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Requiem for a Dream (Premium Edition, 2 DVDs)
Ellen Burstyn, Jennifer Connelly

Highlight, 2005

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 21 Bewertungen
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Nachhaltig und beklemmend

Ich habe von diversen Seiten viel Gutes über diesen Film gehört. Vor allem die Oscar-nominierte Ellen Burstyn sei mehr als nur einen Blick wert. Aufgrund der vielen Empfehlungen habe ich mir den Film nun angeschaut und wurde in keinster Weise enttäuscht.
Einen so nachhaltigen und verstörenden Film habe ich lang nicht mehr gesehen.
Fernab jeglicher Hollywood-Beschönigung, fernab jeglicher gängigen Strickmuster konstruiert Regisseur Aronofsky sein Labyrinth, das sich am Ende als Spirale eben ohne Ende herausstellen soll. Durch großartige Bilder, eine toll zusammengestellte Tonkulisse und eine großartige Montage gelingt es Aronofsky außerdem, langatmige Passagen und Wiederkehrendes abzukürzen, ohne die Wirkung der Szenen auf den Zuschauer abzuschwächen. Sein Stil, seine Art zu inszenieren hat mir sehr imponiert.
Und über die Leute vor der Kamera ist schon genug gesagt worden, außer vielleicht, dass man Jared Leto und Jennifer Connelly, trotz aller Genialität und Omnipräsenz von Ellen Burstyn, bei der Lobhudelei nicht außer acht lassen sollte!



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Düster und Bewegend


"Requiem for a Dream" (freie Übersetzung: Totenfeier eines Traumes) ist das bahnbrechende zweite Werk des Ausnahmeregisseurs Darren Aronofsky.
Die Story ist schnell erzählt: Vier Personen, die allesamt in enger Beziehung zueinander stehen, distanzieren sich in ihren wahnwitzigen Jagden nach ihren Lebensträumen immer weiter voneinander. Auf der Suche nach dem Sinn hinter unserer düsteren, beklemmenden Welt, auf der Suche nach Liebe, nach einem Weg aus der Einsamkeit, nach Geld oder Anerkennung begeben sie sich immer weiter hinab in die tiefen ihrer Selbst... und ins Drogenmileu.
Da ist zum Beispiel Sarah Goldfarb (Ellen Burstyn), die eigentlich nur ein TV-Junky im Rentenalter ist, aber an ihrer mangelnden Aufmerksamkeit zu vergehen droht, da ihr Sohn Harry (Jared Leto) lieber mit seiner Freundin Marion (Jennifer Connelly, düster, hässlich und wunderschön zu gleich) und Tyrone (Marlon Wayans, bekannt aus "Hip Hop Hood" und "Scary Movie") um die Häuser zieht. Sarah wollte eigentlich nur abnehmen, bekommt aber vom Arzt Speed-Tabletten verschrieben, wird abhängig und schließlich zur gebrochenen Frau. Tyrone, der harte Drogen schlicht ablehnt und in Hip Hop Manier bei Gras bleiben wollte, passt sich schließlich auf seinem Weg zum Gangsterdasein seinen Freunden an und landet im Knast. Gerade herzzereißend war es für mich, zu beobachten, wie die innige, verliebte Beziehung zwischen Marion und Harry an beider Heroin-Abhängigkeit zerbricht.
Die schnellen Schnitte, die beklemmenden Melodien des genialen Soundtracks von Clint Mansell, die sich steigernde Handlung und die unglaublich dichte Atmosphäre verlangen dem Zuschauer gerade zum harten Ende hin viel ab. Aber genau dass Macht "Requiem for a Dream" zu einem makellosen Meisterwerk.Abschliessend muss noch erwähnt werden,dass Jennifer Connelly immer besser und besser wird und ich von dieser inzwischen grossartigen Actrice gar nicht mehr genug bekommen kann.
Ein düsterer Trip für Hartgesottene!




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Intensiv, hart, schauspielerisch brilliant - ein Meisterwerk!

Die letzten 15 Minuten dieses Films gehören zu den intensivsten Film-Momenten an die ich mich erinnere und ich bezweifle stark, ob jemals ein Film die nvervenaufreibende und immense Härte des Bildersturms, der durch den genialen Soundtrack in seiner Wirkung hypnotisierend verstärkt wird, nochmals erreichen kann.
Ein Film, der zutiefst berührt. Jared Leto (bekannt von der Band "30 Seconds to Mars") und Ellen Burstyn brillieren mit einer oscar-reifen Leistung.

Ein Meisterwerk von Aronofsky, hart, künstlerisch, zupackend... Ein Film zum Nachdenken, zum Weiterdenken... Ein intesives Filmerlebnis, das man nicht vergisst und mehrmals anschaut (alleine schon ein zweites Mal im Originalton).
Diesen Film sollte man trotz seiner Härte an Schulen zeigen. Stichwort: Dorgenprävention. Das würde mehr bringen als eine Tabelle, in der leere Worthülsen versammelt sind, die Auswirkungen von Drogen beschreiben.

Diesen Film muss man gesehen haben.

Wem Requiem for a Dream gefallen kann, kann ich auch "Candy-Reise der Engel" empfehlen, der zwar "sauberer" und deutlich weniger packend ist, aber dennoch überzeugen kann.


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Was für Bilder!!!

Es ist schon alles über diesen Film geschrieben worden, aber seit 5 Jahren gucke ich nun schon
regelmäßig auf diese Seite und jetzt ist es an der Zeit, meinen Senf dazu zu geben.
Dieser Film ist mit Abstand der beste Film, den ich je gesehen habe! Alles stimmt:
Die Schauspieler, die Story, die Kamera, die Schnitte, die Musik....einfach nur grandios!
Wenn ich an den Film denke, kriege ich Gänsehaut.
Jetzt habe ich so lange gewartet, eine Rezension zu schreiben und ich bin echt sprachlos.
Darren Aronofsky hat es einfach drauf, mit seinen Filmen (Pi, Requiem for a Dream, The Fountain)
zum Nachdenken anzuregen, zu berühren und Bilder unvergesslich werden zu lassen.


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Ansehen!

dieser Film läßt einen nicht mehr los, geht nicht mehr aus den Gedanken!
Schonungslos, schockierend, genial!!
Wie bei allen Aronofsky-Filmen grandiose Schauspieler-Leistungen und toller Soundtrack!


Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5



Requiem for a Dream ist mit seinen Schocktechniken und seinem Sounddesign ein erbarmungsloser Angriff auf die Sinne und handelt von nichts Geringerem als der systematischen Zerstörung der Hoffnung. Basierend auf dem Roman von Hubert Selby Jr. und adaptiert von Selby selbst und Regisseur Darren Aronofsky, ist dies ohne Frage einer der effektivsten Filme über die Erfahrung der Drogensucht (sowohl was die Euphorie als auch was den Albtraum angeht), die je gedreht wurden.

Nur wenige würden bestreiten, dass Aronofsky -- nach seinem Durchbruch mit dem Film Pi -- das Medium Film zu einem beunruhigenden Extrem hinbewegt, indem er den konventionellen Erzählstil in die Panikzone von traumatisierten Psychen und durch chemischen Missbrauchs an ihre äußersten Grenzen gedrängten Körper verlagert. Requiem for a Dream als eine Geschichte mit Moral zu bezeichnen, wäre zu einfach. Es ist vielmehr eine Tour durch die Hölle, mit Aronofsky als kühnem und schonungslosem Führer.

Der Film dreht sich um ein Quartett verlorener Seelen, aber es ist in erster Linie Ellen Burstyn -- in einer schonungslosen und beachtenswerten Darbietung -- die die absteigende Spirale des Drogenmissbrauchs am schrecklichsten verkörpert. In der Rolle der einsamen Witwe Sara Goldfarb setzt sie all ihre Träume in eine absurde Selbsthilfe-TV-Gameshow und traktiert ihren Körper mit Diätpillen und Kaffee, während ihr Sohn Harry (Jared Leto) zusammen mit seinem besten Freund Tyrone (Marlon Wayans) und seiner Freundin Marion (Jennifer Connelly) an der Nadel hängt. Sie steuern mit unterschiedlichem Tempo dem Wahnsinn entgegen, und Aronofsky verfolgt diesen bedrückenden Prozess, indem er deren tödliche Routinen endlos wiederholt. In einer der denkwürdigsten Szenen des Films fühlt sich Sara -- gequält durch das selbst auferlegte Regiment ihrer Ernährungsgewohnheiten -- sogar von einem fleischfressenden Kühlschrank bedroht.

Und dennoch -- was will uns der Film letztendlich sagen? Erzählt uns Aronofsky irgendetwas, was wir noch nicht wissen? Requiem for a Dream ist ein beachtenswerter Film, aber ihn sich ein zweites Mal anzuschauen dürfte schon den Tatbestand des Masochismus erfüllen. --Jeff Shannon


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