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Der Sternwanderer [HD DVD]
Claire Danes, Charlie Cox

Paramount Home Entertainment, 2008

durchschnittliche Kundenbewertung:basierend auf 158 Bewertungen
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Der Sternen wanderer, ein Fantasyfilm der gelungen ist!

Ein Fantasyfilm der rund um gelungen ist!
Klasse Schauspieler, Klasse Film!
Ein muss für jeden Fantasy Fan!


Ein strahlender Stern am Fantasy-Firmament

Der verliebte Tristan (Charlie Cox) verspricht seiner Angebeteten einen gefallenen Stern, in der Hoffnung ihr desinteressiertes Herz doch noch erobern zu können. Zu diesem Zwecke überwindet er die verbotene Mauer, die sein Dorf Wall vom magischen Reich Stormhold trennt und findet dort auch eine Sternschnuppe. Diese hat die Gestalt einer hübschen jungen Frau angenommen und nennt sich Yvaine (Claire Danes). Tristan und Yvaine sind sich allerdings nicht besonders sympathisch, und die Tatsache, dass der junge Mann den hilflosen Stern auch noch als seine Gefangene mit sich herumschleppt macht deren Verhältnis nicht gerade ungezwungener. Zudem haben auch ein paar andere wichtige Leute großes Interesse an dem gefallenen Stern. Das Hexenschwestern Trio unter der Führung von Lamia (Michelle Pfeiffer) möchte gerne das Herz des Sterns essen um damit ewige Jugend zu erringen und eine Schar mordlüsterner Prinzen-Brüder sucht bei Yvaine das Amulett, das einem von ihnen die Regentschaft sichert. Klar, dass die hilflosen Yvaine in arge Gefahr gerät und dass Tristan sich schon etwas einfallen lassen muss, wenn er den Stern mit nach Hause zu seiner Liebsten nehmen möchte.

Das liest sich nun vielleicht so, als würde den Zuschauer hier eine altbekannte und ganz banale Fantasy Geschichte erwarten, so eine, die man schon hundert mal gelesen und gesehen hat, aber dem ist nicht so.
Dies ist mit Abstand der witzigste, romantischste, schrägste, liebenswürdigste, einfallreichste und natürlich unterhaltsamste Fantasy-Film dieses Jahrzehnts (Herr der Ringe natürlich nicht mitgerechnet. Der ist außer Konkurrenz ;-)). Nach den jüngsten epischen Großprojekten wie Narnia und der Goldene Kompass hat man hier als Kontrapunkt sozusagen einen überschaubaren, völlig unverkrampften, manchmal etwas gruseligen und natürlich hochgradig unterhaltsamen Familienfilm produziert, der ebenso harmlos wie geistreich ist und mit mehr Humor und Einfällen aufwartet als man bei einmaligem Ansehen verkraften kann. Manchmal wirkt die Handlung ein bisschen wirr und inhomogen, das hat aber mein Vergnügen nicht im Mindesten beeinträchtigt, weil man selbst beim chaotischen Hin und Her zwischen düstern Hexenkesseln, hamletartigen Geisterscheinungen, wilder Blitzpiraterie und herzrührender Liebe immer noch herzlich lachen und kindlich staunen kann.

Darsteller wie Robert de Niro (als schräger Piratenkapitän Shakespeare) Michelle Pfeiffer (als wenig zauberhafte Oberhexe im Kampf gegen Falten und Zellulitis), Rupert Everet (als ungewöhnlich langlebiger Prinz Sekundus) bürgen für die Spitzenqualität dieses Films aber auch der unbekannte Charlie Cox weiß rundum zu überzeugen und Blond-Schönchen Claire Dane ist die perfekte Besetzung für den arglosen Stern. Die beiden zusammen bilden ein herzerfrischend zänkisches Fast-Liebespärchen, das man gesehen haben muss.

Fazit:
Zu schön um ihn zu verpassen.

DVD, Typ 9:
Laufzeit 122 Minuten, Amaray Case, Bildschirm 16:9 (2.40:1) anamorph, Ton: Deutsch, Englisch, Türkisch: Dolby Digital 5.1
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch,
Ausstattung: Trailer, Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, Menü mit Soundeffekten, Entfernte Szenen


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Wunschland

Bereits Tristans Vater hat in seiner Jugend einen Ausflug nach Stormhold gemacht und dort ein phantastischen Geschenk erhalten.

Tristan lebt in einem kleinen englischen Dorf im 19. Jahrhundert. Er ist verliebt und will seiner Angebeteten ein Stück von einem herabfallenden Stern zum Geschenk machen. Dazu muss er aber erst einmal an dem Wächter vorbei, der das Loch in der Mauer, nach dem fantastischen Land Stormhold, bewacht. Tristan gelingt dies nicht auf Anhieb. Beim zweiten Anlauf findet er den gefallenen Stern und eine junge hübsche Frau. Zudem wird er bald zum Spielball rivalisierender Mächte, die hinter der Sternschnuppe her sind. Es beginnt eine filigrane Verfolgungsjagd, in der magische Wesen mit allen Tricks arbeiten, die sie so zu bieten haben.

Der clevere Tristan versteht es, sich immer wieder den Zugriffen zu entziehen und findet langsam Gefallen an der Frau an seiner Seite. Das Glück ist ihm hold und am Ende scheint eine größere Belohnung zu winken, als er ursprünglich gehofft hatte.

Die fantastische Geschichte wird humorvoll und spannend erzählt. Überraschende Wendungen und raffinierte Tricks sorgen für ständige Aufmerksamkeit. Pittoreske Landschaften und Szenenbilder erschaffen ein wunderbares Märchenland, in dem ausgezeichnete Schauspieler agieren.


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Endlich mal eine Überraschung zum Positiven

Müde geworden der vielen Fantasy-Filme der letzten Zeit, abgeschreckt durch einen zu klischeehaften Titel und einer Starbesetzung, die befürchten ließ, dass der Film gerade damit aufgewertet werden sollte, habe ich "Der Sternenwanderer" erst missachtet und dann lange bei mir als ungesehene DVD herum liegen lassen. Irgend wann - zu faul anderes zu tun, nichts in der Glotze - legte ich die DVD ein mit der Fernbedienung in der Hand, um jederzeit dem Spektakel ein frühes Ende zu setzen. Nun, ich brauchte die Fernbedienung tatsächlich, denn ich war derart gefesselt von diesem Film, dass ich für einen Gang zur Küche oder ins WC wirklich nicht auch nur eine Sekunde verpassen wollte.

Was sich da meinen Augen offenbarte, war eine Fantasy-Geschichte abseits des Üblichen - kein Potter, für den aus allen möglichen Romanen was zusammen geklaut wurde, kein siebenundzwanzigster Herr der Ringe - Verschnitt. Von der ersten Minute an sind die Ideen des Films wie die dargestellte Welt originär, mit reizvollen Wendungen und allerlei Verknüpfungen. Nur die Liebesgeschichte um den Protagonisten ahnte ich bereits bei seiner ersten Begegnung mit dem gefallenem Stern. Aber, Himmel noch mal, für solch eine elegant erzählte, stets im Tempo richtig fließende Geschichte mit einem verzaubernden Finale ist mir das egal! Die mehr als zwei Stunden vergingen nicht wie im Flug, aber nicht, weil der Film Längen hätte. Irgend wie ist alles genau richtig dargestellt. Am Schluss dachte ich nur: Schade, DAVON gibt es keine Fortsetzung.

Na gut. Ich muss es eingestehen. Robert de Niro in dieser Rolle... sagenhaft!

Die DVD ist ordentlich. Sie enthält das übliche making-of. Interessanter sind die heraus geschnittenen Szenen, denn genau die hätte ich auch entfernen wollen.

Wer endlich mal wieder einen guten Fantasy-Film (oder ein schönes Märchen) sehen will, sei dieser Film wärmstens empfohlen.


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Klassische Fantasy-Verfilmung mit Spezialeffekten, die nicht so aufdringlich daherkommen...

...wie in anderen Fantasy-Epen, bei denen der Zuschauer denkt: Wow, ist ja beeindruckend, wie die das mit dem Computer hingekriegt haben...;-)

Im Vordergrund steht wirklich das Märchen um den schönen jungen Helden (Achtung: Klischee!), der nach der wahren Liebe sucht.

Zum schönen Helden wird er aber erst im Laufe des Filmes -durch Robert de Niro, dessen Rolle als latente Tunte mit Styling-Wahn hier einfach zum Wegwerfen ist.
Nach allerlei Irrungen und Wirrungen und einem Show-Down mit Michelle Pfeiffer als böse Hexe- Mut zur Hässlichkeit bewiesen!- gibt?s natürlich ein Happy-End...

Story zwar mittelmäßig, aber durch Umsetzung, Ausstattung, sehr gute Schauspielleistung und die humoristischen Szenen mit de Niro fünf Punkte !!!



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Meinungen: Seite 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



In einem abgelegenen Winkel Englands liegt das Dörfchen Wall. Seinen Namen verdankt es einer mächtigen grauen Steinmauer, die ein außergewöhnliches Geheimnis birgt - den Durchgang zu einer anderen Welt. Eines Tages zu Beginn des viktorianischen Zeitalters wagt sich der junge Dunstan verbotenerweise durch die einzige Lücke in der Mauer und taucht auf der anderen Seite in die magische Welt des Königreichs Stormhold ein. Aus einer Liebesnacht mit einer Prinzessin entspringt sein Sohn Tristan, der ebenso wie sein Vater im Alter von 18 Jahren die abenteuerliche Reise in die Welt hinter der Mauer wagt. Eigentlich will er seiner Angebeteten eine Sternschnuppe zum Geschenk machen. Doch der gefallene Stern entpuppt sich als wunderschönes Mädchen namens Yvaine, das überhaupt nichts davon hält, in Ketten gelegt und verschenkt zu werden. Zu allem Überfluss haben es auch die Oberhexe Lamia, die mit Yvaines Herz ihre Schönheit zurückzugewinnen will, sowie die Söhne des verstorbenen Königs, die miteinander im Kampf um die Thronfolge liegen, auf die Macht des Stern abgesehen. Unversehens findet sich Tristan als Yvaines Beschützer wieder und kann sich der Schönheit des Sternenmädchens schließlich nicht mehr entziehen.

Im Kino hat Der Sternwanderer, der auf Neil Gaimans (Sandman) gleichnamigen Fantasy-Märchen beruht, leider nicht die Aufmerksamkeit gefunden, die das bezaubernde Abenteuer im Land der Feen verdient. Claudia-Schiffer-Ehemann Matthew Vaughn (Layer Cake) ist ein wundervoller Fantasy-Film voller Magie und Poesie gelungen, der in der Tradition solcher Klassiker wie Die Braut des Prinzen steht.Ähnlich wie Goldmans phantastisches Märchen begeistert Der Sternwanderermit reichlich Witz und einer großartigen Liebesgeschichte, die temporeich und herrlich selbstironisch in Szene gesetzt ist. Da sind die Prinzen, die sich gegenseitig töten und sich anschließend als Geister auf die Nerven gehen, die abgehalfterten Hexen, die verzweifelt der Schönheit ihrer Jugend nachtrauern und natürlich Piratenkapitän Shakespeare, der eine Schwäche für Frauenkleider hat. Stormhold ist vielleicht nicht Mittelerde, will es aber auch gar nicht sein. Gaimans Märchenwelt, die sich vielmehr an literarischen Klassikern eines Lord Dunsany orientiert, verfügt über ihren ganz eigenen magischen Zauber und spielt nach Herzenslust mit den Erwartungen der Zuschauer und den Regeln des Genres.

Ein großer Pluspunkt des Films ist die Ausstattung der DVD. Neben einem absolut sehenswerten Making of enthält die DVD geschnittene Szenen sowie die schönsten Patzer von den Dreharbeiten, die noch einmal zusätzlich für Lachtränen sorgen. Definitiv Hunger auf mehr macht das schöne Booklet, das eine Leseprobe der illustrierten Romanfassung bietet.

Alles in allem ein märchenhaft schöner Hochgenuss, der mit Michelle Pfeiffer als Hexe, Robert De Niro als tuntiger Luftpirat, Peter O?Toole, Rupert Everett und Claire Danes (William Shakespeares Romeo & Julia) hochkarätig besetzt ist. Uneingeschränkt empfehlenswert! -- Birgit Schwenger


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