DVDs:
•
Little Big Man
Dustin Hoffman
,
Martin Balsam
durchschnittliche Kundenbewertung:
basierend auf 9 Bewertungen
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empfohlen!
Der neue Western in den 70ern
Arthur Penn schuf mit "
Little
Big
Man
" den "neuen Western" der Nach68er-Generation. Befreit von Fehlvorstellungen und geschichtlichen Verdrehungen, war er Versuch einer filmischen "Wiedergutmachung" der durch den Film und die Filmgeschichte entstandenen falschen "Indianer-Feind-Wilden-bilder" der Western seit der Stummfilmzeit. Es wurde mit "Little Big Horn"- Lügen genauso verfahren, wie mit General Custer selber: Entmystifzierung falscher Legendenbildung. Darum gehört dieser Western, ähnlich wie Costners "Der mit dem Wolf tanzt" zu den aufgeklärten Filmen dieses Genres.
Dustin Hoffmann spielt darin den entführten weißen Jungen, der eigentlich mehr Indianer ist als seine indianischen Spielgefährten. Zwischen Komödie und bitterböser Satire tanzt dieser Film und Hoffmann sich ins freie der "Wahrheit" über eine "verlogene Zeit" der Pioniertaten Amerikas!
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Genial!
Sehr realistisch, wie sonst nur "Jeremiah Johnson", "Der mit dem Wolf tanzt" oder "Tombstone".
Einziger Kritikpunkt: Trotz der Länge werden ca. zwei Drittel der Buchvorlage (
Little
Big
Man
von Thomas Berger) weggelassen, aber das kann auch wegen des Jugendschutzes seine Gründe haben (die Dialoge sind sehr vulgär und die Gewaltszenen sehr drastisch geschildert). Der Film bleibt für mich ein Meisterwerk, aber das Buch ist um Welten besser.
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Wilder Westen einmal anders...!
Schwer beschreiblicher Genremix aus Parodie, Kömödie, Drama und Aktion. Tragik und Komik liegen sehr nah beieinander und nur der Tatsache dass vor und hinter der Kamera lediglich wahre Könner ans Werk gingen, ist es geschuldet, dass aus diesem eigentlichen Widerspruch ein höchst unterhaltsamer Streifen entstehen konnte und das Ganze nicht zum Absurdum verkam. Einerseits schildert dieser etwas andere Lebenslauf, fernab von der abgedroschenen, banalen Winnetou- Ro
man
tik, recht nüchtern die Härte des (Über)Lebens in einer unwirtlichen Epoche der Menschheit. Zugleich schüttelt man sich vor Lachen über den von subtil bis klamaukig eingeflochtenen (schwarzen) Humor, manchmal aufgeschaukelt bis hin zum Aberwitz. Abermals brillieren Dustin Hoffman und Faye Dunaway in einer Art und Weise, dass man glauben möchte nur diesen Beiden das Gezeigte 100%ig abkaufen zu können. Sorgten sie doch durch ihr Spiel für die Balance und verhinderten dass der Film in die eine oder andere Richtung kippte, wobei sein besonderer Reiz mittendrin sicherlich unwiderbringlich verloren gegangen wäre. Vielleicht ist "
Little
Big Man
" (noch) so etwas wie ein Geheimtip, einer jener weniger bekannten Knaller, doch das sollte sich schnelltens ändern- hugh!
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Guter wenngleich alter Film
Natürlich merkt
man
dem Film an, dass er bereits 1970 in den Kinos gespielt wurde, folglich in den späten achtzigern des vorigen Jahrhunderts produziert wurde. Ich habe mir deshalb die DVD auch nur ausgeliehen und nachdem ich mir die 134 Minuten nocheinmal angesehen hatte war das doch alles ein bisschen schwächer als ich es von damals im Kopf hatte.
Dieser für die damalige Zeit fast genial umgesetzte Zeitzeugenbericht eines WEISSEN INDIANERS hat natürlich noch immer was. Aber was könnte man heute daraus machen!
Jedenfalls sitzt im Altenheim dieser 121 Jahre alte Jack Crabb und erzählt einem überforderten Reporter die Geschehnisse seines Lebens aus der Sicht des letzten weißen Überlebenden der Schlacht am
Little
Big
horn und outet unter anderem, vielleicht etwas überzogen, den aus einer bestimmten Ecke stets gerühmten General Custer als einen ziemlichen Vollidioten, der der vielleicht auch war.
Wichtiger war jedoch, dass der Öffentlichkeit die Ausrottung der Indianer, dieser GEPLANTE VÖLKERMORD, bewusst gemacht wurde. Das Verbrechen an einem durchaus nicht tumben Volk, das von Anfang an vom christlich geprägten GUTEN WEISSEN betrogen, bestohlen und gemordet wurde.
Die Adaption des gleichnamigen Romans von Thomas Berger für den Film ist zweifellos gelungen und die Story gibt ja auch was her:
Im Alter von zehn Jahren wurde der kleine weiße Siedlersohn mit seiner älteren Schwester und der übrigen Familie von einer Horde wilder Inidaner überfallen. Bis auf die beiden Kinder wurden alle getötet. Die wurden von einem Cheyenne gefunden, der sie zu sich nahm und dem Jungen schließlich zum wirklich fürsorglichen Großvater wurde. Nicht dessen Schwester, die schnell flüchtete und ihren Bruder erst später in einer kurzen Sequenz des Films noch einmal treffen sollte.
Als der Junge, bereits herangewachsen, sich als mutiger Krieger zeigte, erhielt er in Anlehnung an seine nur geringe Körpergröße den Namen Little Big Man. Unverhofft sehen sich die Menschenwesen, wie sich die Cheyenne selbst bezeichnen, trotz aller gegenteiligen Bemühungen in einen Krieg mit den weißen Soldaten verwickelt und Little Big Man (natürlich Dustin Hoffman) kann sich nur durch das outen als eigentlich Weißer vor dem Tod durch die Soldaten retten.
In der folgenden Zeit lebt er ein Leben unter Weißen, unterbrochen durch erneute Aufenthalte bei seinem alten Cheyenne-Stamm, bis hin zur großen Schlacht am Little Bighorn. Dort wird allerdings m.E. nicht ausreichend herausgearbeitet, dass dies die einzige Schlacht war, in denen verfeindete Indianerstämme endlich einmal unter einem Kommando sich zusammen fanden, um dem Eindringling geschlossen entgegen zu treten, ähnlich, wie zu ihrer Zeit die Germanen in der Schlacht vom Teutoburger Wald sich den total überlegenen Römerns entgegenstemmten.
Der Film endet mit einer Kamerafahrt durch die Räume des Altenheims, die den Plot auch einläuteten, dann doch etwas abrupt. Doch wurde mit diesem Werk bei seinem Erscheinen sicherlich eine NEUE SICHT auf diese Indianer geschaffen im Bewusstsein des Amerikas der Gegenwart.
Natürlich hat der Film fünf Sterne verdient. HMcM
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GUTER ALTER FILM
Natürlich merkt
man
dem Film an, dass er bereits 1970 in den Kinos gespielt, folglich in den späten sechzigern des vorigen Jahrhunderts produziert wurde. Ich habe mir deshalb die DVD auch nur ausgeliehen und nachdem ich mir die 134 Minuten nocheinmal angesehen hatte war das doch alles ein bisschen schwächer als ich es von damals im Kopf hatte.
Dieser für die damalige Zeit fast genial umgesetzte Zeitzeugenbericht eines WEISSEN INDIANERS hat natürlich noch immer was. Aber was könnte man heute daraus machen!
Jedenfalls sitzt im Altenheim dieser 121 Jahre alte Jack Crabb und erzählt einem überforderten Reporter die Geschehnisse seines Lebens aus der Sicht des letzten weißen Überlebenden der Schlacht am
Little
Big
horn und outet unter anderem, vielleicht etwas überzogen, den aus einer bestimmten Ecke stets gerühmten General Custer als einen ziemlichen Vollidioten, der der vielleicht auch war.
Wichtiger war jedoch, dass der Öffentlichkeit die Ausrottung der Indianer, dieser GEPLANTE VÖLKERMORD, bewusst gemacht wurde. Das Verbrechen an einem durchaus nicht tumben Volk, das von Anfang an vom christlich geprägten GUTEN WEISSEN betrogen, bestohlen und gemordet wurde.
Die Adaption des gleichnamigen Romans von Thomas Berger für den Film ist zweifellos gelungen und die Story gibt ja auch was her:
Im Alter von zehn Jahren wurde der kleine weiße Siedlersohn mit seiner älteren Schwester und der übrigen Familie von einer Horde wilder Inidaner überfallen. Bis auf die beiden Kinder wurden alle getötet. Die wurden von einem Cheyenne gefunden, der sie zu sich nahm und dem Jungen schließlich zum wirklich fürsorglichen Großvater wurde. Nicht dessen Schwester, die schnell flüchtete und ihren Bruder erst später in einer kurzen Sequenz des Films noch einmal treffen sollte.
Als der Junge, bereits herangewachsen, sich als mutiger Krieger zeigte, erhielt er in Anlehnung an seine nur geringe Körpergröße den Namen Little Big Man. Unverhofft sehen sich die Menschenwesen, wie sich die Cheyenne selbst bezeichnen, trotz aller gegenteiligen Bemühungen in einen Krieg mit den weißen Soldaten verwickelt und Little Big Man (natürlich Dustin Hoffman) kann sich nur durch das outen als eigentlich Weißer vor dem Tod durch die Soldaten retten.
In der folgenden Zeit lebt er ein Leben unter Weißen, unterbrochen durch erneute Aufenthalte bei seinem alten Cheyenne-Stamm, bis hin zur großen Schlacht am Little Bighorn. Dort wird allerdings m.E. nicht ausreichend herausgearbeitet, dass dies die einzige Schlacht war, in denen verfeindete Indianerstämme endlich einmal unter einem Kommando sich zusammen fanden, um dem Eindringling geschlossen entgegen zu treten, ähnlich, wie zu ihrer Zeit die Germanen in der Schlacht vom Teutoburger Wald sich den total überlegenen Römerns entgegenstemmten.
Der Film endet mit einer Kamerafahrt durch die Räume des Altenheims, die den Plot auch einläuteten, dann doch etwas abrupt. Doch wurde mit diesem Werk bei seinem Erscheinen sicherlich eine NEUE SICHT auf diese Indianer geschaffen im Bewusstsein des Amerikas der Gegenwart. Vielleicht etwas weniger Einzelheiten und dafür stärkere Ausarbeitung des Verbliebenen, hätten dem Film gut getan.
Natürlich hat der Film fünf Sterne verdient. HMcM
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