DVDs:
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Star Trek - Enterprise: Season 4 (6 DVDs)
Scott Bakula
,
Jolene Blalock
Paramount Home Entertainment, 2006
durchschnittliche Kundenbewertung:
basierend auf 33 Bewertungen
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empfohlen!
Season 4
Normalerweise schreibe ich ungern Rezensionen. Hier mache ich eine Ausnahme. Und zwar wegen der finalen Folge.
Ohne etwas verraten zu wollen, empfehle ich, diese nicht anzusehen. Der Neugier-Effekt ist zwar groß, aber ich wäre glücklich gewesen, sie ausgelassen zu haben. Sie stellt kein rühmliches Ende der Staffel dar.
Nur so viel zur Abschreckung: Ein Hauptchar stirbt (wozu das in der letzten Folge sein muss, weiss niemand, gerade das hätte ich mir am wenigsten erwartet), und Folge besteht darin, dass Riker aus TNG sich historische Momente am Holodeck der TNG
Enterprise
ansieht.
Deswegen auch nur vier Sterne, ohne der letzten Episode wären es klar 5 Sterne gewesen.
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Enterprise Season 4
Die Serie
Star
Trek
Enterprise erlitt
leider den Quotentod, aber besonders die 4. Staffel hat dieses Schicksal meiner Meinung nach nicht verdient. Nicht nur, dass die Handlung sich bessert und die digitalen Effekte wie immer erstklassig sind, nein besonders revolutionär ist, wie ich finde, dass die Folgen nicht mehr nur separate Handlungen darstellen, sondern viel mehr "Handlungsblöcke" darstellen, in denen 3 bis 5 Folgen eine gemeinsame Handlung fortsetzen. Ansätze davon waren schon in Deep Space 9 zu sehen. Das die neue "alte" Enterprise mehr potenzial hatte, ist unbestreitbar. Schade, das es so enden musste. Für Star Trek Enthusiasten bleibt nur zu hoffen, das der 11. Kinofilm auch kommerziel ein Lichtblick wird.
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DIE RÜCKKEHR DER NEXT GENERATION...
Das Finale von
STAR
TREK
-
ENTERPRISE
ist ein Geschenk an die Fans. Die finale Episode "Dies sind die Abenteuer..." gilt jedoch für viele als die schlechteste Folge der gesamten Serie. Aus der Sicht reiner ENTERPRISE-Fans mag dies durchaus zutreffend sein. Aus der Perspektive als STAR TREK-Fan im Allgemeinen kann ich dies jedoch nicht bestätigen. Da bereits sehr viel über die geniale vierte und letzte Staffel von ENTERPRISE rezensiert wurde, möchte ich mich allein auf das Finale beschränken, welches -zumindest für mich- die Erfüllung eines lang gehegten Traums darstellt...
DIES WAREN DIE ABENTEUER...
Da ich prinzipiell alle STAR TREK-Serien mag, jedoch die NEXT GENERATION immer ein wenig mehr mochte als die anderen, war ich nach der (geplanten) Absetzung der Serie im Jahr 1994 ziemlich traurig. Obwohl es vier weitere Kinofilme mit der Crew geben sollte und es zahlreiche Gastauftritte einzelner Charaktere bei DEEP SPACE NINE und VOYAGER gab, vermochte ich nicht noch einmal das Feeling der NEXT GENERATION zu verspüren. Was nämlich fehlte war vor allem die in STAR TREK - TREFFEN DER GENERATIONEN zerstörte Enterprise-D.
Da ich damals noch zur Schule ging, versuchte ich mit der Entwicklung einer eigenen Comicserie den Verlust irgendwie zu kompensieren. Lediglich einige STAR TREK-Romane und eine Handvoll professioneller Comics konnten etwas von Feeling dieser Crew bewahren. Doch nachdem man dem 24.Jahrhundert im Jahr 2001 mit dem Ende von VOYAGER den TV-Rücken kehrte und STAR TREK NEMESIS (2002) gnadenlos an den Kinokassen unterging war das Aus von STAR TREK vorprogrammiert. 2008 soll ein Classic-Remake auf der Leinwand neue Impulse bringen. Damit ist der Traum von Rückkehr der NEXT GENERATION endgültig geplatzt.
STAR TREK - ENTERPRISE: DAS ENDE
2004 verkündete die neue Führung von CBS/Paramount die Absetzung von STAR TREK - ENTERPRISE. Zeitgleich wurde die vierte
Season
um 4 Episoden gekürzt. Als ich von der Idee hörte, dass das Finale auf dem Holodeck der Enterprise-D spielen würde und ein paar TNG-Charaktere ihre Rollen dafür wieder aufnehmen würden, dachte ich zunächst an einen üblen Scherz. Zum einen passte dies überhaupt nicht ins ENTERPRISE-Konzept, zum anderen war diese Idee für einen TNG-Fan für mich zu schön, um wahr sein zu können. Letztendlich sollte sich das Gerücht bewahrheiten und wie so oft die Fangemeinde spalten...
DIE SIND DIE ABENTEUER: DAS PEGASUS PROJEKT 2
1994 brachte die Episode "The Pegasus" (Das Pegasus-Projekt, Episode 164, Season 7) Commander Riker (Jonathan Frakes) in eine prekäre Lage. Sie ehemaliger Vorgesetzter, Admiral Erik Pressman (übrigens gespielt von Terry O Quinn, MILLENNIUM / LOST) verlangte von ihm, dass er Captain Picard belog, um ein schief gelaufenes Experiment, bei dem 71 Crewmitglieder starben, zu reaktivieren. Dabei handelte es sich um eine experimentelle Tarnvorrichtung der Föderation, die ein Schiff durch feste Materie fliegen lassen konnte.
In "Dies sind die Abenteuer" wird eine Nebenhandlung dieser Geschichte aufgegriffen und ausgebaut: der Gewissenskonflikt von Commander Riker, der sich zwischen seinem ehemaligen und seinem derzeitigen kommandierenden Offizier entscheiden muss. Counselor Deanna Troi (Marina Sirtis) empfiehlt ihm zur Entscheidungsfindung ein Holodeckprogramm, welches die Gründung der Föderation zeigt. Riker begibt sich daraufhin als Beobachter und Koch an Bord der Enterprise NX-01. Was das NEXT GENERATION-Feeling hervorruft sind nicht nur die Gastauftritte, sondern vor allem die authentischen Sets. Das Holodeck, ein Gang samt Turbolift, ein Quartier, der Besprechungsraum und die Zehn Vorne-Bar wurden erneut aufgebaut. Abgesehen von minimalen Abweichungen in der Farbgebung diverser Sitzmöbel und der Tatsache, dass alle Sets glänzen als seien sie gerade erst frisch poliert worden, erzeugt diese Detailversessenheit ein wohliges Gänsehautfeeling!
Die ENTERPRISE-Handlung spielt sechs Jahre nach der vorletzten Episode "Terra Prime" (die zusammen mit "Dämonen" das eigentliche Serienfinale darstellt) und deutet die Gründung der Föderation (die leider nicht gezeigt wird) an. Es gibt auch ein Wiedersehen mit Shran (Jeffrey Combs), dessen Tochter gekidnappt wurde und der daher Archer um Hilfe bittet. Unnötiger Weise opferten die Drehbuchautoren einen Hauptdarsteller für diese 08/15-Story.
Ein weiterer Nachteil der ENTERPRISE-Episode ist die eigentliche Haupthandlungsebene im 24.Jahrhundert. Zuschauer, welche die Originalepisode der NEXT GENERATION nicht kennen, werden sich fragen, worüber sich Commander Riker eigentlich die ganze Zeit den Kopf zerbricht. Da nur Riker und Troi in der Folge zu sehen sind (von einem überzogenen Com-Dialog mit Data einmal abgesehen) bleibt diese Handlung auf der Strecke. Die maßgebliche TNG-Episode hätte meiner Meinung nach stärker eingebunden werden müssen, notfalls auch mit erneuten Auftritten von Admiral Pressman und Captain Picard. Eine Doppelfolge hätte sich hier durchaus angeboten. Was bleibt ist ein fragwürdiger Abgang für die letzte bzw. erste STAR TREK-Generation als Holoerinnerung und ein zu kurzes Wiedersehen mit zwei Mitgliedern einer vollkommen anderen Crew. Doch die letzte Szene stimmt versöhnlich: Die Enterprises NX-01, 1701 und 1701-D fliegen vorbei, begleitet von ein paar Worten ihrer Captains. Leider kommen diese in der deutschen Tonspur (aufgrund anderer Synchronsprecher) nicht ganz so genial rüber. Die Weltraumszenen mit der Enterprise-D wirken übrigens sehr künstlich. Vergleicht man diese mit den Modell-Sequenzen der damaligen Serie, so bleibt festzustellen, dass letztere deutlich realistischer waren. Seis drum! "Dies sind die Abenteuer..." ist die letzte STAR TREK-Episode.
FAZIT
Die Existenz dieser Episode für sich allein betrachtet ist genial! Als TNG-Folge ist diese zwar nur Mittelmaß (als ENTERPRISE-Episode gar eine Katastrophe), doch die Produzenten haben erkannt, dass die NEXT GENERATION genau das STAR TREK verkörpert, was die Fans immer liebten und lieben werden! In Anbetracht der Tatsache, dass die Absetzung von STAR TREK - ENTERPRISE überraschend kam und Rick Berman und Brannon Braga schnell ein Finale zusammen zimmern mussten, kann man durchaus von einem gelungenen Abgang sprechen.
Mein Tip: Wer nur ENTERPRISE-Fan ist, sollte die letzte Episode der Serie vollkommen ignorieren. Wer hingegen STAR TREK-Fan ist, der sollte mit dieser Episode beginnen und sich erst dann der genialen vierten Staffel widmen. Es lohnt sich! Die Enterprise-D noch einmal in Aktion erleben zu dürfen war für mich die Erfüllung eines Traums. Vielleicht versuchen sich neue Poduzenten in ein paar Jahren noch einmal an einem Remake der NEXT GENERATION. Möglicherweise ist es genau das, was der TV-Mythos STAR TREK für einen erneuten Erfolg benötigt!
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Tod einer Legende
Es wurde ja bald nach der Erhebung erster Einschaltquoten und dem "Nemesis" Fiasko gemenetekelt: das
Star
Trek
Franchise dürfte sich überlebt haben. Denn wenn schon die Kernzielgruppe, Spezies 001, der euphorisierte Trekkie, als Publikum wegbricht, dann steht das Schlimmste zu befürchten.
Und so kommt es auch, dass "
Enterprise
" in frühzeitige Invaliditäts-Rente geschickt wurde; Diagnose Story-Schwund und inhaltliche Vertigo. Nach nur vier statt der traditionsgemäßen sieben Staffeln (abgesehen von TOS, die nach der dritten bereits eingestellt wurde) hieß es mit verhaltenem Wehmut "Dies sind die Abenteuer".
Gretchenfrage bleibt: Ideenloser Schmus oder schaumgebremster Erneuerungsversuch? Es läßt sich beherzt sowohl als auch festellen. Zum einen fällt mir als doch einigermaßen eingesehenen Star Trek Konsumenten auf, dass die Charaktere äußerst wenig Pflege erfahren - sie bleiben weitgehend blass, konturlos, figurinenhaft. Das mag eine gewisse Logik besitzen, führt man sich die zu Drehbeginn bereits definitive Entscheidung vor Augen, welche das Serienende betraf. Da werden die Skript-Verantwortlichen wohl nicht mehr viel der kostbaren Filmminuten in Beziehungs-, und Charakterentwicklung investiert haben wollen, da ohnehin nicht mehr die Zeit geblieben wäre, die so enstandenen Handlungsfäden weiterzuspinnen.
Mangelnde Konsequenz orte ich als weiteres Vergehen, das "Enterprise" zum Schwächeln bringt: Das unverbrauchte Szenario der Pionierzeit der Sternenflotte hat anscheinend nicht genug Mut gemacht, um auch wirklich neue Geschichten zu erzählen. Zeitreisen, Spiegeluniversen, anthropophile Auswüchse (die Menschheit als Schlüssel für den galaktischen Frieden), Klingonischer Klimbim und technische Korinthenkackereien sind von TOS bis zur seligen "Voyager" mehrfach durchexerziert worden. Sogar das Beamen etabliert sich ratz-fatz zur Standard Methode und Replikatoren sind auch schon im Kommen - man gewinnt bisweilen den Eindruck, das andere Schauspieler in anderen Kostümen vertraute Episoden unter anderem Titel nachspielen.
Insgesamt zeigt sich die Serie wenig selbstbewußt: Immer wieder sind teils peinlich-amüsante Versuche zu bezeugen, die das Prequel in den Gesamt-Topos von Star Trek einbinden sollen - vor allem die finale Episode sei hier erwähnt.
Auf der Habenseite bleibt zu vermerken, dass die vierte Staffel an Tempo zulegt, und zumindest in einem Punkt Entschlossenheit beweist: sie will mit stringenten, auf Relevantes zugeschliffenen Storylines zumindest blendfreies SciFi Entertainment liefern. Im Wesentlichen gelingt das auch. Umfassende Inhalte ohne viel Schmuckwerk spannen über gelegentlich drei Episoden ihre Bögen, kleiden sich in gut geschnittene und ansehnlich inszenierte Bilderreigen. Man findet sich mit dem Unvermeidlichen ab und zelebriert in schmucker Ausstattung das verfrühte Ende. Und das macht "Enterprise" letztlich wieder sympathisch, der Flair einer kleinen irischen Totenfeier: lebensbejahend und todesbewußt...
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Wo es langsam gut wir endet es
Offen gesagt die Serie spielt zur Falschen Zeit.Ich hätte mir die Serie gut in der Zukunft als Nachfolger von Captain Picard und Co. vorstellen können.
Aber ich muss auch anerkennen das die Serie in der 4.
Season noch
ganz gut geworden ist.Eine
Enterprise
-F(z.B.)vollgestopft mit neuster Technologie unter dem Kommando von Captain Jonathan Archer.Das wärs doch gewesen.
Meinungen
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Paramount
Star
Trek
-
Enterprise
Season
4 (7
DVDs
), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 04.05.06
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