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Adaption
Nicolas Cage, Meryl Streep

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 21 Bewertungen
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Großartiger Film und eine witzige Oscar-Nominierung!

"Adaptation" ist tatsächlich ein genialer Film, dazu braucht man wohl kaum etwas zu sagen.
Donald Kaufman ist eine rein fiktive Person, das wurde schon korrekt erklärt. Charlie Kaufman hat keinen Bruder. Allerdings musste Donald für den Oscar nominiert werden, da Donald im Film als Autor genannt ist und die AMPAS (Academy of Motion Picture Arts and Sciences) die genannten Autoren im Falle einer Oscar-Nominierung auch zu nennen hat, so steht es in den Statuten der AMPAS. Es war also keineswegs ein Versehen sondern eine regelkonforme, obwohl unmögliche Nominierung.
Komische Geschichte, die allein den Film schon zu etwas Besonderem macht, auch, wenn das angesichts der außerordentlichen Qualität des Film nicht notwenig ist.


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Sofies Welt.

Die Drehbuchautorin Susan Orlean landet mit ihrem Buch Der Orchideendieb" einen Bestseller. Nun soll das Buch verfilmt werden und der erfolgreiche und bekannte Drehbuchautor Charlie Kaufmann soll das Buch filmreif gestalten.

Doch Charlie steckt in einer Schaffenskrise. Er kann sich dem Werk nicht wie gewohnt nähern. Zudem taucht sein Zwillingsbruder auf, quartiert sich bei ihm ein und begingt zu Schreiben. Je erfolgloser Charlie agiert, umso erfolgreicher wird sein Bruder. Die Überlegung, ein Gespräch mit der Romanautorin zu führen, verwirft er. Er geht ihr geradezu aus dem Weg.

Ganz am Boden, ändert Charlie sein Verhalten. Er bringt sich selbst in das Drehbuch ein und begingt die Autorin auszuspionieren, weil er ein im Roman nicht veröffentlichtes Geheimnis vermutet. Charlie kehrt zurück ins Leben.

Die vielschichtige Story ist nicht leicht zu konsumieren. Gelingt es aber die unterschiedlichen Handlungsebenen zu erkennen, gibt die Geschichte ihr Geheimnis preis. Highlevel-Film für den anspruchsvollen Betrachter.



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Provozierender Film

Dieser Metafilm verlangt nach einer Metarezension.
Diese Erkenntnis ist ein Weg den Zugang zu diesem Werk zu finden: Es handelt sich (natürlich nicht ausschließlich) um eine Reflektion über die Mechanismen des Kinos in Form eines Experiments am Zuschauer. Führt man sich die zentrale Frage des Films, was ein guter Film sei, vor Augen, könnte man meinen die Antwort zu haben und in der Tat halte ich diesen für sehr gut.
Damit möchte ich aber keine bedingungslose Kaufempfehlung aussprechen (die 5 Sterne kann ich mir trotzdem nicht verkneifen), denn Adaption stößt, das gehört zu seinem Versuchsaufbau, den Zuschauer gehörig vor den Kopf. Auch ohne einen Schlüssel, und wann findet man diesen schon beim ersten Durchlauf?, sollte ein Film unterhalten. Bei mir hat das funktioniert, doch da dieser Film auf bewährte Strukturen verzichten muss, und eben diese sind es, die ein breites Publikum bei Laune halten, ist er darauf angewiesen, dass der Zuschauer seine Unterhaltung aus anderen Quellen bezieht.
Ich habe sofort mit seinem Protagonisten gefühlt, da mir seine Zweifel über und Probleme mit dem Schreiben/Leben nicht ganz fremd sind, die wohl beste Möglichkeit ein Band zwischen Rezipient und Autor zu schmieden, aber wem das nicht so ergeht, der wird es schwer haben Emotionen in diesen Film zu investieren. Wem auch noch der (oft subtile) Humor nicht gefällt, der braucht sich Adaption im Grunde nicht anzusehen, nicht als Film zumindest, denn an den cleveren Ideen kann man sich auch so erfreuen und der ein oder andere wird vielleicht auch einen Schritt auf ihn zugehen können.


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5



Adaption ist ein brillantes, wendungsreiches Werk von Drehbuchautor Charlie Kaufman und Regisseur Spike Jonze, dem Team, das uns auch Being John Malkovich bescherte. Nicolas Cage ist wieder in Topform in der komischen, traurigen und raffinierten Rolle des Charlie Kaufman (ja, Sie haben richtig gelesen), eines sich selbst verachtenden Drehbuchautors, der beauftragt wurde, das Buch The Orchid Thief von Susan Orlean für ein Drehbuch zu adaptieren.

Frustriert und zugleich vernarrt in Orleans elegant geschriebenes, aber dennoch inhaltsloses Buch (das im Grunde nichts weiter als eine Betrachtung über Blumen ist), beginnt Kaufman ein Drehbuch über sich selbst zu schreiben, der wiederum versucht, ein Drehbuch zu The Orchid Thief zu schreiben. Währenddessen wird er ständig von seinem Zwillingsbruder Donald genervt (natürlich ebenfalls von Cage gespielt), der fröhlich an einem Drehbuch zu genau der Art von Schema-F-Actionfilm arbeitet, die Kaufman so abstoßend findet.

Adaption erweist sich als der künstlerisch ehrgeizigste, im höchsten Maße zynischste und am wenigsten kategorisierbare Streifen, der je aus der Filmfabrik Hollywood gekommen ist. In weiteren Rollen zu bewundern: Meryl Streep (Susan Orlean), Chris Cooper, Tilda Swinton und Brian Cox. --Bret Fetzer


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