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Black Belt
Akihito Yagi, Tatsuya Naka

Highlight, 2008

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 5 Bewertungen
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Ein Fest für Karateka und andere Budosportler

Den Film in der Videothek gesehen, die Beschreibung auf dem Cover gelesen und den Film weggelegt. Dachte, es sei wieder so ein Film, auf dem Karate draufsteht und dann doch "nur" pseudo Kung Fu mit vielen Seiltricks drin ist. Dann allerdings einen Trailer zum Film gesehen und am nächsten Tag doch sofort ausgeliehen. Es hat sich gelohnt: Ein wirklich guter Karate(!) Film.

Entgegen meiner ersten Befürchtung baut der Film wirklich auf echten Karate-Techniken auf. Die beiden Hauptdarsteller sind hochrangige Karateka, deren präzise und realistische Techniken ein wahrer Augenschmaus sind für alle, die fliegende (Seiltrick-)Kämpfer leid sind und realistische Techniken auf hohem Niveau bevorzugen. Bitte dabei nicht falsch verstehen: Ich persönlich mag gut gemachte und kurzweilige Kampfsportfilme. Aber Kuri Obi glänzt einfach mit dem leider doch sehr seltenen Grad an Realismus - auch wenn einige Techniken "kinotauglich" abgewandelt wurden.

Ein besonderes Highlight ist das Bonusmaterial, in dem man noch viel über die Darsteller bzw. Karate-Meister - erfährt. Die Katas die gezeigt werden gehören zu den schönsten Formen, die ich bisher gesehen habe.

Für alle, die sich für echten Kampfsport begeistern können ein echtes MUSS.


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Der traditionelle Weg der leeren Hand!

Ich hab den Film im Kaufhaus liegen sehen und dachte, dass das nur Müll sein kann. Die Neugier und die Rezensionen haben mich dann doch zum Kauf bewegt. Ich war wirklich sehr angenehm überrascht.
Die Hauptdarsteller sind beide hochrangige Karateka ( Taikan = Naka 7. Dan JKA und Giryu = Yagi 5. Dan Goju Ryu). Der dritte Schüler in der Runde ist Schauspieler, hat aber immerhin den 1. Dan. Diverse andere Nebendarsteller kommen vom Karate und Tae Kwon Do.
Das gezeigte Karate wurde nicht durch Spezialeffekte künstlich aufgepeppt und wirkt sehr realistisch. Kleine Abstriche müssen bei Filmen immer gemacht werden, da reale Angriffe und Verteidigungen sehr schnell ablaufen und viele subtile Bewegungen für dein Laien keinen Sinn ergeben. Einer der Hauptdarsteller sagt selbst, dass er einige Sachen in der Realität anders gemacht hätte.
Trotzdem sieht man hier wirklich feines Karate. Es ist hier aber gerade bei Taikan nicht ausschließlich Goju Ryu zu sehen, was ja auch nur logisch ist.
Ich empfehle allen das Bonusmaterial und den Abspann. Die gezeigten Kata z.B. Sanchin, Nijushiho, Meikyo, usw. sind wirklich toll. Mir ging das Herz auf, so etwas in einem Film zu sehen.

Klare Kaufempfehlung für alle Karate praktizierenden. Sogar meine Frau war von dem Film beeindruckt.


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Karate-Do das es heute nur noch selten gibt.

In einer Zeit wo das faschistoide Japan, Karate für seine Zwecke instrumentalisiert hatte, baut sich eine sehr tiefe
Geschichte über den Wert des Karate-Do auf. Hier gibt es keine einstudierten Choreographien wie bei Jackie Chan. Dieser Film zeigt wahres Karate at its best. Es schildert die fehlgeleiteten Wirrungen eines hervorragenden
Meisterschülers den selbst der Meister in seiner unbändigen Vernichtungswut kaum zu zügeln weiß. Als dieser über die Ereignisse innerlich zerbricht und stirbt beginnt der Kampf um des Meisters Kuro Obi.

( in traditionellen Dojos gilt der geschenkte Gürtel /Kuro Obi/ eines Sempai an seinen Kohai oder auch Shihan an einen
seiner Uchi Deshi aus seinem Honbu Dojo als hohe Wertschätzung der erbrachten Leistung auf dem Weg des Karate-Do.) Alleine der Beginn der Atem und Abhärtungskata Sanshin wird durch eine epochale Bildgewalt getragen. Die menschlichen Abgründe des Militärs und dessen Offiziere sind realistisch und objektiv wiedergegeben. Hier finden dann auch jene Last Man Standing Kämpfe statt von denen Seiko Shihan Tomohora Kisaki ( Gojo Ryu ) selbst im realen Leben berichtet hat. Letzendlich gewinnt hier nicht das philosophische Kitaro Nishida zettai-ishi ( absoluter Wille ) sondern das zettai - mu ( absolute Nichts ). Es gewinnt die absolute ichlose nicht denkende Gegenwart gegenüber dem moralisch und desillisionierten verkopften Bushi. Dieser Gedanke entspricht dem wahren Geist des Karate-Do wie ihn der Meister Verstand; und auch gegenüber seinen Schülern vertrat. So und mehr verrate ich nicht. Am besten gefällt mir der Abspann der mit der Kata Niseishi oder Nijushio auch das Shotokan Ryu und Shito Ryu sowie Wado Ryu berücksichtig. Das diese Kata das Element Wasser präsentiert ist ein hervorragender und schöner Gedanke der das perfekte Gesamtbild dieses Films nur noch ein weiteres mal unterstreicht.


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Endlich reines Karate!

Kampfkunstfilme gibt es ja schon viele - aber nicht solche, die reines Karate zeigen! Für mich als Karateka liessen die sauber vorgetragenen Karate-Techniken das Herz höher schlagen! Vor allem der Beginn, wo die beiden Karate-Meister sich mit blossen Händen gegen Samurai-Schwerter behaupten, ist sehr gut gelungen und zeigt die Effektivität dieser Kampfkunst. Mit der Philisophie in diesem Drama, in welchem der Lehrer von seinen Schülern verlangt, die Angriffe nur abzuwehren und nicht zuzuschlagen, bin ich allerdings nicht ganz einverstanden. Karate wurde seinerzeit auf der Insel Okinawa entwickelt, um sich gegen bewaffnete Angreifer wehren zu können. Die starken Schläge und Tritte sollten ihre Wirkung sogar durch die Rüstungen hindurch zeigen. In der Regel wird im Karate zuerst der Angriff abgewehrt, um den Gegner danach mit möglichst nur einem starken Schlag ausser Gefecht zu setzen oder man kommt dem Angreifer zuvor und trifft ihn, bevor dieser seine Technik anwenden kann. Allerdings bin ich wiederum damit einverstanden, dass hier der Aspekt der Selbstverteidigung betont wird. Der Schluss des Films hat mich dann leider nicht ganz überzeugt, darum nur 4 Sterne. Kampfkunstliebhaber können hier bedenkenlos zugreifen, Actionfans sollten die Finger davon lassen.


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Karate wie es wirklich ist

Dieser Film richtet sich klar an Leute die selbst Kampfsport und vor allem Karate betreiben. Hier wird Karate gezeigt wie es wirklich ist! Ohne das rumgehopse und die spektakulären sprünge. Dementsprechend gering ist auch der
unterhaltungsfaktor für leute die sich nicht mit Karate befassen. Aber für alle Mit-Karatekas kann ich nur eine klare kaufempfehlung aussprechen. die bewegungen wirken sehr autentisch und gelungen. auch die regeln und ziele des
weg der leeren hand, des karate-do kommen sehr gut rüber.



BLACK BELT



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