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Violinsonaten KV 301/ 304/ 376/ 526
Hilary Hahn, Wolfgang Amadeus Mozart

Deutsche G (Universal), 2005

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 11 Bewertungen
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Beste "klassische" Interpretation, die ich kenne

Ich habe mir im letzten halben Jahr einige Interpretationen der Mozart Sonaten für KLAVIER mit BEGLEITUNG einer Violine angehört und folgendes festgestellt:

1) Anne Sophie Mutter ist mir zu "tragisch-theatralisch", obwohl vor allem Lambert Orkis sehr schön spielt, aber sie "knechtet" ihn zu sehr und spielt den Mozart wie Beethoven.

2) Benjamin Schmidt mit Ariane ist mir zu verschmust (gefällt sicher vielen so..)

3) bisher war meine Lieblingsinterpretation die von Sigiswald Kuijken und Luc Devos auf Barockinstrumenten (Barockgeige und Fortepiano), da sie das fetzige dieser Musik am besten rüberbringt. Hat auch meiner Geigenlehrerin (Wunderkind) und meiner Mutter (wenig klassisch musikbeschlagen) sehr gut gefallen, also nicht nur für "ausgeflippte Barockfans".

Die meisten anderen Interpretationen habe ich bereits nach dem Anspielen hier auf Amazon ausgeschlossen.

aber Hilary Hahn und vor allem die im Booklet total stiefmütterlich behandelte ("totgeschwiegene") Natalie Zhu bringen den Mozart so musikalisch fetzig verspielt ohne falsches Pathos rüber, daß man die CD nach dem ersten Durchhören gleich nochmal drauf legt und sich fragt: was machen die beiden eigentlich anders als die anderen? Ich kann es leider auch nicht 100% erklären, aber vielleicht ist es die "Frische" ihres Spiels - beide jung und unglaublich talentiert.

Natürlich sind Kuijken und Devos nach wie vor ein Meilenstein, aber die sind halt mit ihren Barockinstrumenten sicher für viele zu weit weg von üblichen Interpretationen.


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{~~}==# Hoch, höHER - HILARY HAHN: traumhaft, leicht & sanft, klar & hell, HILARY HAHN BEGLÜCKT uns IHREM ZARTEN VIOLINTON...

LEICHT und FLOCKIG, FRISCH und LEBHAFT kommen HILARY HAHNs MOZART-SONATEN daher, begleitet wird sie dabei von ihrer langjährigen Freundin und HERVORRAGENDEN Klavierpartnerin NATALIE ZHU. An dieser Stelle muss Natalie Zhu auch betont werden, denn oft werden in Berichten, Kritiken oder Rezensionen ihre pianistischen Fähigkeiten gar nicht in angemessener Weise würdigend erwähnt oder genauso belobigend hervorgehoben oder sie wird fast übergangen oder nur namentlich erwähnt! Es ist mir daher wichtig, Natalie Zhu genauso lobend hervorzuheben wie Hilary Hahn - trägt sie doch zur Hälfte zu diesem Album bei Beide, HILARY HAHN und NATALIE ZHU, spielen in einem PERFEKTEN EINKLANG, in einem UNGEZWUNGENEN, GELÖSTEN, HEITEREN und doch so FEIN VERWOBENEN ZUSAMMENSPIEL, aus dem heraus man hört, dass beide schon seit vielen Jahren (seit nun schon mehr als einem Jahrzehnt!) ein FEST AUFEINANDER EINGESPIELTES TEAM sind, wobei keiner dem anderen die "Show" stiehlt. Hilary Hahns und Natalie Zhus Einspielungen dieser Mozart'schen Werke für Violine und Klavier sind SEHR FRISCH und OHNE INTERPRETATORISCHE ÜBERTREIBUNGEN, ohne unnötige Schnörkeleien, wie man diese schon so oft in Aufnahmen anderer Duos gehört hat. TÄNZERISCH und GRAZIÖS LEBENDIG werden hier Mozarts schönste Violin-Klavier-Sonaten von beiden vorgetragen - in Hilary Hahns gewohnt HÖCHSTPRÄZISER INTONATION. Dabei stellt HILARY HAHN erneut ihre GEIGERISCHE EXTRAKLASSE unter Beweis und liefert eine Aufnahme, in der - wie von ihr nicht anders gewohnt - falsche Töne nicht vorkommen, denn auch diese Einspielung zeigt einmal mehr, dass sie ihr Instrument herausragend beherrscht und dass sie stets die Kontrolle über das musikalische Geschehen behält. Dabei hat sie ihren sehr eigenen, persönlichen Stil, wie sie an (diese) Werke herangeht, und verzichtet wie gewohnt, wohl aus künstlerischer Überzeugung, auf jegliche "Effekthaschereien". Denn trotz aller LEBENDIGKEIT, die Hilary Hahns und Natalie Zhus Einspielung versprüht, verspürt man zu keiner Zeit ein Gefühl der "Unruhe" oder von übertriebenen, gefühlsmäßigen "Ausbrüchen", weder im Violin- noch im Klavierteil; vielmehr erkennt man hier eine sehr BERUHIGENDE, sehr LYRISCHE ART DES VORTRAGs dieser Sonaten, bei denen anstelle einer besonderen emotionalen Betontheit und eines "effektvollen" Klanges ein eher TIEFGRÜNDIGES DURCHDRINGEN DES NOTENTEXTes im Vordergrund steht. Also PRESTISSIMO zum CD-Regal!
Und außerdem - HILARY HAHNs NEUE CD mit PAGANINI- & LOUIS-SPOHR-Violinenkonzerten ist seit 15. September 2006 auch erhältlich! Diese beiden Einspielungen sind ebenso göttlich wie traumhaft...!! Wobei ich als gebürtiger Kassler natürlich ganz besonders glücklich bin über HILARY HAHNs WAHL eines WERKes MEINES "HEIMATVIOLINVIRTUOSEN" LOUIS SPOHR, der in Kassel seine Wirkstätte hatte und dem man dort ein Denkmal in Form einer Statue gewidmet hat!

Gegenwärtig spielt Hilary Hahn mit wenigen weiteren, genauso herausragenden und ihr gleichzusetzenden Geigerinnen auf einem Niveau, so z. B. mit unserer über alles bezaubernden und bewundernswerten, nur wenige Jahre jüngeren deutschen Geigerin Julia Fischer, die nun Violinenprofessorin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main ist, sowie mit Anne-Sophie Mutter, die leider allzu oft zu allzu nervigen Vibratoübertreibungen und Tonvielfärbereien neigt (siehe/vgl. z. B. ihre Mozart-Aufnahmen der gleichen Werke). Diese eher "schlechten Angewohnheiten" bekommt man bei den beiden so jungen, bezaubernden und sehr frischen Geigerinnen Hilary Hahn und Julia Fischer (oder bei Julia Fischer und Hilary Hahn) glücklicherweise nicht zu hören - wie gut, dass dies so ist!!! Mutter, Hahn & Fischer - unterschiedlicher kann es gar nicht sein...!! Die Geigenwelt kann sich also - trotz dieser unterschiedlichen musikalischen Herangehensweisen - glücklich schätzen über diese drei so herausragenden, erstklassigen Geigerinnen, die alle so verschieden, jede für sich genommen (und für jeden individuellen Geschmack!) einmalig spielen und uns mit ihren musikalischen Interpretationen - so unterschiedlich sie auch sein mögen!! - beglücken! Vor allem zeichnen sich diese drei bemerkenswerten Geigerinnen dadurch aus, dass sie sich ERNSTHAFT GEDANKLICH mit der MUSIK und INTERPRETATIONSWEISE AUSEINANDERSETZEN. Als ein SEHR GROSSER FAN und BEWUNDERER von HILARY HAHN - sowie auch von JULIA FISCHER - ERFREUEN MICH natürlich GANZ BESONDERS HILARY HAHNs Einspielungen und in gleicher Weise begeistern mich die Einspielungen von JULIA FISCHER! Aus meiner persönlichen Überzeugung gilt für mich daher: Für Mozart-Violin-Klaviersonaten greife ich bevorzugt zu den Aufnahmen meiner LIEBLINGSGEIGERIN HILARY HAHN, für die vollständigen Mozart-Violinkonzerte greife ich am liebsten zu den Aufnahmen meiner LIEBLINGSGEIGERIN JUILIA FISCHER. Über Hilary Hahn, Julia Fischer und Anne-Sophie Mutter wird man später sicher in ähnlicher Weise schre iben und reden wie heute über HEIFETZ, MENUHIN, KREISLER, OISTRACH, PERLMAN & Co. gesprochen wird (nur mit dem Unterschied, dass diese neuen Geigerinnen neben ihren 1A musikalischen und interpretatorischen Fähigkeiten, d. h. ihrem herausragenden Violinspiel, auch alle BILDHÜBSCH sind!!).



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Sehr delikat

Diese CD ist eine absolute Wonne und man kann sie oft hören, ohne daß es einem langweilig wird. Es lohnt sich allerdings, die Violinsonaten von Mozart auch mal von einem Interpreten zu hören und zu vergleichen. Hilary Hahn spielt hier sehr feminin, fast mädchenhaft. Die Musik wirkt dermaßen zart und zerbrechlich, daß man es kaum wagt, zu atmen. Wie gesagt, sie spielt wunderschön, aber es ist nicht die einzig mögliche Art, diese Violinsonaten von Mozart zu interpretieren. Es lohnt sich, diese Aufnahmen mit denen von Karl Suske (Berlin Classics) zu vergleichen. Sie bilden einen interessanten Gegensatz.


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Hilary Hahn gibt Mozart zum Besten!

Hilary Hahn spielt hier ein Mozart-Duo zusammen mit ihrer Klavierpartnerin Natalie Zhu. Die beiden kennen sich und ihr Zusammenspiel, das hervorragend harmoniert und perfekt übereinstimmt, schon seit einem Jahrzehnt. Dass dies so ist, erkennt man auf Anhieb an dieser Aufnahme, die brilliert und hervorsticht durch sanftes, gefühlvolles, nie übertriebenes und stets kontrolliertes Violin-Klavierspiel! Diese Duoaufnahme ist einfach WUNDERBAR, sie ist beiden Musikerinnen hervorragend gelungen und ist eine der besten Einspielungen dieser schönen Violin-Klavier-Stücke. Beide Virtuosinnen intonieren absolut rein und klar, wofür sie eine tiefe Verbeugung verdienen. Richtig so, Natalie Zhu auch zu würdigen, wo sie ja ebenso Teil hat am Erfolg dieser über die Maßen gelungenen Aufnahme! Und falsche Töne bei Hilary Hahn? Die sind bei ihr einfach nicht zu finden - ihr Violinspiel ist einfach von göttlicher Reinheit und versprüht so viel Leben und Impulsivität, es ist so graziös und ihr Vibrato ist so rein und kristallinklar! Und Intonationsreinheit ist und exakte Klarheit in der musikalischen Strukturiertheit sind Hilary Hahns oberstes Kredo! Schön schön - genauso wünsche ich mir bitte auch die weiteren Mozart-Violin-Klavier-Duos von diesen beiden! Meine BESTEN EMPFEHLUNGEN!!


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Meinungen: Seite 1, 2, 3



Auf dem Cover zwei lachende junge Frauen, beim Spaziergang durch die Strassen New Yorks, als wollten sie shopping gehen: die Geigerin Hilary Hahn und die Pianistin Natalie Zhu. Kennen gelernt hatten sie sich am Curtis Institute in Philadelphia vor über zehn Jahren. Seinerzeit durften sie, während ihres Studiums, als Hausaufgabe, innerhalb weniger Wochen Mozarts 18 Violinsonaten einstudieren. Dennoch zögerte Hilary, das Repertoire aufzunehmen: "Das ist meine erste Mozart-Aufnahme und meine erste Duo-Aufnahme, die veröffentlicht wird. Ich habe auf dieses Album eine lange Zeit gewartet und da ist es beinahe schon in symbolischer Weise angemessen, dass ich die Kräfte für dieses Projekt mit jemandem teile, mit dem ich eine derart enge Beziehung habe".

Für ein intimes Zwiegespräch von Violine und Klavier, wie Mozart es formt, reicht emotionale Nähe allerdings nicht aus. Beide wirken irgendwie seltsam brav und passiv, stacheln oder feuern sich nicht gegenseitig an, kein Esprit flackert auf, kein jugendlicher Übermut. Während Zhu wie beiläufig ihre Finger auf der Tastatur laufen lässt, wirkt Hilary Hahn ausgesprochen bemüht, sich nicht aufzuspielen und den Star, der sie mit Mitte Zwanzig bereits ist, herauskehren. Das ehrt sie, sie ist eben keine eitle egozentrische Virtuosin mit entsprechenden Manierismen. Teresa Pieschacón Raphael


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Tracks
1. Allegro | 2. Andante | 3. Rondo. Allegretto grazioso | 1. Allegro con spirito | 2. Allegro | 1. Allegro | 2. Tempo di minuetto | 1. Allegro molto | 2. Andante | 3. Presto



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