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Harry Potter und der Orden des Phönix (2 Disc Edition)
Daniel Radcliffe, Emma Watson

Warner Home Video - DVD, 2007

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 251 Bewertungen
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Klasse....!!

Nach dem eher misslungenem 4 Teil der Potter-Saga ging ich recht skeptisch an den 5 heran. Ich muss sagen, dass ich begeisterter Potter-Fan bin und alle Bände gelesen habe. Meiner Meinung nach ist der 5 Teil der Potter Filme der bisher beste. Er ist düster, Effektvoll und lustig. Auch Harrys inner Zwiespalt wird zum ersten Mal mit in den Film integriert. Natürlich schliesse ich mich allen anderen Rezensionen an und finde den Film im Vergleich zum Buch schlecht. Doch als Film ist er mit Abstand der beste ( dich gefolgt von Teil 3 )


Ganz gut, aber irgendwie enttäuschend

Schon für Teil 4 wurde die Buchhandlung arg gestrafft. Trotzdem hat man es geschafft, zumindest die meisten wichtigen Infos miteinzubauen. Leider kann man das von HARRY POTTER UND DER ORDEN DES PHOENIX nicht sagen. Dabei ist der Film rein oberflächlich betrachtet ganz gut. Die Schauspieler sind glaubwürdig wie eh und jeh und die SFX weiß wie immer zu überzeugen. Auch die Musik sorgt für das gewohnte "magische" Potterfeeling und untermalt das Geschehen großartig. Die neuen Locations, wie z.B. Das Zaubereiministerium, und die neuen Charaktere (Umbrigde, Luna Locvegood) sind zudem erstaunlich gut umgesetzt. Luna Lovegood passt sogar sprichwörtlich wie die Faust aufs Auge zu der Buchbeschreibung. Auch die Actionszenen sind super inszeniert. Der Kampf zwischen Dumbledore und Voldemort dürfte wohl ähnlich legendär werden wie ihrerzeit die Kämpfe zwischen Luke Skywalker und Darth Vader. Eine riesige Schwäche zeigt der Film in Bezug auf die Story. Allein mit dem Material, das man nicht vom Buch in den Film übernommen hat, könnte man zwei Filme drehen. Es fehlt unglaublich viel, etwa, dass Hermine und Ron Vertrauensschüler werden, der gesamte "Ron als Gryffindor Hüter" Plot, und auch Dobby, der ja im Buch wieder einen größeren Stellenwert bekommen hat.Auch der Besuch im St. Mungo, sowie die Fallen in der Mysteriumsabteilung sind dem Rotstift zum Opfer gefallen. Leider fehlen auch ganz entscheidend wichtige Elemente, etwa, dass Creacher Sirius verrät oder das klärende Gespräch zwischen Dumbledore und Harry am Ende des Buches, bei Harry die Nerven verliert und Gegenstände Dumbledores Büro zertrümmert. Im Film reden die beiden zwar, aber danach weiß man nicht wirklich mehr als davor. Außerdem hat man Harrys Trauer um Sirius vollkommen unter den Tisch fallen lassen. Schon kurz nach seinem Tod scheint alles überwunden; keine Versuche, mit Sirius in Kontakt zu treten, keine Hoffnung, er könnte als Geist wiederkehren. Dafür scheint Harry Dumbledores Botschaft, man sei Voldemort durch die Fähigkeit zu lieben überlegen, vollkommen zu verstehen, was eigentlich in den Büchern 6 und auch 7 der Fall ist. Hier zweifelt er nicht eine Sekunde daran und wirkt in den letzten Szenen geradezu siegessicher. Von dem mehr als mäßigen Schluss und dem ganzen fehlendem Romanplots mal abgesehen hat mir der Film ganz gut gefallen. Harrys Selbstzweifel, seine Angst selbst böse zu sein, kommt wircklich gut rüber. Umbrigdes Verhalten ist herrlich bösartig und die Actionszenen sind, wie bereits erwähnt, sehr spannend in Szene gesetzt. Das was umgesetz wurde, hat man alles in allem ganz gut umgesetzt. Es hätte nur mehr sein dürfen. Weit mehr.


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Wie immer großartig!!!

"Harry Potter und der Orden des Phönix" ist wirklich sehr gut gelungen. Man kann eigentlich nicht rummeckern. Sicherlich ist das Argument stark, dass der Film wenig mit dem Buch zu tun hat, aber ich bin der Meinung: Man sollte den Film erst gar nicht mit dem Buch vergleichen. Denn wenn man das tut, ist der Film tatsache nur Schrott.
"Wie immer großartig". So sehe ich das. Mich hat bisher kein Potterteil enttäuscht, obwohl ich den dritten Teil am besten fand. Dort wurde die Zaubererwelt richtig real. Trotzdem finde ich, sind die Harry Potter Filme ungefähr auf dem selben guten Level. Was David Yates beim fünften Film gut gelungen ist, ist die richtige Mischung: Wir haben zauberhafte Momente, düstere dramatische und traurige zu erwarten. Einfach großartig. Auch ist die schauspielerische Leistung hervorzuheben von allen Schauspielern, v.a. von Daniel Radcliffe, Emma Watson und Alan Rickman. Michael Gambon ist dagegen nur mittelmäßig. Zugegeben, er hat sich als Dumbledore gebessert, er rennt nicht mehr so durch die Gegend und benimmt sich einfach furchtbar, aber es reicht noch nicht für einen weisen Albus Dumbledore. Vielleicht wird es ja im sechsten Film besser.

Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Film und auch froh, dass David Yates die Regie für die letzten Harry Potter Filme übernimmt, ich kann mich nicht beklagen, obwohl, etwas gäbe es da noch. Und das ist die Musik:
Im fünften Teil war dafür Nicholas Hooper zuständig. Er schafft es nicht, wie John Williams oder Patrick Doyle, gute Harmoniefolgen zu schreiben. Außerdem laufen seine Passagen viel zu monolog ab. Die Orchestration ist auch nur mittelmäßig, Bläser kommen nicht zum Einsatz, da Hooper ein Kammerorchester vozieht. Ein Komponistenwechsel ist auch eher unwahrscheinlich, da Hooper der Hofkomponist von Yates ist, und da dieser auch Regie in den nächsten Potter Teilen führen wird, ist eine Rückkehr von John Williams eher unwahrscheinlich. Doch Williams selbst sagte, dass er denke, dass er für den letzten Teil zurück sein werde, und fügte dann noch hinzu, dass er es hoffe. Wir werden sehen.

Auch wenn ich nicht mit der Musik zufrieden bin, kann man das aber insgesamt sein: Die Musik passt jedenfalls zum Film, wir sehen sehr gute Schauspieler, wir haben eine großartige Regie, und eine tolle Geschichte von Joanne K. Rowling (, die für einen Film sehr gut umgesetzt wurde).
Volle 5 Sterne.



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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



In der fünften Harry Potter-Verfilmung ist die Welt der Zauberer endgültig nicht mehr heiter und sorglos: Lord Voldemort ist zurückgekehrt und plant mit Hilfe der Todesser, seine Schreckensherrschaft wieder zu errichten. Trotz aller Warnungen weigert sich das Ministerium der Magie jedoch, den Anfängen zu wehren. Ja, Zaubereiminister Cornelius Fudge verdächtigt Harry und Dumbledore sogar des Umsturzes, weil sie nicht von ihren angeblichen Verschwörungstheorien lassen wollen. Deshalb bestimmt Fudge seine Vertraute Dolores Umbridge zur neuen Professorin der Verteidigung gegen die Dunklen Künste. Umbridge, die alsbald den Titel einer Hohen Inquisitorin erhält, errichtet ein totalitäres Regime in Hogwarts, das George Orwells 1984 alle Ehre gemacht hätte. Ihre absurden Vorschriften und scheinbar willkürlichen Verbote machen nicht nur Harry das Leben schwer. Dabei hat er eigentlich schon mehr als genug Probleme: Er wird von seltsamen Alpträumen geplagt, ist zum ersten Mal verliebt sowie den Launen der Pubertät ausgesetzt und zu seinem großen Entsetzen muss er auch noch Einzelunterricht bei Snape nehmen.

Natürlich musste das bislang seitenstärkste Buch bei der filmischen Umsetzung ein paar Szenen und Handlungsstränge einbüssen. Aber das soll der Schaden des Films nicht sein: Wo im Buch (manchmal zu viel) geredet wird, setzt der Film auf Dramatik und Action. Vor allem Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint sind nicht nur mit, sondern auch an ihren Rollen gewachsen und beweisen besonderes Feingefühl bei den emotionalen Verstrickungen ihrer Charaktere. Dies ist sicherlich auch ein Verdienst des Regisseurs David Yates - bislang eher ein unbeschriebenes Blatt -, der eine exzellente Verfilmung vorgelegt hat. Yates gelingt es in düsteren Farben und bedrohlicher Atmosphäre, den Aufstieg des Faschismus in der Zaubererwelt in spektakuläre Bilder zu fassen und dabei nie seine Charaktere aus den Augen zu verlieren. So lässt er seine Schauspieler - allen voran Alan Rickman als Snape und Imelda Staunton - brillieren, ja sogar duellieren, dass es eine wahre Freude ist. Einzig der Titel gebende Orden des Phönix kommt etwas zu kurz. -- Birgit Schwenger


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