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Das Leben der Anderen
Martina Gedeck, Ulrich Mühe

Touchstone, 2006

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 173 Bewertungen
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Beeindruckend gut!

Unglaubliche schauspielerische Leistung von Mühe. Ein schlichtweg gelungenes Werk über die üblen Methoden des DDR-Staates


Deutsche Weltklasse!!!

Dieser Film erielt vollkomen zu recht den Oskar als bester ausländischer Film! Er ist absolut überzeugend, erschreckend glaubhaft, hat erstklassige Darsteller (ganz besonders Ulrich Mühe!!) und eine wirklich erstklassige Regiearbeit!

Wer sonst nur Hollywoodstreifen schaut, dem entgeht in diesem Fall etwas, denn diese Qualität ist größtenteils über "Hollywoodniveau"!

Fazit: Ein Film den man (gerade als Deutscher) gesehen haben sollte und der sich positiv weit vom Durchschnitt abhebt. Nichts für reine "Actionfans" aber ein Film für Fans guter Schauspielkunst und bis ins kleinste Detail ausgefeilter Regiearbeit.


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Sagenhafte schauspielerische Leistung

Vielleicht das Beste was der deutsche Film zu bieten hatte.
Ein grandioser Ulrich Mühe, der leider viel zu früh gehen mußte.
Man wünschte sich mehr von solchen Filmen, die in dieser aber nicht mehr zu toppen sind.



Rez. 169

Auch ein Ausleiher darf seine Eindrücke mitteilen!

****4 Sterne, NUR, weil der Film doch theatralisch und auch im negativen Sinne ein Kunst-Werk ist. Dadurch wird der Grad echter Betroffenheit abgeschwächt.
(Manches ist überzogen dargestellt, einiges unrealistisch, abgesehen davon, dass die Story als solche geradezu Legendencharakter trägt)

****4 Sterne, weil er durchweg konsequent, präzise und - kunstvoll gestaltet ist.
(Der Film schafft es, einen großen Spannungsbogen zu ziehen, zentriert bei der Story zu bleiben, benutzt starke, aber überzeugende Symbole)

****4 Sterne, weil er erhellend ist, was die DDR-Lebenswirklichkeit betrifft und somit auch die Gegenwart des Denkens und Fühlens der davon Betroffenen.
(Dass man sich potenziell ständig überwacht fühlen muss, dass man Fremden kaum trauen darf, dass Menschen, die harmlos auftreten, stets etwas im Schilde führen könnten - ich habe in meiner Zeit in Sachsen - nach der Wende - neben außerordentlich viel Positivem auch solcher Art Kontrollierung am eigenen Leibe erfahren müssen)

****4 Sterne, weil der Film zum Nachdenken anregt, über Privatsphäre, Wahrheit und Vertrauen - in jedem Leben, in manchen Ländern mehr und global unter der Terrorüberwachung insbesondere.
(Wer musste sich nicht schon fragen, ob er dies oder jenes diesem oder jenem anvertrauen darf? Ob sie auf dieser Fete die Sau rauslassen darf? Ob er ganz ehrlich über den Chef reden darf?)

****4 Sterne für die Hörspielfassung für Blinde, die ich ohne Absicht sah und für einen Kunstgriff hielt. Tatsächlich passt es sehr gut zum Sujet, wenn die Handlungen genau beobachtet und im Detail beschrieben werden.

****4 Sterne für die Musik, eine "klassische" Filmmusik, mit echtem Orchester, mit handwerklich überzeugender Kontrapunktik, mit echter kleiner Nebenrolle im Film (Sonate für den Guten Menschen)


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Hearing the heretics

It's all about stability - how to maintain it and how to prevent its disruption. In East Germany, from the establishment of The Wall, society found ways to lay out a given path for life. It also provided a traffic control body to keep individuals on that track. The traffic controllers were the staff and informants of the Stasi. Applying various, but effective, methods of thought control, the DDR rooted out dissent in its attempt to keep its populace thinking along "approved" lines. While we have been inundated with books and films depicting brutality, murder and intimidation applied in the East, this film shows an entirely different and far more efficient approach.

Gerd Wiesler [Muhe], a Stasi captain, is recruited to launch an investigation of playwright Georg Dreymark. There's very little to indicate Dreymark is a threat to society, but the motivation arises from elsewhere. Dreymark's girl-friend, Christa-Maria [Gedeck], is an object of the Culture Minister's passions. Wiesler undertakes the surveillance himself, and his portrayal carries this film far beyond entertainment. We have already seen his interrogation techniques - calm, dispassionate and merciless. Whatever he undertakes will be seen through thoroughly. The surveillance of Dreymark and Christa-Maria will be no different.

However, Wiesler learns of the Minister's prompting of the spying - a corruption of the socialist ideal. More significantly, Wiesler is able to discern Dreymark's humanity expressed in ways none of his previous victims have demonstrated. One of these is Dreymark's defence of his former play director Albert Jerska. Wiesler sees Dreymark confront the Minister over Jerska and learns the blacklisted director had given the playwright the score of "Sonata for a Good Man". The title becomes a key point in the development of the story. Wiesler revises his outlook as the cynicism and coldness of the regime become more apparent to him. He is increasingly aware of the need for people to be people and not automatons.

The film story builds tensions at a perfect pace, increasing with every passing scene. There are no dull nor lost moments. Directory von Donnersmarck's light touch in shifting a character we loathe at the outset of the film into a symbol of pathos at the end. While a shallow view makes Dreymark the victim/hero, it is Wiesler the interrogator and snoop who gains our sympathy. Wiesler comes into increasing conflict with his superior as the focus on Dreymark and Christa-Maria intensifies. Jerska's fate drives Dreymark to take an irrevocable step, one which threatens them all. The conclusion can only be tragic, but the result is nonetheless unexpected.

As with many of the "foreign" films recently released, the Director's Commentary version of the film is well worth taking the time for. This is von Donnersmarck's first full-length film, but there's nothing amateurish about it. He was meticulous in his portrayal of East Berlin, even painting "freedom's graffiti" over each morning prior to shooting in the street. The attention to detail is clear, even in selecting the colours allowed in any given setting. The effect is to seize the viewer from the opening scene and never provide release. The film has garnered many awards and deserves all of them. Mostly, it deserves your attention for its story and its imparted values. [stephen a. haines - Ottawa, Canada]


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



Gleich siebenmal wurde Das Leben der Anderen beim Deutschen Filmpreis 2006 ausgezeichnet - unter anderem für den besten Film, den besten Regisseur, das beste Drehbuch sowie den besten Haupt- und Nebendarsteller. Eine mehr als beachtliche Leistung für einen Debütfilm, der sich über all seine wohlverdienten Preise hinaus auch einen bedeutsamen Platz in der Geschichte des deutschen Kinos sicherte. Denn mit seinem Erstlingswerk setzte Regisseur und Autor Florian Henckel von Donnersmarck der bis dato von verklärend-verharmlosender Ostalgie á la Goodbye, Lenin geprägten filmischen Aufarbeitung der DDR-Geschichte ein nachhaltiges Ende.

Gänzlich ohne ironischen Spreewaldgurken-Charme fängt Das Leben der Anderen den erdrückenden Überwachungsalltag im real existierenden Sozialismus ein und zeichnet ein ebenso realistisches wie erschütterndes Bild über die Methoden der Macht und die Ohnmacht der Betroffenen. Meisterhaft erzählt der Film die Geschichte von Stasi-Offizier Gerd Wiesler (Ulrich Mühe), der mit der Observierung eines Künstlerpaares beauftragt wird und durch die unbemerkte Teilhabe an ihrem Leben still und langsam von seinem Ideologie-Glauben abfällt - und sich damit selbst in Gefahr bringt. Kongenial macht von Donnersmarck über das Schicksal der Einzelnen die Funktionsweise des gesamten Systems deutlich, verpackt in ein hochklassiges, packendes und von brillanten Darstellern getragenes Drama, das nicht nur national, sondern auch international zu den besten Filmen seines Jahrgangs zählte. -- Frank-Michael Helmke


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