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Spiel mir das Lied vom Tod (Einzel-DVD), ...
Claudia Cardinale, Henry Fonda

Paramount Home Entertainment, 2005

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 22 Bewertungen
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Der beste Western aller Zeiten (neben "Zwei glorreiche Halunken")

Dieser Film ist wirklich, zusammen mit "zwei glorreiche Halunken", der beste Western aller Zeiten.
Die Geschichte ist wirklich grandios aufgemacht und muss eigentlich jeden überzeugen und mitreißen bis hin zum fast tragischen Ende.
Wirklich ein Westerndrama.
An Bild und Ton gibt es meiner Meinung nach nichts auszusetzen, obwohl die Erbsenzähler unter uns
natürlich ihre schwarzen Schaafe finden werden. Für jeden Otto-Normal-Verbraucher ist diese DVD also nur zu empfehlen.

Super Film auf einfacher DVD.


Leones großes Western-Epos

Muss man zu diesem Film überhaupt noch etwas schreiben? Minutenlanges Schweigen, Augenpaare in Großaufnahme, eine jaulende Mundharmonika - schlicht und einfach ganz, ganz großes Kino. Ein episches Meisterwerk über die Erschließung des Wilden Westens und das damit einhergehende Aussterben einer Art (nämlich des Revolverhelden), das besser und, man höre und staune, auch kurzweiliger wird, je öfter man es sieht.

Die Bild- und Tonqualität der DVD ist ausgezeichnet. Als Bonusmaterial winkt eine Kommentar-Audiospur, auf der der geneigte Cineast mal Interessantes (Sheldon Hall, Christopher Frayling), mal Belangloses (alle anderen Kommentatoren) zum Film zu hören kriegt.


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Bester Western aller Zeiten

Bester Western aller Zeiten sagen viele zum vorliegenden Film. Dieser Meinung kann ich mich nur ausnahmslos anschließen. Die Langatmigkeit ist dabei ganz gewollt und sehr entscheidend für die Spannung, die sich erst zum finalen Shootout entlädt. Mimik der Hauptakteure, untermalt von genialer Musik braucht nicht viel Aktion ohne dass die zu kurz kommt. Viele ältere Western und einige sog. Anti-Western u. a. von Eastwood kann man sich ansehen ohne dabei dass Gefühl dieses Meisterwerkes wieder zu erlangen. Anschauen und genießen.


Once upon a time in the West ...

...oder wie in deutsch wieder einmal irreführend übersetzt "Spiel mir das Lied vom Tod" bildet den ungewollten Auftakt zu Sergio Leones Amerika Triologie. Ungewollt deshalb weil Leone keineswegs vorhatte nach den Erfolgen der Dollar-Triologie einen weiteren Western zu drehen, aber nach Druck der Studios und der Öffentlichkeit gab er schließlich nach und wollte den Western schlechthin machen, was Ihm meiner Meinung nach auch gelungen ist. Fortgesetzt wird die Triologie 1971 mit "Todesmelodie" (Once Upon a Time in A Revolution) und schließlich 1984 mit dem bildgewaltigen Gangsterepos "Es war einmal in Amerika" (Once Upon A Time in America) mit Robert De Niro.

Große Schwierigkeiten hatten die Produzenten einen Hollywood Star wie Henry Fonda für einen italienischen Film zu überreden und noch dazu da er nach Claudia Cardinale nur die zweithöchste Gage erhalten sollte. Schließlich ließ sich Fonda doch überreden, da es Ihm recht reizvoll erschien endlich mal einen richtig abgrundtiefen Bösewicht zu spielen der gleich zu Beginn des Films ein Kleinkind erschießt.
Neben Fonda sind in den Hauptrollen wie eben schon genannt die wunderschöne Claudia Cardinale (Der rosarote Panther), sowie Jason Robards (Philadelphia) und natürlich Charles Bronson zu sehen. Als skrupelloser Eisenbahnunternehmer Morton ist Gabriele Ferzetti zu sehen der im James Bond Film "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" als Schwiegervater von 007 zu sehen war.

Die Anfangssequenz am Bahnhof von Flag Stone wollte Leone ursprünglich einmal mit Clint Eastwood, Eli Wallach und Lee van Cleef, den Stars seiner Dollar-Triologie, besetzen um dieser einen würdigen Abschluß zu geben. Leider hat dies nicht geklappt, da Clint Eastwood bereits im großen Hollywood für den Western "Hängt ihn höher" unterschrieben hatte.

Einer der ganz großen Stars des Films ist natürlich auch Ennio Morricone, welcher wie bei fast allen Leone Filmen für die Musik zuständig war. Diesmal schuf er mit seiner Filmmusik ein Score für die Ewigkeit, ein Score das zu einem Markenzeichen dieses Films geworden ist. Traurig daran ist wohl das Morricone für seine unzähligen erstklassigen Filmmusiken bis heute keinen Oscar erhalten hat, aber dies ist auch wieder mal typisch für Hollywood. Einzig sein Lebenswerk wurde nun endlich mit dem Oscar belohnt, aber keines seiner großartigen Scores.

Kurz zur Handlung dieser nicht sehr dialogreichen "Pferdeoper". Der skrupellose Eisenbahnunternehmer Morton schreckt mir Unterstützung des eiskalten Killers Frank auf der Suche nach Macht und Reichtum vor nichts zurück. Sein großes Ziel ist es, das Grundstück welches die ehemalige Prostituierte Jill von Ihrem ermordeten Mann geerbt hat, als wichtigen Eisenbahnstützpunkt in seinen Besitz zu bekommen. Ein schweigsamer Fremder ersteigert das Grundstück und schenkt es der Witwe zurück. Dies bringt den Killer Frank in Rage und er fordert den Fremden zum Duell. Was er nicht ahnt ist, das dieser sowieso auf der Suche nach Ihm war um eine offene Rechnung zu begleichen.

"Once Upon A Time in The West" ist ein Film den man meiner Meinung nach nur hassen oder lieben kann. Ich selbst gehöre zu den Verehrern dieses bildgewaltigen Stücks Kinogeschichte. Bis heute, knapp 40 Jahre nach Veröffentlichung, hat der Film nichts von seiner Faszination eingebüßt. In den USA kam der Film leider erst 10 Jahre nach Erscheinen zu der Ehre die Ihm gebührte, den urprünglich spielte der Film 1968 in den Staaten nicht einmal eine Million Dollar ein. Im anscheindend anspruchsvolleren Europa wurde das Meisterwerk umgehend zum Kassenhit und gehört unter anderem in Frankreich immer noch zu den zehn erfolgreichsten Filmen aller Zeiten.

Die Bild- und Tonqualität ist für einen Film dieses Alters ausgezeichnet, aber Fans würde ich raten zu Doppel DVD zu greifen.


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5



Der gnadenlose Kampf der immer weiter nach Westen vordringenden Eisenbahngesellschaften gegen die dort ansssigen Siedler liefert blo den dramatischen Hintergrund fr dieses einzigartige Western-Epos. Unvergesslich Henry Fonda in der ungewohnten Rolle eines der kaltbltigsten Killer der Filmgeschichte und Charles Bronson als geheimnisvoller Harmonikaspieler, der eine alte Rechnung zu begleichen hat...



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