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Summer of Sam
John Leguizamo, Adrien Brody

VCL, 2002

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 2 Bewertungen
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feuerwerk toller bilder und schräge charaktäre

ich kenne diesen film seit jahren und hab ihn sicher schon 6-7 mal gesehen, aber er wird einfach nicht langweilig. die schrägen charaktäre (loser, poser, macker, tussies, machos, tunten, nutten, freaks, punks - alles dabei was das herz begehrt), die verrückte story mit dem massenmörder der knutschende pärchen in autos abknallt, der ganze 70's flair, einfach genial. dazu sehr schöne bilder und schöne menschen.

ich verstehe auch nicht warum dieser film so untergegangen ist und warum ihn kaum einer kennt, dieser film befindet sich in meinem best-of regal auf ewig unter den top-5!


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Unterschätzer Film von Spike Lee

Es ist schade, dass die letzten Filme von Spike Lee in Deutschland kaum mehr im Kino zu sehen sind, aber zum Glück gibt es ja DVDs.
Dieser Film ist ein vielschichtiges Poträt der 70er Jahre: Ähnlich wie in "Do the right thing" wird gezeigt, wie bestimmte Ereignisse (hier eine Mordserie) Vorurteile und Aggressionen in einer relativen kleinen Gemeinschaft (hier die Bronx) freisetzen und schließlich auf eine dramatische Eskalation zusteuern. Daneben zeigt der Film an Hand der Hauptperson John Leguizamo die Schattenseiten der (z.B. in "Saturday Night Fever" gefeierten) Discoära der 70er in den Clubs, wie seinen beginnenden Drogenkonsum und die Unfähigkeit, seiner Frau (Mira Sorvino) treu zu bleiben.
Fazit: Kein klassischer Thriller, aber ein spannendes, von hervorragenden Schauspielern getragenes Poträt von New York 1977.


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Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass dieses Drama nicht den Titel "Son of Sam" trägt; Summer of Sam ist weniger eine Chronik des einsamen Killers als der Zeit, in der er die Psyche New Yorks in seiner Gewalt hatte. Die Zeit ist der glühend heiße Sommer des Jahres 1977. Wir erspähen wohl den Killer (Michael Badalucco) auf seinen wahnsinnigen Streifzügen, aber der Film dreht sich in erster Linie um zwei Freunde aus der Bronx -- Vinny und Ritchie (John Leguizamo, Adrien Brody).

Vinny und seine Frau Dionna (Mira Sorvino) entfliehen ihrer unglücklichen Ehe in den Diskos der Umgebung. Ritchie kehrt in sein Viertel zurück, ausgestattet mit einer Punkfrisur, Punkklamotten und einem britischen Akzent, was die Jungs der Nachbarschaft, in denen es vor Testosteron nur so brodelt, sofort auf die Palme bringt. Die Cops, die örtlichen Bandenchefs und die Typen auf der Straße haben alle so ihre eigenen Vorstellungen davon, wer der Killer sein könnte. Auf ihren fehlgeleiteten Listen von Verdächtigen befinden sich nicht nur Einzelgänger aus der Nachbarschaft, sondern auch Leute wie Reggie Jackson.

Es ist Regisseur Spike Lee mit seiner energischen Kameraarbeit und seinem Pop-Soundtrack vorzüglich gelungen, die Menschen einzufangen, wie sie mit dieser angstvollen Zeit umgehen. Bei den häuslichen Dramen dagegen ist der Film schlicht eher banal. Er unternimmt unnötige Umwege durch Vinnys Sexleben im ehelichen Bett sowie durch Ritchies außereheliche Eskapaden. Eine der Ehestreitigkeiten ist derart lang und klischeebehaftet -- wenn auch realistisch und hervorragend gespielt -- dass man sich fragt, ob da wohl jemand im Schneideraum eingeschlafen war. Wenn man dann noch die Todesschüsse aus nächster Nähe und die endlose Vulgarität hinzuzählt, haben wir es hier mit Lees unangenehmstem Film zu tun. --Doug Thomas


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