Klassische Musik:
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Beethoven Klavierkonzert Nr. 5 / Klaviersonate Nr. 28
Helene Grimaud
,
V. Jurowski
, ...
Deutsche Grammophon (Universal), 2007
durchschnittliche Kundenbewertung:
basierend auf 9 Bewertungen
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empfohlen!
Großartig !
Hélène Grimaud hat das Respekt einflößende
"Biest" nicht gezähmt oder bezwungen -
sondern sie hat es frei gelassen, damit es
seine Kraft und seine Schönheit voll entfalten kann.
Eine hervorragende CD!
Unbedingt empfehlenswert!
Nicht mehr als bieder
Dieses fünfte
Beethoven
-Konzert sei wie ein wildes Tier, vor dem man unglaublich Respekt hat", hat Hélène Grimaud gesagt. Nur: Spielen scheint sie es dann doch eher wie ein weit zahmeres Wesen zu wollen. Die Pianistin, die gerne mit der Aura des Besonderen umgeben wird von den Medien, ist eine nicht mehr als solide Beethoven-Interpretion. Man muss das "Emperor"-Konzert ja nicht unbedingt wie ein Schlachtengemälde klingen lassen, doch etwas weniger harmlos, etwas weniger bieder dürfte es dann schon sein. Sogar den genialen Übergang vom zweiten zum dritten Satz verschenkt sie, immerhin die spannendste Minute, die die Gattung
Klavierkonzert
zu bieten hat. Bei Hélène Grimaud klingt das Sich-Hineintasten in den Finalsatz viel zu brav, zu berechenbar.
Besser gelingt ihr dann die Solosonate op.101: Das Alla Marcia hat Feuer und Brisanz, im Finale bekennt sie Farbe. Da wird die glatte Katze dann wirklich zum Tier...
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Keine schöne aber eine interessante Aufnahme
Das KK Nr. 5 wird von HG eigenwillig aber in sich schlüssig interpretiert. Da muss man auch einmal härtere Klangfarben aushalten, dafür gibt es dann auch echte pp-Erlebnisse.
Ärgerlich ist aber die Qualität der Aufnahmetechnik: es wimmelt nur so von Nebeneräuschen und wenn bei der Flöte die Luftgeräusche den Klang negativ beeinflussen, dann wurde hier etwas falsch gemacht. An der Qualität der Musiker dürfte es nicht liegen.
Ansonsten: Marketing bis zur Schmerzgrenze.
Unglaublich !
Ein Feuerwerk, das ist es, was Hélène Grimaud in dieser Einspielung entzündet. Ich weiß nicht, was manch anderer an diesem Konzert auszusetzen hat. Es ist rundum perfekt. Ich habe mir die CD vor einer Woche gekauft und seitdem läuft bei mir der dritte Satz auf Dauerschleife. Ich glaube nicht, dass sich ein Orchester und eine Pianisten besser ergänzen können. Der Wechsel zwischen gefühlvollem und hartem Anschlag an völlig unerwarteten Stellen verschlägt einem den Atem. Ich habe mir mehrere Einspielung zu
Beethoven
s 5.
Klavierkonzert angehört
und das besondere an dieser ist, dass Hélène Grimaud nicht versucht das Konzert, wie gewöhnlich, heroisch zu interpretieren. Das ist es auch nicht. Aber gewaltig. Genau wie ihr Spiel!
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Meinungen
:
Seite 1
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Sie ist der dritte Künstler der Deutschen Grammophon, der es in diesem Jahr mit
Beethoven aufnimmt
. Nachdem bereits Mikhail Pletnev und Lang Lang CDs mit
Klavierkonzert
en von Ludwig van Beethoven einspielten, bringt nun Hélène Grimaud ihre Version von Beethovens 5. Klavierkonzert auf den Markt. Doch auch der Philosophin am Klavier, wie Grimaud ob ihrer hohen Intelligenz und Bildung genannt wird, gelingt es kaum, dieses majestätische Klaviermonument, das so oft gespielt wurde, musikalisch in metaphysische Sphären zu rücken. Das Klavierkonzert ist wie ein Biest, vor dem man unglaublich Respekt hat, sagt sie und sie ahnt, dass es das auch immer bleiben wird. Doch sie wäre nicht Helene Grimaud, wenn sie sich nicht mutig dem Biest stellen würde. Was nichts anderes heißt: sie fechtet den dramatischen Kampf aus zwischen Geist (Solist) und Materie (Orchester) - oder wenn man so will - zwischen Herr und Knecht im Sinne des Philosophen Georg Friedrich Hegel, der schließlich im gleichen Jahr wie Beethoven geboren wurde. Doch ein philosophisches Ereignis resultiert aus Grimauds musikalischem Ringen nicht - trotz entfesselter Momente und sehr inspirierender Passagen. Teresa Pieschacón Raphael
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Tracks
1. Allegro | 2. Adagio un poco mosso | 3. Rondo Allegro | 1. Etwas lebhaft und mit der innigsten Empfindung Allegretto ma non troppo (Original Version) | 2. Lebhaft, marschmäßig Vivace alla marcia (Original Version) | 3. Langsam und sehnsuchtsvoll Adagio ma non troppo, con affetto (Original Version) | 4. Geschwind, doch nicht zu sehr und mit Entschlossen- heit Allegro (Original Version)
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