DVDs:
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Cheyenne
Richard Widmark
,
Carroll Baker
durchschnittliche Kundenbewertung:
basierend auf 7 Bewertungen
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empfohlen!
Sehr gute Western mit schlechter technischer Umsetzung
"
Cheyenne
" war einer der wenigen "echten" 70mm-Filme. Der Film wurde 1963 mit einer 65mm-Filmkamera aufgenommen. Durch das riesige Filmfenster hatten diese Filme eine extreme Tiefenschärfe. Von den 1000 70mm-Filmen gab es nur ca. 100 Filme, die nicht mit normalen 35mm-Kameras produziert wurden. Dieser Film wäre für die Umsetzung auf Blu-Ray hervorragend geeignet.Die DVD wurde vom 65mm-Filmmaterial (wahrscheinlich ein Inter-Positiv), allerdings schlecht gemastert. Ca. 45 Minuten lang befinden sich Schmutzpartikel immer an der gleichen Stelle. Da hat wohl die Putzfrau im Studio zu stark mit dem Staubtuch gewedelt.Die Farben sind OK! Ouvertüre und Pausenmusik sind drin,obwohl die Filmmusik von Alex North zu stark an "Cleopatra" erinnert, der zur gleichen Zeit im Kino war. Der Ton ist leider in Dolby Surround, obwohl die US-DVD 5.1 Dolby Digital beinhaltet.Das ist der gleiche Pfusch von Warner mit den Blu-Rays: Deutscher Ton in Dolby Digital und englischer Ton im besseren PCM. Leider verärgert Warner seine Filmfans immer wieder. Die kaufen sich eben keine Warner-DVD's mehr, und Warner muß die dann für 8 Euro gescherbeln. Das Bild ist unscharf,als hätten die beim abtasten des Films durch unsaubere Objektive durch projeziert. Das war vor 10 Jahren noch OK, aber seit es Blu-Ray gibt, heute nicht mehr akzeptabel. Wir hoffen, daß der Film für eine Blu-Ray in ein paar Jahren noch mal neu gemastert wird und der Abtaster sauber geputzt wird.Erfreulicherweise liegt erstmals die ungekürzte Version vor- das einzige Positive!
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Cheyenne
Ich war etwas verwirrt durch die vielen negativen Kritiken
( 16/9 Ton Bild etc...) und bin nun restlos begeistert !
Bild und Ton selbst auf meinem alten Aldi Beamer Einwandfrei !!
Und ein völlig neuer Film dank der ungekürzten längeren Fassung !
Ich kann die DVD nur empfehlen !!
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Hier eine Information zu diesem Meisterwerk
Staune doch immer wieder über die Unkenntnis der hier Kritik
Schreibenden.
Cheyenne wurde
in Deutschland zumindest bei der Uraufführung in seiner Originallänge (154 Min) deutsch synchronisiert aufgeführt.
Quelle: Das Western Lexikon, von Joe Hembus (die Bibel für Westernfans) sowie imdb. Folglich waren auch die Szenen, die jetzt angeblich wieder zugefügt wurden synchronisiert. Im öffentlich rechtlichen TV wurde der Western auch in seiner vollen Länge und mit der alten vollständigen Synchronisation ausgestrahlt, wobei damals die Ansagerin darauf hinwies, daß der Western wieder
rekonstruiert und in seiner ursprünglichen Fassung gezeigt wird.
Daraus kann man schließen, daß der Film zu seiner Wiederaufführung um etliche Minuten gekürzt wurde, übrigens zu damaliger Zeit ein gängiges Verfahren.
Deshalb verstehe ich auch nicht, warum der deutsche Westernfan wieder einmal auf eine Originalsynchronisation in voller Länge verzichten muß. Ärgerlich auch, daß der Film in 70 MM (auch in Deutschland) in 6 Kanal Ton gezeigt wurde, die DVD aber nur die Mono Version beinhaltet. Offensichtlich hat man hier den deutschen Ton von einer gekürzten 35 MM mono Kopie genommen.
Wieder einmal eine Chance vertan einen Klassiker würdig zu veröffentlichen.
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Guter Film, schlechte Umsetzung
Zur Technik der DVD ist alles gesagt worden, die ist miserabel. Zum Film an sich und vor allem zur Rezension von "Bickelmann" sei folgendes angemerkt:
Kritik in allen Ehren, aber wenn dann schon fundiert. Diese Polemik richtet sich gegen die Politik der US Regierung, hat aber mit dem Film nichts zu tun. Außerdem dazu ein paar Fakten, die vielleicht mal erwähnenswert wären. Es ist unter anderem Fakt, dass in den USA kein Mensch Steuern zahlen muss, wenn er nachweisen kann, dass er mindestens zu einem Achtel indianischer Abstammung ist. Zudem wurden zumindest unter Clinton (der Dee Browns Buch übrígens gelesen hat!) viele Reformen vorgenommen und Wiedergutmachungen in Milliardenhöhe, gleichmäßig an alle Stämme verteilt, geleistet. Wenn die Stammesleitungen damit nicht verantwortungsvoll umgehen, kann keiner was machen. Fakt ist auch, dass einige Stämme das Monopol aufs Glücksspiel haben und damit ebenfalls viel Geld verdienen. Natürlich leben viele Indianer in Armut, das ist aber nicht John Fords Schuld. Dieses "Machwerk" wie es bezeichnet wird, hinterfragt die Politik der US Regierung doch sehr deutlich, wenn auch nicht so offen, wie es heute vielleicht der Fall gewesen wäre. Man darf aber nicht vergessen, dass der Film vor über 40 Jahren gedreht wurde, mitten im Kalten Krieg, vor der 68er Bewegung, vor Vietnam und vor Watergate und vor allem als die Filmindustrie nach jahrelangen Monumentalfilmen in der Krise steckte. Eine zu pessimistische Haltung hätte das Publikum damals nicht verstanden und der Film wäre ein finanzieller Flop geworden, was sich auch Ford nicht erlauben konnte und so mussten Figuren wie dieser menschenfreundliche Minister und der heldenhafte Cpt. Archer einfach mit vorkommen. Fakt ist aber auch, das Ford, der ja eher indianerfeindliche Western gedreht hat (man sehe sich mal "Der schwarze Falke" an, der die Indianer doch sehr schlecht dastehen läßt) hier über seinen Schatten gesprungen ist und den Leidenszug der
Cheyenne
mit vertretbaren filmischen Mitteln doch recht gut zeigt. Ford hält sich in vielen Punkten an Fakten, Fort Robinson zum Beispiel und auch die falsche Darstellung der Presse ("Das Neueste von den roten Teufeln") wird von Ford sehr kritisch hinterfragt. Nur zu Info: am "Wounded Knee" Massaker v. 1890 waren übrigens Sioux beteiligt, keine Cheyenne.
Der entscheidende Punkt ist, dass hier erstmalig Verständnis für die Indianer gezeigt wird, ein Trend der sich später mit Filmen wie "A Man Called Horse", "Little Big Man" oder "Soldier Blue" fortsetzte, und von Costners "Dances with Wolves" und später mit "500 Nations" auf den Höhepunkt gebracht wurde.
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Der Western aller Western auf etwas kurioser DVD
Nach dem leidigen Verwirrspiel um falsche Bildformate und ständig verschobener VÖ-Termine hat es Warner Brothers nun also doch endlich auf die Reihe bekommen, das späte Meisterwerk John Fords auf DVD zu pressen. Über den filmischen Inhalt dieses Western aller Western muß wohl kein weiteres Wort verloren werden, jedem Liebhaber des Genres ist er als Superlativ in bester Erinnerung. Wie aber ist die langerwartete DVD-Umsetzung jetzt tatsächlich gelungen?
Hier werden sich gewiß erneut die Geister scheiden, denn einerseits ist der Film nun in der ungeschnittenen Originallänge von 150:53 Minuten (inkl. Abspann) erschienen, besitzt ein vernünftiges Bildformat, und die Bild- und Tonqualität zeigt sich ebenfalls angenehm positiv. Auf der anderen Seite gibt es keinerlei Zusatzmaterial, vor allem aber ist das DVD-Menü dermaßen spartanisch ausgefallen, daß man darin nicht einmal einzelne Kapitel anwählen kann, weil solch wichtiger Menüpunkt auf dem ansonsten kostbaren Silberling gar nicht erst existiert. Willkommen bei Warner Brothers in der Steinzeit !!!
Zu den Details: Das Bild liegt vor im Format 2.20:1 (anamorph / 16;9), es wirkt sehr weich, wobei aber dennoch genügend Detailschärfe für ein ungetrübtes Sehvergnügen übrig bleibt. Der Ton erklingt kräftig und sauber in beiden Spuren, auf englisch sogar in Stereo, auf deutsch im gewohnten Mono und mit der Originalsynchronisation aus dem Jahre 1964. Den Sound-Jüngern sei an dieser Stelle nochmals in Erinnerung gerufen, daß leichtes Rauschen sowie ein gelegentliches Knacksen der Tonspur kein Manko bedeutet bei einem 43 Jahre alten Filmklassiker. Wie eingangs bereits erwähnt, befindet sich auf der DVD die ungeschnittene Originalfassung, die ca 23 Minuten länger läuft wie die bekannte deutsche Version. Darin enthaltene Dialogszenen sind folglich nur im O-Ton mit deutschen UT verfügbar. Der heimische Filmfreund bekommt sogleich wieder einen Hals, wenn er jetzt erstmals die Filmsequenzen sieht, die ihm jahrzehntelang sträflich vorenthalten wurden. Darunter auch einige Szenen, die ich als äußerst essenziell erachte für das Werk. Zum fehlenden DVD-Menüpunkt der Kapitel sei noch angemerkt, daß der Film dennoch in insgesamt 18 einzelne Kapitel unterteilt wurde, sie lassen sich allerdings nur während der Wiedergabe mittels FB des verwendeten Players aufrufen bzw. anwählen (je nach Ausstattung des eigenen Gerätes).
Fazit: Trotz aller Kuriosität und Peinlichkeit, die sich Warner Brothers bei der VÖ dieser DVD geleistet hat, kann ich hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Es geht ja primär um den Film selber, und zumindest der wird auch in recht guter Qualität geboten. Anstatt nun also über fehlendes Bonusmaterial und ein trotteliges Menü zu lamentieren, erfreue ich mich lieber der langersehnten Möglichkeit, einen der besten Western aller Zeiten endlich in DVD-Qualität anschauen zu können. Die ungeschnittene Originalfassung mit der längeren Laufzeit erhöht den Reiz dabei um einen weiteren erfreulichen Aspekt. Insofern vergebe ich volle 5 Sterne, gleichzeitig aber auch die rote Karte für Warner Brothers` praktizierte Stümperei.
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