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Hannibal (FSK 16)
Sir Anthony Hopkins, Julianne Moore

Ufa/DVD, 2001

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 175 Bewertungen
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Blutige aber uninspirierte Fortsetzung des Kult Thrillers

Eine Fortsetzung von einem Film zu drehen der von der gesamten Filmwelt vergöttert wird ist ein schwieriges Unterfangen.
Noch schwieriger wird es wenn der regisseur des ersten teils kein interesse am zweiten bekundet, die Hauptdarstellerin des ersten teils eben so wenig und man jahrelang damit beschäftigt ist eine adäquate Fortsetung zu drehen!

Diesmal durfte Ridley Scott regie führen und der macht seinen Job mal wieder sehr gut und unterstreicht seinen exzellenten Ruf als Filmemacher.
Auch Sir Anthony Hopkins gibt wieder alles und beweißt das ihm die Rolle des Hannibal Lector auf den leib geschrieben ist und hier ist der Film mit weiteren hochkarätigen Darstellern wie den grossartigen Ray Liotta,Julienne Moore und Gary Oldman perfekt besetzt.
Doch die Sory leidet unter der explizit gezeigten Brutalität und die Frage ob das den Film besser macht sei mal dahingestellt.
An dem ersten Teil kommt der Film aber bestimmt nicht ran!

Die UNCUT DVD ist klasse , wartet mit guten Bild und perfekten Ton auf.
Die Extras sind reichhaltig und sehr informativ!

ACHTUNG für alle UNCUT Fans: Finger weg von der gekürzten FSK 16 DVD!!

Film:***
Bild:****
Ton:*****
extras:****


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Schlechter als das Buch

Eine Fortsetzung zu "Das Schweigen der Lämmer" zu verwirklichen, war sicher kein leichtes Unterfangen. Schon Autor Thomas Harris arbeitete jahrelang an seinem Roman, um dann klar hinter den Erwartungen zurückzubleiben. Der Film macht vieles anders, aber nichts besser.

Wie schon im Roman leidet Agent Starling darunter, daß Thomas Harris nicht mehr viel mit der Figur anzufangen wußte. Julianne Moore bemüht sich als Ersatz für Jody Foster zwar, bleibt aber oft blass und die Rolle ist nur noch ein Schatten dessen, was sie in "Das Schweigen der Lämmer" war. Anthony Hopkins kann schauspielerisch überzeugen, aber auch Hannibal Lecter ist von seiner Bestform weit entfernt. Dieser Lecter erinnert kaum noch an den Psychopathen aus dem Vorgänger. Seine Dialoge sind aufgesetzt, Lecter wirkt stark verharmlost, fast schon zu sympathisch und wie eine beliebige Horrorfilmfigur. Das Monster ist nun Mason Verger, während Hannibal seine diabolische Aura fast völlig verloren hat. Nur Ray Liotta kann voll überzeugen, was Darstellung und Rolle angeht.

Die Änderungen gegenüber dem ohnehinschon konstruiert wirkenden Roman machen den Film auch nicht besser: Mit Mason Vergers Schwester Margot hat man den einzig wirklich interessanten Charakter schlicht gestrichen. Ebenso wurden mehrere andere Figuren gestrichen, Vergers Tod ist einfach nur ein schlechter Scherz und das Ende ist noch dürftiger als im Roman. So richtig gefallen kann im Film eigentlich nur der Teil, der auch im Roman der beste war: Der Handlungsstrang in Florenz.

Handwerklich ist der Film wirklich überzeugend, aber Storytechnisch ist es eine schwache Umsetzung eines enttäuschenden Romans und die schlechteste Harrisverfilmung.


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Ridley Scott ist Kult!

Verfilmte Tri- oder Tetralogien haben oft den Makel, dass nach dem ersten Überflieger aus dem zweiten Film ein undankbarer Lückenfüller wird. Das war bei "Star Wars" und mit Abstrichen auch bei "Herr der Ringe" so. "Schweigen der Lämmer" hatte Ende der Achtziger Jahre Furore gemacht, auch wegen dem in Mode gekommenen "Profiling", das als operative Fallanalyse unter Einbezug von soziologischen und psychologischen Momenten viel älter war als der Begriff selbst. Ridley Scott ist seit "Alien" (1979) und "Blade Runner" (1982) Kult. Die Filme wirken auch heute noch frisch und unverbraucht. Seine späteren Filme haben Oscars bekommen, nicht so aber er als Regisseur. Was er nun mit "Hannibal" (2001) als Follow-up von "Silence of the Lambs" (1991) ablieferte ist makellos. Schon der Vorspann mit dem Gesicht von Anthony Hopkins, aus lebendigen Tauben gebildet, ist eine Gänsehaut wert. Der Film ist sorgfältig und mit Liebe zum Detail gedreht. Er ist logisch und spannend aufgebaut und wird schon wegen dem romantischen Schauplatz Florenz nicht langweilig. Hannibal ist ganz in seinem Element und das zarte Band, das ihn mit Clarisse Starling verbindet, hält auch in diesem Film. Julianne Moore ist eine würdige Nachfolgerin für Jody Foster. Das Schlussdiner, in welchem der fiese Vorgesetzte von Clarisse Starling sein eigenes Hirn verspeist, ist - nachdem man es einmal gesehen hat - bei weitem nicht so schlimm wie die Dauermetzeleien in anderen Filmen. Der Film wird wohl immer im Schatten von "Silence of the Lambs" stehen, deswegen ist er für sich genommen nicht weniger sehenswert und die Gefahr, dass er je Staub ansetzen wird, ist äusserst gering.


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Übelgeiler Nachfolger von "Schweigen der Lämmer"

Absolut hammergeiler Film! Action, Psycho, Spannung, Nervenkitzel, Brutaltität und Abartigkeit, dieser Film hat alles!
Ich hab die Englische Version (in England gekauft^^), also die uncut.
Anfangs gibts sogar recht gute (und nicht unblutige^^) Action, ansonsten kann sich die Brutalität sehen lassen. Es gibt zwar nicht allzu viele brutale Szenen (wie auch bei den Vorgängern), aber dafür sind diese schon recht abartig zum Teil. Die Handlung ist auch recht spannend, aber zum Teil unverständlich und lässt Fragen beim Zuschauer offen, z.b. wie Hannibal dem FBI am Ende entkommt. Das hätte man ruhig auch noch verfilmen können. Aber naja: Juliane Moore spielt die Rolle der Clarice Starling genauso gut wie Jodie Foster und Anthony Hopkins setzt als Hannibal Lecter zum Höhenflug an.
Fazit: Ein muss für alle, die Psychothriller mit etwas Gewalt, Blut, Action und Abartigkeit mögen! Aber ich rate euch dennoch zum Kauf der Uncut-Version, diese ist zwar nich arg viel länger als die geschnittene, aber dennoch besser ;)

Gruß


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Klasse DVD, klasse Film

DVD: Die DVD enthällt ...Drinnen befindet sich ein aufklappbares "Buch", welches die zwei DVDs enthält (ähnlich wie bei der PLATINUM EDITION von Sieben)
Die DVDs sind ROT beschichtet, das Label ist schlicht und schwarz (sieht cool aus!)

---------- DVD 1 - Der Film ----------

Bildformat: Widescreen 1,85:1 (Anamorph)

Ton
Deutsch (DD 5.1 EX __ und __ DTS ES Discrete 6.1)
Englisch (DD 5.1 EX __ und __ DTS ES Discrete 6.1)

Audiokommentar von Regisseur Ridley Scott
(nicht untertitelt!)

Untertitel: Deutsch
(bei der engl. Sprachfassung nicht ausblendbar)
(Regie-Kommentar ist NICHT untertitelt!)



---------- DVD 2 - Bonus Material ----------

"Das Schweigen wird gebrochen"
ca. 75 min. Making-of über die Entwicklung, die Produktion, die Make-Up Effekte, die Musik und Reaktionen auf den Filme (komplett englisch)

13 geschnittene/alternative Szenen, ein alternatives Ende (insgesamt über 30 min.) mit optionalem Audiokommentar
(komplett englisch)

Multi-Angle Specials
+ Die "Fischmarkt" Actionsequenz
+ "Ridleygramme" (Storyboard / Filmvergleich)
+ Design des Vorspanns

weiteres:
+ mehrere Kino Trailer
+ mehrere TV Spots
+ hunderte Fotos
+ Cast & Crew Biographien
+ Produktionsnotizen
+ ein weiterer Trailer: "Das Schweigen der Lämmer"


+ Hidden-Feature

Hidden Feature: Ins Menü "DVD-Credits" gehen. Dort die linke Pfeiltaste auf der Fernbedienung 4 mal drücken. Dann die Pfeiltaste nach unten drücken.


Bildqualität: 1
Sattes und kontrastreiches Bild. Null Kompressions-Artefakte. Abosult fehlerfreies quell-Negatv

Tonqualität: 2+
Wummig, brummig oder summig. Einfach ein Erlebnis!

Normale Amaray-Hülle

Film: Echt guter Film, allerdings brutaler als Das Schweigen der Lämmer .




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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



Er ist wieder da, und er ist hungriger denn je. Zehn Jahre nach Das Schweigen der Lämmer genießt Dr. Hannibal "the Cannibal" Lecter (Anthony Hopkins) Espresso schlürfend das süße Leben in Italien.

FBI-Agentin Clarice Starling (Julianne Moore, die die Rolle von Jodie Foster übernommen hat) dagegen ist es weniger gut ergangen. Sie war schon immer eine Außenseiterin, und nun ist sie die stille, launische Einzelgängerin, die die bürokratischen Spielchen nicht mitmacht und deshalb leiden muss. Eine vermasselte Drogenrazzia führt zu ihrer Zurückstufung -- und zu der Bitte von Lecters einzigem überlebendem Opfer, Mason Verger (Gary Oldman), um eine kleine Fragestunde. Clarice ahnt nicht, dass der grauenhaft entstellte Verger -- dem Lector unterstellt, er habe sich sein Gesicht selbst heruntergerissen -- sie als Köder benutzt, um Dr. Lecter aus seinem Versteck zu locken. Er ist zuversichtlich, dass er den guten Onkel Doktor diesmal schnappen wird.

Hannibal verwendet die grundlegende Handlungskonstruktion von Thomas Harris' barockem Roman und ist stilistisch derart anders als sein Vorgänger, dass man gezwungen ist, ihn für sich allein zu bewerten. Regisseur Ridley Scott gab dem Film ein elegantes, geradezu europäisches Aussehen, das von Anfang an klar macht, dass sich hier -- im Gegensatz zum ersten Film -- alles um Hannibal dreht.

Funktioniert es aber auch? Gewiss -- aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Geschickt baut Scott eine Atmosphäre der Vorahnung auf, aber es ist alles nur ein Aufbau zum Antiklimax, da Vergers Plan zur Ergreifung Hannibals (um ihn dann an menschenfressende Wildschweine zu verfüttern) letztendlich nicht zum erforderlichen blutigen Nervenkitzel führt. Und der marktschreierisch angekündigte Höhepunkt, die Abendessensequenz mit Clarice, Dr. Lecter und einem dritten unglücklichen Gast, wechselt ständig zwischen Parodie und Horror.

Hopkins und Moore sind ohne Zweifel beide erstklassig, aber die Handlung ist so konstruiert, dass sie so weit wie nur möglich auseinander gehalten werden -- wo doch im Schweigen der Lämmer gerade ihre Interaktion so faszinierte. Wenn sie denn mal zusammentreffen, sind diese leider nur wenigen und einfach zu späten Begegnungen dennoch recht spannend. --Mark Englehart


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