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Augustus - Mein Vater, der Kaiser (2 DVDs)
Peter O'Toole, Benjamin Sadler
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Sehr interessanter Historienfilm

Ich interessiere mich sehr für Alte Geschichte und war von "Augustus" angenehm überrascht. Dieser Film ist keine langweilige Sandalenschnulze, sondern eine aufregende Lebensgeschichte. Peter O'Toole war großartig und Benjamin Sadler überzeugte als junger, noch unsicherer Octavius. Im Gegensatz zu Filmen wie "Cleopatra" wurde der Bombast hier zurückgeschraubt, wodurch die Stärken und Schwächen der handelnden Charaktere stärker in den Mittelpunkt rückten. Ich kann "Augustus" nur jedem empfehlen, der gute Historienfilme mag


Völlig OK

Es ist doch immer wieder erstaunlich, was sich hier in den Rezensionen manche "Möchtegern-Historiker" erlauben, indem sie versuchen, unterhaltsame Filme mit Kritik zu überschütten, die so einfach nicht berechtigt ist. Wenn Ihr historisch perfekt datierte und exakt belegte Geschichten sehen wollt, schaut Euch Dokumentationen an ! Dieser Film hier und noch viele andere, die ähnlich bewertet wurden, gehört aber nun mal in die Kategorie der Unterhaltung und muß sich wie andere Spielfilme auch nicht an exakte Fakten und Daten halten. Nebenbei bemerkt glänzen hier auch einige Vorredner mit Fremdworten "en gros", haben aber offensichtlich das Fach der Rechtschreibung völlig übersprungen.
Der Film ist aus meiner Sicht sehr unterhaltsam, nie langatmig, gut besetzt und somit absolut sehenswert !


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Meinungen: Seite 1, 2



Augustus ist der erste von sechs Zweiteilern, die aufwändig inszeniert und mit Starbesetzung die Geschichte des Römischen Weltreichs von den ruhmreichen Anfängen bis zum langsamen Niedergang erzählen sollen. In Rückblenden erzählt der vom Alter gezeichnete und um seine Nachfolge besorgte Kaiser Augustus, wie es ihm gelungen ist, das von Bürgerkriegen zerrissene Rom zu neuer Blüte zu führen.

Als junger Mann verschrieb Augustus sein Leben seinem Onkel Julius Cäsar und dessen Vision eines römischen Imperiums. Als Cäsar ermordet wird, tritt Augustus die Nachfolge an. Doch erst muss er sich im Kampf gegen die Mörder Cäsars bewähren und Gegner wie Marc Anton und die ägyptische Königin Kleopatra bezwingen. Augustus schenkt den Römern Frieden und Wohlstand, doch der Preis, den er dafür zahlt ist hoch: Seine Schwester Octavia, seine Frau Livia, seine Tochter Julia und sogar seine beiden Enkelsöhne dienen einzig und allein dem Zweck, das Wohl Roms zu mehren und zu sichern.

In knapp drei Stunden breitet der TV-Zweiteiler in epischer Länge das Schicksal Augustus' und Roms Blütezeit als mächtigste Stadt des Altertums aus. Inszenierung und Ausstattung sind dem Rahmen eines TV-Films angemessen, mehr aber auch nicht. Gedreht wurde die italienische Koproduktion im tunesischen Hammamet. Peter O'Toole als Augustus, Charlotte Rampling als Livia und Gottfried John als Cicero stechen als einzige namenswerte Stars gegenüber der übrigen Besetzung deutlich hervor, die sich zudem mit etlichen Längen des Drehbuchs herumschlagen muss.

Benjamin Sadler (Das Wunder von Lengede), der Augustus als jungen Mann gibt, wirkt unbeholfen und scheint von seiner Rolle eher überfordert. Regisseur Roger Young hat sich mit zahlreichen Bibel-Verfilmungen als Historienexperte etabliert und liefert fernsehgerechte Unterhaltungskost. Wer nicht mehr von Augustus erwartet, kommt auf seine Kosten. --Birgit Schwenger


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