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Freitag und Robinson
Peter O'Toole, Richard Roundtree

Ascot Elite Home Entertainment GmbH, 2006

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Robinson Crusoe einmal ganz anders

Die Geschichte von Robinson Crusoe einmal ganz anders erzählt: Robinson (Peter O’Toole) „befreit“ den intelligenten Naturburschen Freitag (Richard Roundtree) aus den Händen seiner kannibalischen Stammesgenossen, indem er diese erschießt und gibt sich Freitag damit als gefährlicher Wahnsinniger zu erkennen, der mit größter Vorsicht zu genießen ist. Nichtsdestotrotz versucht Freitag, Robinson von den psychischen Folgeschäden seiner kolonial-britischen Prägung zu heilen und wieder mit sich selbst in Kontakt zu bringen – mit mäßigem Erfolg.
Robinson hingegen, ganz im Wahn westlich-zivilisierter Überlegenheitsgefühle gefangen, versucht Freitag von seinem wilden Barbarentum zu befreien und merkt dabei viel zu spät, daß er selber im Grunde derjenige ist, der unzivilisiert, barbarisch und hoffnungslos unbelehrbar ist.
Die Begegnung der beiden Protagonisten weitet sich von einem Austausch der Weltbilder zu einem lebensbedrohenden Konflikt aus.
Das ganze ist in eine der köstlichsten Tragikomödien der 70er Jahre verpackt, die dem Zuschauer mehr als einmal vor Lachen die Tränen in die Augen treibt.
Die Rollen hätten wohl kaum besser besetzt werden können als mit diesen beiden hochkarätigen Schauspielern. Eine tiefsinnige Komödie, die den Zuschauer auf urkomische Art die Überlegenheit der „Zivilisation“ stark in Frage stellen läßt. Peter O’Toole ist hier imho in einer seiner stärksten Rollen neben „Lawrence von Arabien“ und „Der Löwe im Winter“ zu sehen.


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Robinson Crusoe einmal anders:

Robinson (Peter O’Toole) „befreit“ den intelligenten Naturburschen Freitag (Richard Roundtree) aus den Händen seiner kannibalischen Stammesgenossen, indem er diese erschießt und gibt sich Freitag damit als gefährlicher Wahnsinniger zu erkennen, der mit größter Vorsicht zu genießen ist. Nichtsdestotrotz versucht Freitag, Robinson von den psychischen Folgeschäden seiner kolonial-britischen Prägung zu heilen und wieder mit sich selbst in Kontakt zu bringen – mit mäßigem Erfolg.
Robinson hingegen, ganz im Wahn westlich-zivilisierter Überlegenheitsgefühle gefangen, versucht Freitag von seinem wilden Barbarentum zu befreien und merkt dabei viel zu spät, daß er selber im Grunde derjenige ist, der unzivilisiert, barbarisch und hoffnungslos unbelehrbar ist.
Die Begegnung der beiden Protagonisten weitet sich von einem Austausch der Weltbilder zu einem lebensbedrohenden Konflikt aus.
Das ganze ist in eine der köstlichsten Tragikomödien der 70er Jahre verpackt, die dem Zuschauer mehr als einmal vor Lachen die Tränen in die Augen treibt.
Die Rollen hätten wohl kaum besser besetzt werden können als mit diesen beiden hochkarätigen Schauspielern. Eine tiefsinnige Komödie, die den Zuschauer auf urkomische Art die Überlegenheit der „Zivilisation“ stark in Frage stellen läßt. Peter O’Toole ist hier imho in einer seiner stärksten Rollen neben „Lawrence von Arabien“ und „Der Löwe im Winter“ zu sehen.


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