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Die Chroniken von Erdsee (Special Edition, 2 DVDs)

Ufa/DVD, 2008

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 19 Bewertungen
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" Über Geschmack lässt sich nicht streiten "

Immer wieder ist es faszinierend zu sehen, wie verschieden doch die Geschmäcker sind. Und natürlich gibt es keinen 'guten' und keinen 'schlechten' Geschmack ... nur, wer dem nicht beipflichtet ... zeugt von einem 'schlechten' Geschmack :) Die Rezensionen dieses Filmes sind ein perfektes Beispiel der verschiedensten Geschmacksempfindungen.
Wir, zwei sogenannte Erwachsene und ein 8-jähriges Mädchen kennen nicht die Originalgeschichte von Ursula Le Guin, sind daher frei von der Versuchung eines Vergleiches ... was wir aber sagen können ist, daß dieser Film wie so viele Miyazakis(egal ob Vater oder Sohn) uns sehr beeindruckt hat.
Für uns ist er sogar einer der Besten - er ist bestimmt kein klassischer Aktion-Anime ... dafür aber bewegt er tief in unserem Inneren etwas ... das man sowieso nicht bewerten kann ... und für den 5 Sterne nur ein ganz bescheidener Abglanz sind.
Von daher - ganz einfach (für uns) ... ein wirklich ganz ganz toller Film !*!*!*


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Schade...

Über die Verfilmung:
Ursula K. Le Guins hat die "Chroniken von Erdsee" erschaffen, dies ist die erste Verfilmung.
Sein Filmdebut gibt hier Goro Miyazaki, der Sohn von Hayao Miyazaki.

Sieht man den Trailer, erweckt sich der Eindruck dass es vorallem um eine Welt geht, die in zwei Teile gespalten ist: die der Menschen und die der Drachen, wobei die Drachen die Reiche des Windes und des Feuers beleben. Es soll eine Chronik von Helden und Magiern, der dunklen und der guten Seite sein, dem ehrenvollen Kampf um den Platz an der rechten Seite.
Ein Abenteuer des Lebens also, kein schlechter Auftakt für einen spannenden Abend.

So weit so gut, wenden wir uns dem tatsächlichen Film zu.

Der Film handelt von der Vergänglichkeit des Lebens, in dem der Tod dieses zwar nicht schöner, aber dadurch jeden Moment einzigartig macht. Also um das Gleichgewicht der Welt, was nur durch die Waagschalen Leben und Tod im Gleichgwicht gehalten werden kann.
Eine düstere Macht hat das Tor zwischen den Welten der Lebenden und der Toten weit aufgestoßen, was die Akteure auch am eigenen Leib zu spüren bekommen.
Es geht um die Angst vor dem Ende des Lebens und dem Weg dorthin, macht aber auch klar dass man lieber jeden Tag genießen anstatt ihn sorgenvoll vor dem Tod verbringen sollte. "Carpe diem" also.

Der Sinn des Filmes leuchtet ein, ist auch kaum zu übersehen oder -hören, klingt an sich ja auch nicht schlecht. Wirklich bewegen tut einen das hier aber leider nicht, es fehlen einfach die liebevollen Kleinigkeiten die die Ghibli Filme sonst auszeichnen, der Tiefgang, der Humor und die Spannung.

Die Drachen spielen zudem leider eher eine Nebenrolle- wobei ich anmerken muss, dass die grauen schuppenartigen und roboterartigen Tiere auch nicht meinem Geschmack von Drachen entsprechen, daher ist es vielleicht gar nicht so schlecht dass sie nicht zu oft zu sehen sind.

Auch die Figur des "bösen" Wesens ist für meine Auffasung zu übertrieben dargestellt, kleimne Kinder sollte man von diesem Film unbedingt fernhalten!
Aber auch an den eigentlichen Hauptdarsteller musste ich mich am Anfang erst gewöhnen (zu typisches "Anime-Gesicht"), zu einfach, entwickelt sich aber im Laufe des Filmes noch. Die anderen Figuren fand ich ganz nett, aber sehr oberflächlich.

Spontan sind mir auch keine Übersetzungsfehler bzw. Fehler in der Aussprache aufgefallen, aber ich bin ja auch kein Experte wie manch anderer.

Kurz und gut: bevor man sich den Film kauft, sollte man es sich gut überlegen. Es ist ein sehr netter Film, aber ohne große Höhen und Tiefen. Ein Film der bestens für einen Abend mit Freunden gedacht ist, mit denen man sich an den langweiligen Stellen auch mal unterhalten kann- und dafür reicht das Ausleihen aus der Videothek wirklich aus...

Mein persönliches Fazit:
Für einen Ghibli Film etwas enttäuschend finde ich, da gibt es doch einige Animes die wesentlich mehr Informationen, Emotionen und Gedankenanregungen liefern als bei den "Chroniken von Erdsee". Alles in allem kein schlechter Film, aber ich muss ihn einfach nicht unbedingt im DVD-Regal stehen haben.



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Nicht so gut, wie erwartet !!!

Die Vorfreude war groß, als ich die DVD kaufte. Die Bücher, die sehr gut sein sollen, habe ich nicht gelesen, so dass ich zuvor nur durch die TV-Verfilmung, die eher mittelmäßig gewesen ist, einen Vorgeschmack auf die Erdsee-Saga bekam. Da es bei Trickfilmen mehr Möglichkeiten gibt, den Fantasien freien Lauf zu lassen, hatte ich entsprechende Erwartungen an den Film aus den bekannten Ghibli-Studios (allerdings nicht von Hayao Miyazaki, sondern seinem Sohn Goro). Diese wurden jedoch nur stellenweise erfüllt.
Zum einen wird die Vorgeschichte um den Erzmagier Ged, den bösen Magier Lord Cob u. der Frau auf dem Bauernhof (Tenar, ehemalige Priesterin), die wohl vom Erzmagier gerettet worden ist, zu wenig beleuchtet. Zum anderen wird das Geheimnis um das Mädchen Therru nicht gelüftet. Zumindest habe ich den Zusammenhang zwischen ihr u. dem auftauchenden Drachen nicht verstanden. Auch ist nicht ganz klar geworden, weshalb Prinz Arren zeitweise vom Bösen besessen ist, seinen Vater getötet hat u. was es mit seinem "Schatten" auf sich hat.
Dazu kommen weitere Unstimmigkeiten, wie z.B. das Aussehen u. die Stimme vom Magier Lord Cob. Beides deutet eher auf eine Frau hin.
Leider bleiben Prinz Arren u. Ged zu lange auf dem Bauernhof. Hier kommt stellenweise Langeweile auf. Wenigstens erfährt man hier ein Wenig über Therru, Tenar u. Ged.
Die Story ist insgesamt recht unausgereift. Das Einzige, was mich begeistern konnte, sind die Zeichnungen, die wunderschönen Hintergründe u. die Animationen. Nur dafür verdient der Film meine 3 Sterne.
Eine teure Special Edition DVD würde ich mir nur kaufen, wenn mir der Film wirklich sehr gut gefallen würde. In diesem Fall lohnt sich der hohe Preis aus meiner Sicht nicht.


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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4



In den Landen der Erdsee geschehen merkwürdige Dinge: Drachen tauchen in der Welt der Menschen auf, Ernten verdorren, Tiere verenden, Magier verlieren ihre Zauberkräfte und Arren, der Prinz von Enland, ermordet wie von einer geheimen Macht besessen seinen Vater, den edlen König. Auf der Flucht vor sich selbst begegnet Arren einem anderen Getriebenen, dem Erzmagier Ged. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg, die Ursache für all diese Übel zu ergründen und die Welt vor einer schrecklichen Bedrohung zu bewahren. Zuflucht finden sie bei Tenar, der einstigen Priesterin der Gräber von Atuan. Arren ist fasziniert von dem geheimnisvollen Mädchen Therru, das Tenar bei sich aufgenommen hat. Doch die Mächte der Finsternis spüren sie in ihrem Versteck auf. Es kommt zum Kampf auf Leben und Tod mit dem dunklen Magier Cob, der das ewige Leben für sich gewinnen will.

Wenn gleich auch nicht so bekannt wie TolkiensFantasy-Epos, so steht die Erdsee-Saga von Ursula K. LeGuin dem Herrn der Ringe in nichts nach. Die Erdsee ist eine altertümliche Welt, in der die Magie auf der Macht des wahren Namens aller Dinge aufgebaut ist. LeGuins phantastische Geschichten sind sehr tiefgründig und ragen aus der Vielzahl der Fantasy-Epen vor allem dadurch heraus, dass Gut und Böse nicht eindeutig festgelegt sind. Im Guten liegt Böses, im Bösen auch Gutes. Dieser ewige Kampf der beiden Mächte ist auch Thema in Goro Miyazakis Chroniken von Erdsee, der Handlungselemente und Charaktere aus mehreren Erdsee-Romanen miteinander verknüpft. Dieser Umstand hat zur Folge, dass es nicht immer ganz einfach ist, der Geschichte des Films zu folgen. Man muss die Romane zwar nicht gelesen haben, um sich auf den magischen Zauber der Erdsee einlassen zu können. Es hilft allerdings. Wie auch in den Filmen seines Vaters Hayao Miyazaki, der seit 20 Jahren von einer Verfilmung der Erdsee-Saga träumte, beeindruckt auch das Werk des Sohnes durch eine faszinierende Bilderpracht und einen überbordenden visuellen Charakter.

Der Film ist von der FSK ab sechs Jahren freigegeben, aber diese Alterseinstufung ist zu niedrig angesetzt. Bereits in den ersten Minuten des Films spritzt das Blut, wenn sich zwei Drachen bekämpfen, vom grausigen Ende ganz zu schweigen. Auch was die Art der Inszenierung angeht, handelt es sich bei den


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