Suche DVDs:   





No Direction Home: Bob Dylan (2 DVDs)
Bob Dylan, Joan Baez

Paramount Home Entertainment, 2005

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 19 Bewertungen
großes Bild anzeigen
 für weitere Informationen klicken Sie hier

   empfohlen  empfohlen!





Mir gefällts!

Die Bilder, Filme und Interwiews haben mich sehr bewegt. Besonders die Anfangszeit und auch der "Elektrikbruch", der für mich keiner ist, wird schön dokumentiert. Für mich ist alles ein kleiner Einblick in die Gefühlswelt des Bob Dylan. Empfehlung!


Wie man zum Mythos wird...

Auch für Nicht-Dylaner höchst aufschlussreicher Film. Einerseits kann man die Entwicklung der musikalischen Genialität verfolgen. Andererseits wie Dylan politisch vereinnahmt wird und zur Ikone einer Generation gerät. Seinem Ehrgeiz zur Karriere mag dieses Recht sein, seinem künstlerischen Egoismus ist dieses egal. Menschlich gibt er sich wenig Mühe sympathisch rüber zu kommen, geht aber auch nicht in irgendeine Rolle (Rebellenpose wie die Stones). Höchstens die Heimatlosigkeit und die lonely rider Attitüde verkörpert er, jedoch so authentisch, dass man sie ihm abnimmt. Sein Stil in Konzerten kaum mit dem Publikum zu reden, sondern einfach nur zu spielen und später in einer Never-Ending-Tour die Welt mehrfach zu umrunden scheinen deshalb völlig stimmig. Seine Idealisierung ist nicht seine Sache.


 für weitere Informationen klicken Sie hier






 für weitere Informationen klicken Sie hier


...und immer noch dazu gelernt...

Als Dylan-Verehrer der ersten Stunde (Ich besitze seit 1963 seine erste CBS-Aufnahme, der sich auch die DVD ausführlich widmet), glaubte ich, fast alles, was über Bob Dylan veröffentlicht wurde, zu wissen. Ein grandioser Irrtum. Hier bekommt der Kenner noch derartig viel Hintergrundinformationen über die frühen Jahre, dass sich das bisher gespeicherte Wissen als recht oberflächlich darstellt. Von den 200 Minuten Länge dieser DVD ist nicht eine einzige davon verschenkt. Durch Bob Dylans eigenen und einzigartigen Kommentare über diese, seine jungen Jahre, gewinnt das Werk eine einzigartige Authenzität. Auch die Erinnerungen seiner damaligen Wegbegleiter wie die großartige, heute fast vergessene Maria Muldauer, Joan Baez, Peter, Paul and Marie, Allan Ginsberg, Bob Neuwith, Liam Clancy von den Clancy Brothers, Odetta, The Staple Singers und so viele mehr, lassen Bob Dylan und seinen Einfluss auf die international aufkommende Jugendrevolte der frühen 60er in einem neuen Licht erscheinen.
Ich habe mir diese DVD in einem Rutsch angeschaut und die reichlich drei Stunden sind im Fluge vergangen. Mit offenem Mund habe ich den Erzählungen und natürlich den zum Teil unveröffentlichten Musikaufnahmen gelauscht und nicht bemerkt, wie die Zeit vergeht. Ich fühlte mich zum Teil in meine frühe Jugend zurück versetzt und hätte mir gut und gerne noch einmal soviel anschauen können. Hoffentlich wird es eine Fortsetzung dieser Autobiographie geben, die sich dann mit den Jahren nach seinem Motorradunfall und den daraus resultierenden acht Jahre Tourpause befasst. Für alle Bob Dylan Anhänger ist diese DVD ein absolutes Muss!!


 für weitere Informationen klicken Sie hier


Song and Dance Man

Vom Altmeister des amerikanischen Kinos kommt diese nicht nur für eingefleischte Dylanologen packende Dokumentation: ein filmisches Jigsaw Puzzle allererster Güte, spannend von der ersten bis zur letzten Minute.
Scorsese's Affinität zur Musik ist hinlänglich bekannt durch die Realisierung des »Last Waltz« oder durch seine Beiträge zur »The Blues«-Serie. Was im Falle Dylan geboten wird, ist eine fesselnde Mischung aus Kalter-Krieg-Geschichtsunterricht gepaart mit soziokultureller Bürgerrechtsbewegungs- bis Swinging-Sixties-Dokumentation, aufgereiht an jener Perlenkette der Metamorphose des pausbäckigen Teenagers Robert Zimmermann vom Woody Guthrie transformierenden Folkie hin zum hippen Bandrocker, dessen wilde Mähne mit der Heugabel gekämmt zu sein schien.
Kompetente Zeitzeugen erster Güte kommentieren eloquent jenen Weg raus aus dem Kaff Hibbing über Greenwich Village und ein skandalös elektrisiertes Newport (Sideman Mike Bloomfield malträtiert die Telecaster, als ob der Klapperschlangen häuten will) bis hin auf die Bühne der ehrwürdigen Royal Albert Hall.
Sehenswert überdies ob der zahlreich perfekt eingeschnittenen rotzfrechen Interviews und Kommentare des sich immer wieder selbst neu erfindenden »Song and Dance Man«.
Scorsese läßt »No Direction Home« geschickt mit der legendären 66er Tournee bzw. dem Motorradunfall wenig später enden und der Betrachter eilt hochadrenalisiert zum per Flatrate angebundenen Rechner, umgehend den passenden Soundtrack »The Bootleg Series Vol. 4/Bob Dylan Live 1966« ordernd.


 für weitere Informationen klicken Sie hier


Beste Musikdoku aller Zeiten

Diese Doku über das Wirken und Schaffen von Bob Dylan ist unglaublich spannend erzählt, genial inszeniert und geschnitten, reißt mit, rührt zu Tränen und verursacht im Minutentakt Gänsehaut. Man erfährt nicht nur sehr viel über den höchst interessanten Lebensweg Dylans, sondern vielmehr bietet der Film kostbare Einblicke in die politischste Musikergeneration aller Zeiten. Sowohl für Musikinteressierte als auch für Zeithistoriker ein wertvoller Beitrag. Ich könnte noch seitenlang weiterschwärmen, aber überzeugt euch bitte selbst!!!


Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4



Bob Dylan spricht! Nach zwei Jahrzehnten, in denen er sich vor laufenden Kameras nur durch Schweigen äußerte, öffnet sich der große Folk-Poet in einem dreieinhalbstündigen Film dem großen Regisseur Martin Scorsese.

Scorsese, der vor allem durch Spielfilme wie Goodfellas, Gangs Of New York oder Aviator zu Weltruhm gelangte, hatte schon immer ein Faible für Musikthemen. Er arbeitete an der Woodstock-Dokumentation mit, drehte den Meilenstein The Last Waltz über das letzte Konzert der Folk-Blueser The Band und sorgte zuletzt mit seiner grandiosen siebenteiligen Reihe The Blues für Schlagzeilen. Das halbwegs aktuelle Interview mit Dylan hat er zwar nicht selbst geführt (das erledigte dessen Manager), aber Scorseses einfühlsame Bildregie trägt nicht unerheblich dazu bei, dass der über 200 Minuten lange Streifen, dessen Schwerpunkt auf den Jahren 1961 bis 1966 liegt, zu keiner Sekunde langweilig wird. Man verfolgt anhand verschiedenster, teils noch nie zuvor gezeigter zeitgenössischer Aufnahmen die schrittweise Entwicklung Dylans vom jungen, naiven Woody-Guthrie-Fan Robert Zimmermann aus dem verschlafenen Hibbing in Minnesota zur Greenwich-Village- und schließlich Weltlegende, die mit ihren Songtexten das Lebensgefühl ihrer Generation treffender wiedergab als jeder andere Künstler. Man bekommt frühe Vorbilder wie Gene Vincent und Muddy Waters zu Gesicht, ist bei frühen Auftritten Dylans dabei, taucht in den einzigartigen kulturellen Schmelztiegel Greenwich Village ein und wird Zeuge, wie Dylan in Pressekonferenzen die Journalisten mit schnodderigen Gegenfragen in den Wahnsinn treibt. Die neuen Interview-Sequenzen mit ihm sind zwar durchaus interessant (manchmal lacht der große ernste Schweiger sogar), über sein Privatleben verrät Dylan aber nach wie vor nichts, die ebenfalls aktuellen Gespräche mit Zeitgenossen wie Joan Baez, Allen Ginsberg, Al Kooper und Pete Seeger erhellen die Person Dylan deutlich besser. Und es gibt auch - das wird den mundfaulen Dylan freuen - viel Musik zu hören. Einer der Schwerpunkte des Films sind die immer wieder eingeschobenen Auszüge aus einem 1966er Konzert in London, bei dem der gottgleich verehrte Folk-Barde ausgebuht wurde, weil er elektrisch verstärkt und mit einer Begleitband auf die Bühne ging. Diese Streiflichter und die Ausschnitte aus den Newport Folk Festivals der Jahre 1963 bis 1965 mit Musikern wie Howlin´ Wolf und Johnny Cash gehören zu den Höhepunkten eines zu keinem Zeitpunkt schwachen Films, der ein wenig aufräumt mit dem Mythos Dylan, aber nie den exponierten künstlerischen Stellenwert des größten singenden Dichters des 20. Jahrhunderts in Frage stellt.

No Direction Home existiert nur in einer englischsprachigen Fassung, die allerdings in zahlreichen Sprachen (u.a. Deutsch und Englisch) untertitelt werden kann. Der 5.1-Sound kann durchweg überzeugen, und auch die Bildqualität ist selbst bei den in Privatarchiven entdeckten Amateuraufnahmen stets exzellent. Als Bonus enthält die Doppel-DVD noch u.a. sieben komplett ausgespielte Live-Aufnahmen, darunter die TV-Tracks "Blowin´ In The Wind", "Girl Of The North Country" und "Man Of Constant Sorrow", "Mr. Tambourine Man" vom Newport Folk Festival 1964 und - musikalisch am interessantesten - die 1966 mit der hervorragenden Backing-Band in London gespielten Versionen von "Like A Rolling Stone" und "One Too Many Mornings".

-- Michael Rensen


 für weitere Informationen klicken Sie hier



gut oder schlecht?    Was ist Ihre Meinung?     Schreiben Sie eine Rezension!



Empfehlungen

Blaze of GLORY! ... Best films, books, music!
Meine lieblings Filme
Lieblingsfilme
derbe (Filme)
Must Haves


Suche nach DVDs
no direction home, bob, direction, dvds, dylan, home


Impressum / about us


Suche DVDs:   



deutsch
Bücher  DVD  klassische Musik