuchen, der aufgrund eigenartiger Verhaltensweisen (er spricht nicht, hockt, legt den Kopf schief und starrt auf das vergitterte Fenster) für's erste in einer Nervenheilanstalt untergebracht wurde.

Aus dieser Anfangskonstellation entspinnt sich, auch in vielen Rückblenden über die "Vor-Vietnam"-Zeit der beiden jungen Männer, ein gut aufgebautes Drama, das den Zuschauer nach und nach fesselt. Es stellt sich heraus, dass es sich bei Birdy und Al um langjährige Jungendfreunde handelt, wobei Birdy stets der introvertiertere, ruhige (aber auch charakterstärkere) Part gewesen ist, während Al stärker in der Realität verwurzelt ist und über Birdy seine einfühlsame Seite kennenlernt. Es ist also eine typische Freundschaft zwischen einem Aussenseiter und einem "Normalen".
Birdys Passion sind die Vögel; in ihnen sieht er faszinierende Wesen und nimmt sie sich zum Vorbild. Das geht soweit, dass er ein Vogelkostüm trägt und ihre Sprache lernen möchte.
Beide gehen nach Vietnam. Beide kommen verwundet wieder. Bei Al sind es körperliche Wunden, bei Birdy seelische.
Mit der Zeit wird dem Zuschauer klar, warum sich Birdy so eigenartig verhält, mehr noch, man bekommt Verständnis dafür, dass er nackt auf dem Bett hockt und aus der dunklen Zelle auf das helle Fenster starrt. Noch etwas wird klar: Al braucht Birdy, und Birdy braucht Al. Das hat nichts Sexuelles an sich, sondern etwas Seelisches, und die meisterhafte Auslotung dieser Beziehung macht den Film so wunderschön einfühlsam. Unterstrichen wird das Ganze durch den Soundtrack von Peter Gabriel; dabei handelt es sich zwar meist um "aufgewärmte" Fragmente aus seinen Alben I - IV, aber sie passen hervorragend in die Thematik.
In den letzten Minuten des Films, in denen sich die Ereignisse überstürzen, ahnt man als Zuschauer das vermeintlich unvermeidliche Ende voraus, wird aber dann doch überrascht - hervorragend!
Kurzum - ein schöner Film über Freundschaft, über Freiheit, über Anderssein. Ein Film, bei dem auch einmal die eine oder andere Träne zerdrückt werden darf.


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Es ist nicht möglich, diesen Film, der auf dem gleichnamigen, vorzüglichen Roman von William Wharton basiert, auf ein Thema festzulegen. Birdy ist ein Film über Freundschaft, Krieg und, wie der Titel schon sagt, Vögel. Den Rahmen der Geschichte bildet der Versuch eines im Vietnam-Krieg schwerst verwundeten Soldaten (Nicolas Cage) in die Gedankenwelt seines besten Freundes Birdy (Matthew Modine) einzudringen, der in einer Nervenheilanstalt lebt, seit er im Krieg angeblich den Verstand verloren hat. Während er dies versucht, denkt er zurück an ihre gemeinsame Schulzeit, während der Birdy, ein Liebhaber von Kanarienvögeln, den Ruf hatte, ein Exzentriker zu sein, der es trotzdem verstand, sich mit seiner eigenwilligen Art Freunde zu machen.

Der von Alan Parker (Evita, Die Asche meiner Mutter) inszenierte Film funktioniert am besten, wenn man ihn als eine Geschichte über das Erwachsenwerden betrachtet, denn Parker verzichtet darauf, die bizarren Welten von Birdy, die im Roman beschrieben werden -- Fantasie-Welten, in denen er mit seinen über alles geliebten Vögeln lebt und die er daheim, im Schlafzimmer seiner Eltern, zu realisieren versucht -- darzustellen. Dafür ist Matthew Modine in der Rolle eines jungen Mannes, der der diesseitigen Welt entronnen ist und in seinem eigenen, kleinen Universum lebt, großartig. Großartig, wie der Soundtrack von Peter Gabriel. Dieser ist für diesen Film ein Experiment eingegangen: Er hat alte Stücke, die er in den 70er Jahren geschrieben hat, teilweise neu, allerdings in anderen Tonarten, eingespielt oder mit Hilfe der seinerzeit noch in den Kinderschuhen steckenden digitalen oder herkömmlichen elektronischen Aufnahmetechniken verfremdet. Das Ergebnis ist alles andere als experimentell, es ist vielmehr ein Eindringen in neue Klangwelten, Welten, die ebenso faszinierend und fremd sind wie die, in denen Modine lebt! --Marshall Fine


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